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Interview mit Johan Galtung bezüglich Irakkriegsalternativen

Erstellt am 10.03.2003 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1931 mal gelesen und am 13.07.2010 zuletzt geändert.

Artikel beruht auf Transkript eines Vortrags in Wien am 21.2.2003 von Anita Bilek („Transcend Österreich“); Gudrun Harrer (Der Standard – Außenpolitik) moderierte.

Frage, was tun gegen den drohenden Krieg im Irak?

Galtung:

Die weltweiten Friedensdemonstrationen von 15 Millionen Menschen seien ein guter Anfang, aber es würde nicht reichen. Denn wir hätten es mit Geofaschisten zu tun. Es gäbe zwar demokratische Züge – in einem sehr sympathischen Land, den Vereinigten Staaten von Amerika, und gleichzeitig gäbe es völlig faschistische Züge in der Außenpolitik der Vereinigten Staaten. Der Verknüpfungspunkt … sei eine ganz kleine Gruppe mit einer großen Unterstützung, die man nicht unterschätzen dürfe. 15 Millionen Menschen auf der Straße würden auf diese kleine Gruppe überhaupt keinen Eindruck machen. Es sei keine Frage von Demokratie. Was laut Galtung einen Eindruck machen könnte? Wenn die 15 Millionen Menschen die am 15.2 auf die Straßen gingen unmittelbar anfangen würden US Produkte zu boykottieren. Denn, Stimmen würden keine Rolle spielen , Dollars schon. Das hieße konkret?

  • keine einzige Flasche Coca-Cola kaufen, sondern Mekka-Cola,
  • Microsoft auswerfen und das finnische Produkt Linux einwerfen,
  • niemals Dollar als Reisedevisen nehmen, sondern EURO,
  • keine
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