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Stellt die Friedensfragen!

Nein zum Krieg gegen den Irak – Salzburger Bündnis gegen den Krieg

Erstellt am 26.01.2003 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1619 mal gelesen und am 02.07.2010 zuletzt geändert.

Auf Einladung des Salzburg Social Forums und des Friedensbüros Salzburg hat sich ein breites Salzburger Bündnis gegen den Krieg gebildet, darunter auch VertreterInnen der Katholischen Kirche und der muslimischen Glaubensgemeinschaft. Beschlossen wurden folgende Aktionen:

– Aktion „Weisse Tücher“ (vor den Fenstern, an Hausfassaden, an öffentlichen Orten) Start: Freitag, 31. Jänner, 17 Uhr
– Fackelzug am Freitag, dem 14. Februar ab 17 Uhr vom Schloß Mirabell zum Alten Markt mit Übergabe des Antikriegsaufrufs an das dort befindliche US-Konsulat.
– Aufruf zur Teilnahme an der großen Demonstration in Wien im Rahmen des Europaweiten Aktionstages am 15. Februar
– Aufrufinserat in den Salzburger Nachrichten

Das Inserat erfordert eine „Blitzaktion“.

Redaktionsschluß ist kommender Mittwoch 12 Uhr.

Wer das Inserat mit dem untenstehenden Aufruf unterstützen möchte. Bitte unbedingt Name bekanntgeben unter 0662/873931 oder per Mail: friedensbuero.salzburg@aon.at.

Und den Betrag von 20 EUR pro Person bzw. 50 EUR pro Organisation einzahlen auf das Konto des Salzburger Friedensbüros: Salzburger Sparkasse, Ktnr. 17434, BLZ: 20404 Stichwort „Nein zum Krieg“.

„NEIN ZUM KRIEG GEGEN DEN IRAK“
Weisse Fahnen für den Frieden

Wir sagen NEIN zu einem drohenden Krieg im Irak!

Ein neuer Golfkrieg bringt der irakischen Bevölkerung, die unter dem Embargo bittere Not und Hunger leidet und durch das diktatorische Regime Saddam Husseins unterdrückt wird, noch mehr Elend, weitere Tausende Tote und die Zerstörung von Städten und Infrastruktur. Keines der ohnehin komplizierten Probleme in dieser Region ließe sich dadurch lösen. Im Gegenteil: Ein Krieg würde den Nahost-Konflikt noch mehr anheizen, den Hass auf den Westen weiter schüren und zusätzliche Gewaltpotentiale freisetzen.

Wir befürchten die Rückkehr zu einer Geopolitik, in der die militärisch mächtigen Staaten ihre Interessen unter Aushöhlung der Satzungen der Vereinten Nationen mittels Gewalt durchsetzen. Eine Gefahr, die steigt mit der Entwicklung modernster Präzisionswaffen, die Kriege wieder „führbar“ machen. Eine Entwicklung freilich, die fatale Folgewirkungen auf den Weltfrieden haben könnte.
Die UN-Waffeninspektoren im Irak müssen ihre Arbeit fortführen können. Zugleich fordern wir eine weltweite Abrüstungsbewegung und Initiativen für globale Gerechtigkeit und ökologische Zukunftsfähigkeit.

Wir sehen uns als Teil der weltweiten Proteste gegen den Krieg und setzen insbesondere große Hoffnungen in den breiten Widerstand der Friedensbewegungen in den USA selbst, die ihrer Regierung signalisieren: Nicht in unserem Namen!

Durchbrechen wir das lähmende Zuschauen und Mitverfolgen der täglichen Nachrichtenbilder von den Kriegsvorbereitungen. Setzen wir Zeichen des Protestes gegen den Krieg

Aktion

 

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