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LANGE NACHT DES MISSBRAUCHS

Erstellt am 01.10.2011 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 3162 mal gelesen und am 15.10.2011 zuletzt geändert.

DIESER VERS WIRD DIR GEFALLEN: Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte…

Donnerstag, 6. Oktober · 17:30 – 20:30

Stephansplatz

Gegen Kirchen-Privilegien

Eine Aktion der Inititative Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien und der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt

Ob in der katholischen Kirche, in staatlichen Heimen oder im familiären Umfeld – Gewalt gegen Schwächere ist immer noch ganz real und allgegenwärtig.

Sie soll und darf kein Thema distanzierter Betrachtungen sein. Darum wenden wir uns mit einer bewusst provokanten AKTIONSVERANSTALTUNG an die Öffentlichkeit – um gemeinsam daran zu erinnern, dass zahlreiche Menschen in diesem Land für die Verharmlosung nach wie vor herrschender Gewaltstrukturen in Staat und Kirche nicht das geringste Verständnis haben.

http://nacht.kirchen-privilegien.at/

Die LANGE NACHT DER EINFÄLLE:
Die Aktionsnacht mit ihrer Hauptveranstaltung in der Wiener Innenstadt versammelt von 17h30 bis 2h00 zahlreiche österreichische Künstlerinnen und Künstler mit speziellen Beiträgen auf der Hauptbühne und an kleineren Schauplätzen unmittelbar daneben.

Die LANGE NACHT DER BETROFFENHEIT:
Betroffene selbst ergreifen das Wort – mit eigenen Texten, anonymisierten Interviews und Medienberichten der vergangenen Jahre.

Die LANGE NACHT DER WAHRHEIT:
Warum wird Gewalt an Kindern in Österreich nach wie vor systematisch tabuisiert? Wieso überlässt es die Politik der katholischen Kirche selbst, ihre jahrzehntelange traurige Tradition des Kindesmissbrauches aufzuarbeiten?

Eine einstündige intensive Podiumsdiskussion soll diesen und anderen ernsten Fragen auf den Grund gehen – mit TherapeutInnen, VertreterInnen von Betroffenen, Politikern und Repräsentanten von Religionsgemeinschaften.

Die LANGE NACHT DES MISSBRAUCHS:
Kein vergnüglicher Ausflug – ein umso kräftigeres gemeinsames Signal unseres klaren NEINS zu Verdrängung, Bagatellisierung und nachträglicher Verhöhnung von Opfern.

 

Posted in Gewaltprävention, Religion, Termine, Tipp

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