to: president@ep.europa.eu, eucopresident@consilium.europa.eu, ec.president.vdl@ec.europa.eu, cab-kallas-contact@ec.europa.eu
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Decalogue: Global, Step-by-Step EU Disarmament Pathway to Achieve the SDGs, 2026–2050
(EN – FR and DE see below – drafted in German)
Dear President Costa,
Dear Commission President,
Dear Vice-President Kallas,
President Metsola,
If the EU is serious about climate neutrality by 2050, it needs, as soon as possible, an equally measurable pathway to reduce defence-driven emissions, risks, and dependencies:
Conversion plans and capacities for the defence sector, stricter arms export controls, arms control, and comprehensive prevention as equal pillars of European security within a completed political union.
Policy package addressed to the European Parliament, the Council, and the Commission
Core idea: Political and administrative control of the security paradox against an unleashed new exponential arms-race spiral
The EU has legally anchored climate neutrality by 2050, but it still lacks an equally binding disarmament and defence-conversion pathway. This pathway must systematically align resources, industrial policy, and foreign policy with “security without an arms-race spiral” after the current phase of rearmament. This package calls for a measurable EU pathway for 2026–2050:
less weapons-related risk,
more crisis prevention,
more conversion, and full climate coherence.
Reference framework: European Climate and Disarmament Law (peace & climate neutrality by 2050).
Kurzhörspiel auf Ö1: „Quantum Gaia – Close Your Eyes“
Ein Kurzhörspiel über die Frage, was passiert, wenn wir „Natur“ nicht mehr nur als Kulisse sehen, sondern als Akteurin: als System, das reagiert, sich erinnert – und vielleicht sogar zurückspricht. „Quantum Gaia“ spielt mit der Idee, dass Klima, Technik und Bewusstsein nicht getrennte Welten sind, sondern ein verheddertes Ganzes.
Mal poetisch, mal unheimlich, immer mit dieser einen Zumutung: Vielleicht ist das, was wir für „Fortschritt“ halten, nur ein anderer Name für Blindheit.
Wer hören will, wie sich das anfühlt (und wo es inhaltlich hinzieht), findet das Kurzhörspiel hier:
Münchner Sicherheitskonferenz 2026 Bilanz: Klimasicherheit bleibt Nebenthema und das rächt sich
Münchner Sicherheitskonferenz 2026 Ergebnisse: Zuviel Militärlogik, zu wenig Klimasicherheit, hoher Preis
MSC 2026 Abschluss: Europa sucht Stärke, aber ohne Klimasicherheit ist das Strategie ohne Fundament
Sicherheitskonferenz München 2026: Warum die Klimarechnung weiter fehlt und was das für uns bedeutet
MSC 2026: Transatlantik wackelt, Ukraine drängt, Klima rutscht durch und genau das ist das Problem
Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Viel „Sicherheit“, wenig Resilienz, die Risiken steigen trotzdem
MSC 2026 Bilanz: Was gesagt wurde, was beschlossen wurde und was beim Klima offen bleibt
Sicherheitspolitik 2026: Was München zeigte und warum Klimasicherheit jetzt der Realismus-Test ist
MSC 2026 Bilanz: Viel „Kriegsfähigkeit“, wenig Klimasicherheit und genau das ist der Realismus-Fehler
Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 ist vorbei, und die großen Linien sind klar: Europa will mehr Handlungsfähigkeit, die transatlantische Beziehung wirkt nervöser, und die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten dominieren.
Neu ist: Der Ton Richtung „Europa muss es selbst können“ wurde deutlich härter.
Alt ist: Klimasicherheit blieb in der öffentlichen Hauptdebatte eher Randnotiz, obwohl Extremwetter und Versorgungsschocks längst reale Sicherheitsereignisse sind. Während in Europa Starkregen und Überschwemmungen Menschen evakuieren und Infrastruktur beschädigen, diskutiert die Sicherheitselite weiter primär in militärischen Kategorien. Dieser Text zieht eine Bilanz, was in München politisch greifbar war, was fehlte und was Österreich daraus ableiten kann.
Teil 1: Heute an einem Freitag den 13. startet in München die „Sicherheitskonferenz“ und das Jetset aus Rüstung, Militär und Politik tagt bis Sonntag den 15.02.2026.
