Elinor Ostrom erforschte Zusammenarbeit und die optimale kooperative Bereitstellung von Gemeingütern wie Wasser, etc. Frieden ist ein Gemeingut, ein öffentliches Gut das durch Märkte nicht hinreichend bereitgestellt wird
Wie könnte mehr nachhaltiger Frieden und auf Basis strittweiser globaler Abrüstung durch verbesserte Zusammenarbeit entstehen, wenn wir Ostroms Erkenntnisse dafür nutzen.
Elinor Ostrom (1933–2012), Wirtschaftsnobelpreisträgerin 2009, lieferte eine wichtige wissenschaftliche Grundlage für die Frage, wie Menschen dauerhaft friedlich zusammenarbeiten können – auch ohne eine übergeordnete Macht, die alles kontrolliertoder aufgrund Veto-Prinzip im Sicherheitsrats immer mehr global versagt.
Ihre zentrale Erkenntnis lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen:
Die entscheidende Sicherheitsfrage des 21. Jahrhunderts nicht, wer stärker bewaffnet ist – sondern wer rechtzeitig begreift, wo Krieger nichts ausrichten sondern nur mehr anrichten. Da einen Stammleserin den Artikel der vor dem Hurrikan begonnen wurde sehr pointiert 😉 fand habe ich ihn noch einmal überarbeitet und leicht aktualisiert. Ich ich finde wir schmunzeln zu wenig über die komische Tragik der Großen Politik.
Donald Trumps „Golf von Amerika“ war im Friday for Future Isaias-Aufruhr
Der Golf hat seit seiner Super-Trumpifizierung immer öfter meteorologische „Tropical Depressionen“. Es war heuer schon die Neunte. Nein nicht die 9. Sinfonie; oder die 9. Verschwörungstheorie woker links-linker Rechtsaußen-Nazi-Kommunisten, sondern: Sie ist diesmals zum ersten richtigen Klasse 2 bis Huricane des Jahres herangewachsen.
Was wäre, wenn die führenden Köpfe der Friedensforschung gemeinsam einen wissenschaftlich begründeten Weg zu dauerhaftem Frieden und schrittweiser globaler Abrüstung entwickeln würden? Eine fiktive Weltfriedenskonferenz am 11.11.2026 (* von A.H. Fried). KI-generierte Illustration: friedensnews.at.
Die wichtigste Erkenntnis: Es gibt keine einzelne Theorie, die Kriege ausreichend erklärt und zugleich einen verlässlichen Weg zum Weltfrieden liefert. Aber verschiedene Forschungsrichtungen haben wesentliche Teile des Problems aufgeklärt. Besonders interessant wird es, wenn wir ihre Erkenntnisse miteinander verbinden.
Für diese kompelexe Frage müssen wir drei Probleme unterscheiden:
Kriegsursachen: Warum beginnen Kriege, obwohl sie meist gewaltige Kosten verursachen?
Friedensfähigkeit: Warum halten sich Gewalt, Misstrauen und Aufrüstung selbst dann, wenn alle Beteiligten von Zusammenarbeit profitieren könnten?
Systemveränderung: Wie schaffen wir internationale Regeln und Institutionen, die Frieden wahrscheinlicher machen und eine schrittweise, überprüfbare Abrüstung ermöglichen?
Johan Galtung, Niklas Luhmann, Donella Meadows und John Paul Lederach liefern vier unterschiedliche Antworten auf eine der wichtigsten Fragen der Menschheit:
Warum halten sich Gewalt und Kriege so hartnäckig – und wie können wir die Bedingungen für dauerhaften Frieden und schrittweise globale Abrüstung nachhaltig verbessern?
Nach 2022 stieß ich im Handbuch Klimakommunikation auf D. Meadows (Donella Hager „Dana“ Meadows; * 13. März1941 in Elgin, Illinois; † 20. Februar2001 in New Hampshire) die erste Frau des wohl noch umtriebigeren Denis Meadows (*1941).
Ja die beiden mit dem Wissenchaftsbestseller der 70er Jahre: Die Grenzen des Wachstums
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Dennis Meadows: „I hope in a civil way … peacefull … a conflicht is not solved through violence through force …“
Donella Meadows hat 12 Systemhebel und Ansatzpunkte in komplexen Systemen postuliert, die ich sofort mehr als bemerkenswert fand.
Ich hatte damals keine Zeit mich ihrer praxisorientierten Theorie gebührend zu widmen. Das hole ich nun nach, die Meadows zwei der Wohl wichtigsten praxisrelevanten Denkenden und wirkenden Menschen für das 21. Jahrhundert+ sind.
Die wichtigste Erkenntnis aus meiner tagelangen Recherche:
Krieg ist kein rechtsfreier Raum. Die UN-Charta verbietet grundsätzlich die Androhung und Anwendung zwischenstaatlicher Gewalt. Ausnahmen gelten insbesondere für Selbstverteidigung und vom UN-Sicherheitsrat autorisierte Maßnahmen.
Am 25. November 2012 schrieb ich: inzwischen wurde der Artikel fasst 240.000 mal gelesen. Zur Zeit haben wir mindestens 2 von Veto-Staaten in UNO-Sicherheitsrat angezettelte illegale Krieg. Der Friedensnobelpreis ging dankenswerter Weise 2026 nicht an Trump oder Putin, sondern die südafrikanische Richterin Navanethem „Navi“ Pillay. Sie hat am letzten Freitag den Friedensnobelpreis für „ihre Bemühungen zur Förderung des Friedens und des Völkerrechts“ erhalten, wie das norwegische Nobelkomitee mitteilte. Was Trump erzürnte und Pillay wunderte. Ich fand dieser Artikel hat statt des inzwischen kaputen Titelbildes eine Renovierung verdient, denn ich bin ja sehr um Qualität bemüht aber viele Lesende freuen mit immer besonders.
