Was uns das Universum über Frieden, Macht und Verantwortung lehrt
Naturgesetze geben keine Moral vor – aber sie zeigen klar, was langfristig funktioniert. Wer das ignoriert, riskiert Instabilität. Das gilt für Gesellschaften ebenso wie für Politik.
Das Universum kennt laut Wissenschaft keine Gebote. Und doch lassen sich aus seinen Gesetzmäßigkeiten für viele vielleicht erstaunlich klare Hinweise für gutes Zusammenleben ableiten. Wer Kooperation, Grenzen und Verantwortung missachtet, destabilisiert Systeme – vom Ökosystem bis zur Weltpolitik. Eine nüchterne Analyse mit Blick auf unsere Zeit.
Das Universum ist kein Moralprediger
Die Physik beschreibt, wie Dinge ablaufen – nicht, wie wir handeln sollen. Gravitation, Energie, Evolution: Sie erklären Prozesse, aber sie geben keine Werte vor.
Und dennoch: Wer genau hinschaut, erkennt Muster. Diese Muster sind keine Gebote, aber sie zeigen, welche Formen des Handelns stabil sind – und welche nicht.
Zwischen Budapest und Kiew (Kyjiw) knirscht es wieder laut. Es geht um
russisches Öl,
festgehaltene ukrainische Bankmitarbeiter,
nach Ungarn gebrachte Kriegsgefangene und
alte Konflikte rund um die ungarische Minderheit in der Westukraine.
Kurz vor der ungarischen Parlamentswahl am 12. April 2026 nutzt Viktor Orbán diesen Streit sichtbar auch im Inland. Für Europa ist das heikel: Denn was als Nachbarschaftskonflikt erscheint, bremst zugleich Hilfe für die Ukraine und erschwert jeden Weg zu einer friedlicheren Ordnung.
Europas selektive Klarheit zum Völkerrechtswidrigen Angriffs-Krieg der USA und Israels Iran
Viel Diplomatie-Rhetorik, wenig Klartext zur Rechtsfrage
EU und Vereinigtes Königreich sind zum Krieg im und um den Iran zwar nicht stumm.
Sie mahnen:
zur Zurückhaltung
organisieren Schutzmaßnahmen und
verurteilen iranische Angriffe scharf.
Doch doch auf der Strecke bleibt ein gewaltiges Problem: Bei der rechtlichen Bewertung der ersten US-israelischen Angriffe auf Iran blieben und bleiben viele offizielle Stellungnahmen auffällig unklar. Der Friedensforscher Jan Oberg hat diesen blinden Fleck – etwas polemisch – früh benannt. Heute, am Freitag den 13. März 2026, muss man seine Warnung präziser formulieren: Das Problem ist jetzt nicht mehr so sehr das Schweigen der meisten Euro-Eliten, sondern ihre selektive „Klarheit“.
Frühling 2026: Friedenssignale aus Österreich, Deutschland, Schweiz – Solidarität mit den Menschen in Kuba, im Iran, … und die Frage, wie aus kleinen Gruppen wieder eine wirksame Bewegung wird
Die Friedensbewegung im Frühling 2026 ist in Österreich und Deutschland nicht verschwunden. Sie ist aber wie am Höhepunkt des kalten Krieges vor 45 Jahren oft zerstreut, lokal und zu schwach vernetzt.
In Wien reichen die Termine von
Kuba-Solidarität über
Neutralitätsdebatten bis zu
Protesten gegen Rüstungsexporte.
In Linz, Salzburg, Innsbruck, Hohenems und Stadtschlaining gibt es Studientage, Friedensgebete, Gedenkveranstaltungen und Ausbildungen.
In Deutschland bündeln die Ostermärsche Anfang April 2026 viele lokale Gruppen von Berlin bis Frankfurt.
Die eigentliche Frage sollte daher nicht nur lauten:
Missbrauch an Mädchen ist kein Randthema, sondern eine Friedensfrage
Ein ORF-Bericht über Jeffrey Epstein, das sogenannte vorgebliche International Peace Institute in Wien zeigte klar wie eng sexualisierte Gewalt, Machtmissbrauch, Macht-Elite-Netzwerke und ihr zynisches Gerede vom Frieden miteinander verflochten sein können und wie sie der Friedensbewegung massiv schaden. Wer Frieden ernst nimmt, darf bei Aufrüstung, echter und Schein-Diplomatie, Konflikten und primitiven Kriegsberichten nicht stehen bleiben. Frieden beginnt in den Köpfen. Auch dort, wo Mädchen vor Ausbeutung, Einschüchterung und systemischem Wegsehen geschützt werden sollten.
Missbrauch an Mädchen wird oft als Kriminalfall, Familiendrama oder Skandal einzelner Täter behandelt. Das greift zu kurz. In Wahrheit geht es um alle Formen der Gewalt. Direkte körperliche und seelische Gewalt, Kulturelle und Strukturelle Gewalt. Und all diese Gewaltformen sind das Gegenteil von Frieden. Sie sind Unfrieden der leicht in Krieg umschlägt.