Soeben stieß ich bei der Recherche zu „Generation Kill“ auf eine interessante mehrsprachige Seite gegen Krieg mit vielen Links zu den UnterstützerInnen weltweit. Bis Anfang 2012 fast 4000 Unterzeichnende Personen und Organisationen.
Vor dem Hintergrund zunehmender ökologischer Krisen und trotz der Tatsache, dass große Teile der Weltbevölkerung weiterhin extremer Armut, inhumanen Arbeitsbedingungen und wachsenden sozialen Spannungen ausgeliefert sind, werden für das Militär weltweit jährlich mehr als 1000 Milliarden Euro ausgegeben.
Am 21. September 2026, seit 16 h MEZ(NY+6h), läuft der 81. UN-Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Die General Debate der Staats- und Regierungschefs startete am 22.9. und endet am 28. am 29. gibt noch ein Highlight.
Frieden ist nicht automatisch nachhaltig – aber ohne Frieden ist dauerhafte Nachhaltigkeit kaum möglich.
Immanuel Kant hatte kein Elektroauto, keine Wärmepumpe und vermutlich auch keine Vorstellung davon, dass Menschen einmal über das Klima des ganzen Planeten diskutieren würden. Aber er hatte 1795 eine Idee, die erstaunlich modern klingt: Politik sollte nicht nur den nächsten Sieg organisieren, sondern Verhältnisse schaffen, die dauerhaft Frieden ermöglichen. Vielleicht sollten wir deshalb Friedensjournalismus endlich als das verstehen, was er im 21. Jahrhundert sein kann: eine besondere Form des Nachhaltigkeitsjournalismus zu den 17 SDGs der Vereinten Nationen.
Heute, am 21. September, begeht die UNO den Internationalen Tag des Friedens. Das Motto 2026 lautet: „Invest in Peace – For Everyone, Everywhere, Every Day.“ Frieden, so die UNO, sei mehr als die Abwesenheit von Krieg.
Heute, am 21. September, begeht die UNO den Internationalen Tag des Friedens. Das Motto 2026 lautet: „Invest in Peace – For Everyone, Everywhere, Every Day.“
Wie aus 41 Prozent weniger CO₂ eine Auto-Lüge wird oder unsinnige Aufrüstung
Die verlorene Ehre der Elektroautos und der friedlichen Mittel?
RUMMS! So begann sinngemäß die große Enthüllung: Elektroautos seien gar nicht so sauber, wie uns erzählt werde. Die „Bild am Sonntag“ machte aus einer neuen Studie der Technischen Universität München die Schlagzeile „Die Auto-Lüge der EU“.
Nur: Was steht tatsächlich in der Studie und was oder wer könnte dahinterstecken – Ölbaron Putin, oder gar Drill-Baby-Trump, die deutsche Autoindustrie die plötzlich in Rüstungsfabriken investiert, Rheinmetall die in Wien immer noch keine E-Militär-LKws schafft, die Chinesen die die Deutschen und Ösis?
Das klingt nach Skandal. Nach ertappten Politikern. Nach Batterien mit falschem Schnurrbart. Ein guter Journalist hätte die Studien wohl nicht auf die Interessen der Geldgeber des Springerverlages zurecht gehackt.
Ich bin in Andalusien inzwischen so tiefenentspannt, dass mich Trump erstmals seit langem nicht mehr aufregt, sondern nur mehr erheitert. Die Chancen, dass Trump am 3. November auch den Senat verliert stehen seit gestern erstmals 50:50 und es ist wahrscheinlicher dass die Demokraten 53 Sitze und damit die Mehrheit im Senat bekommen. Die Wahrscheinlichkeit wird sogar von Tag zu Tag besser, weil Trump außer Unfug nichts mehr politisch gebacken bekommt. Fast alles, was sogar den Republikanern wichtig, ist wie Benzinpreis an der Zapfsäule, Inflation, Zinsen, Mieten, Kriege, etc. bringt er nicht auf die Reihe. Dafür müsste er nämlich machen was er nur könnte, wenn er nicht Trump wäre. Da ich mich zur Zeit mit Eishockey befasse, dem Nationalsport der Kanadier konnte ich nicht anders und habe zur Erheiterung ins Frieden-mit-Humorfach gewechselt.
Von Lord Stanley bis Trump: Warum ein Weltpolitiker dringend auf die Strafbank gehört und dem Eishockey inzwischen das Eis ausgeht.
Es gibt zwei Möglichkeiten, mit seinen Nachbarn umzugehen: Man lädt sie zum Eishockey ein. Oder man erklärt ihr Land zum künftigen Bundesstaat und versucht schon mal den gemeinsamen See neu zu beschriften.
Donald Trump bevorzugt, laut AP, offenbar die zweite Variante. Nach seinen wiederholten Vorstößen, Kanada als 51. US-Bundesstaat einzugemeinden, ordnete er im August die Bezeichnung „Lake America“ für den Ontariosee im amerikanischen Namenssystem an. Kanada muss diese Umbenennung nicht übernehmen. Das Wasser wurde auch nicht gefragt.
Damit hat die internationale Politik eine neue aberwitzige Eskalationsstufe erreicht: den territorialen Etikettenschwindel.