Spendenaufruf für die Broschüre der Zukunftswerkstatt Gesundheitspolitik
Wer ärgert sich da nicht?
Ich zahle seit 1975 in die Sozialversicherung und engagiere mich seit 1978 für positiven Frieden. Gleichzeitig kassieren die Überreichen und die Rüstung immer mehr vom Kuchen.
Bei Meinesgleichen wird gespart, wie schon lange nicht. Milliarden werden gelenkt in Waffen, Abschreckung und militärische Technik. Im sozialen System wirkt die stille Gewalt des Alltags kaum sichtbar weiter: Armut, schlechte Wohnverhältnisse, Stress, mangelhafte Pflege, ungleicher Zugang zu Ärztinnen, Ärzten und Therapien. Die Erhöhung der Pension wird von der Erhöhung der Sozialversicherung fast vollkommen aufgefressen. Und dann flattert heute der Newsletter von Ulli Fuchs in mein Mailfach mit einem Spendenaufruf der so traurig wie notwendig zu sein scheint.
Strukturelle Gewalt macht Menschen in der EU und anderswo krank. Sie kostet gesunde Lebensjahre für 90 % der Bevölkerung – trotz besserer Möglichkeiten in Medizin und Politik. Sie macht im Unfrieden:
krank
verkürzt Leben und
trifft meist jene am härtesten, die ohnehin wenig Schutz haben.
Wer heute nur auf militärische „Sicherheit“ Aufrüstung starrt, übersieht leicht, dass echte Sicherheit auch in einer gerechten Gesundheitspolitik entsteht:
Wie wir Neu-Guntramsdorf mit Sonnenstrom Autokraten-Gas-Öl und Kohle ersetzen und damit
aktive Nicht-Zusammenarbeit 2026 auf ein neues Niveau heben – warum Energiegemeinschaften unser „Gandhi 2.0“ sind?
„Aufstand mit friedlichen Mitteln gegen zerstörerische fossile Energielobbys und Krieg leisten: Die EEG Fichtengasse als Modell für Österreich, EU und die Menschheit
zeigen dass Christentum statt Kreuzzügen heute wieder im Sinne von Jesus nachhaltig friedlich wirken kann: Wie die Pfarre St. Josef eine lokale Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft fördert
Raus aus dem Fossil-Militärischen Komplex: Warum lokale Sonnenstrom-Netze in der größten Rüstungswelle der Menschheitsgeschichte jetzt zählen
Nicht-Zusammenarbeit 2026: Die EEG Fichtengasse als „Gandhi 2026“ gegen Öl, Gas und Krieg
Seit dem Angriff russischer Truppen auf die Ukraine habe ich gemeinsam mit meiner Mutter den Ausstieg aus Autokraten-Gas und Autokraten-Öl begonnen. Heute, fast vier Jahre später, wird daraus in Neu-Guntramsdorf etwas noch Handfesteres: die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG), die Nachbarinnen und Nachbarn mit regionalem Sonnenstrom verbindet.
Gestern fand ein Info-Abend in der Pfarre St. Josef in Neu-Guntramsdorf statt. Der Diakon Andreas Frank, Attac-Mitglied und Leiter einer Musterpfarre, hat mit seiner Unterstützung klargemacht:
to: president@ep.europa.eu, eucopresident@consilium.europa.eu, ec.president.vdl@ec.europa.eu, cab-kallas-contact@ec.europa.eu
Kopie: cab-von-der-leyen-contact@ec.eur, etc. (and top-experts and representatives in trade unions, NGOs, science, …)
Decalogue: Global, Step-by-Step EU Disarmament Pathway to Achieve the SDGs, 2026–2050
(EN – FR and DE see below – drafted in German)
Dear President Costa,
Dear Commission President,
Dear Vice-President Kallas,
President Metsola,
If the EU is serious about climate neutrality by 2050, it needs, as soon as possible, an equally measurable pathway to reduce defence-driven emissions, risks, and dependencies:
Conversion plans and capacities for the defence sector, stricter arms export controls, arms control, and comprehensive prevention as equal pillars of European security within a completed political union.
Policy package addressed to the European Parliament, the Council, and the Commission
Core idea: Political and administrative control of the security paradox against an unleashed new exponential arms-race spiral
The EU has legally anchored climate neutrality by 2050, but it still lacks an equally binding disarmament and defence-conversion pathway. This pathway must systematically align resources, industrial policy, and foreign policy with “security without an arms-race spiral” after the current phase of rearmament. This package calls for a measurable EU pathway for 2026–2050:
less weapons-related risk,
more crisis prevention,
more conversion, and full climate coherence.
Reference framework: European Climate and Disarmament Law (peace & climate neutrality by 2050).