Doch: Wer Sicherheit sagt, aber Klima und Resilienz schwächt, produziert Unsicherheit mit Ansage.
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC): Sie dauert drei Tage, in denen in Europas Leit- und Verleitmedien wohl wieder viel über „Kriegsfähigkeit“, Abschreckung und Rüstungspläne schreiben und reden werden.
Gleichzeitig liefern die Naturgesetze die reale und umfassende Sicherheitsbilanz der Gegenwart:
In Portugal zerstörten Überschwemmungen Infrastruktur, Tausende wurden vorsorglich evakuiert, weitere Starkregen waren angekündigt.
Auf der Südhalbkugel startet 2026 mit Rekordhitze und großen Bränden von Argentinien bis Australien und Südafrika.
Und während Italien bei den Winterspielen 2026 den Etikettenschwindel „nachhaltig“ auf die Weltbühne stellt, wirkt auch die Sicherheitsdebatte in München oft so, als wäre Klima nur eine Fußnote.
Dieser Artikel zeigt, warum Klimasicherheit der Realismus-Test jeder Sicherheitspolitik ist, und welche Schritte politisch machbar sind.
noch nie liefen zwei Brandbeschleuniger so parallel wie heute: die Aufrüstung und die Erhitzung der Erde.
Beides:
verstärkt sich gegenseitig
frisst Geld, Zeit und politische Aufmerksamkeit.
wird mit der Logik „später“ verwaltet, obwohl „später“ physikalisch und politisch immer teurer wird.
Dieser Artikel argumentiert nüchtern:
Ja, wir brauchen wieder deutlich mehr Widerstand. Aber nicht einfach mehr Lärm. Sondern Widerstand, der stärker, schlauer, breiter und länger durchhaltbar ist.
Die harte Diagnose: Wir drehen nicht schnell genug um
Die Aufrüstung der NATO und der SOZ im Eis beschleunigt die Klimakrise. Wir dürfen unseren Selbstmord auf Raten nicht hinnehmen!
Die Arktis ist kein leerer Raum auf der Landkarte. Sie ist ein Kühlsystem der Erde. Wenn dort mehr Militär bewegt wird, mehr Treibstoff verbrannt wird, mehr Infrastruktur gebaut wird, dann ist das nicht nur Geopolitik. Es ist auch Klima. Und weil die Arktis sich schneller erwärmt als der Rest der Welt, wirken zusätzliche Emissionen und Ruß dort wie ein Brandbeschleuniger.
Seit Anfang Februar 2026 koordiniert die NATO unter dem Namen „Arctic Sentry“ verstärkt Aktivitäten im hohen Norden.
„Offiziell“ geht es vorgeblich um Sicherheit, Abschreckung und Koordination, auch vor dem Hintergrund russischer und chinesischer Interessen in einer Region, die durch schmelzendes Eis zugänglicher wird.
Das Problem: Militärische Logik und Klimaphysik passen schlecht zusammen. Wer im arktischen Raum aufrüstet, heizt eine der empfindlichsten Zonen des Planeten zusätzlich an. Das ist keine moralische Behauptung, sondern eine nüchterne Folgenabschätzung.
Wie Aufrüstung in der Arktis den Klimawandel schneller macht
Die neuen „Epstein Files“ sind kein einzelner Skandal, sondern ein Blick in ein Machtmilieu, das Menschen zu Objekten macht und sich über Jahre gegen Konsequenzen abschirmt. Gleichzeitig treibt die US-Politik unter Donald Trump die Rüstungsproduktion erneut an. Das sind nicht automatisch „eine große Verschwörung“ – aber es sind ähnliche Muster: Nähe, Abhängigkeit, Angstkommunikation, Lobbydruck, Straflosigkeit.
Die Grüne Abgeordente des Europäischen Parlaments, Lena Schilling, schrieb heute: „Hey Andreas H.,BREAKING NEWS:Kathrin Glock hat mich auf Instagram blockiert. Unsere klare, öffentliche Frage zu ihren Waffenverträgen mit ICE und der US Border Patrol hat sie offenbar getroffen. Aber anscheinend ist es ja „eine große Ehre“, an diese Behörden zu liefern…Das ist ein erster, riesiger Erfolg: HACK JETZT NOCHMAL NACH
ARGE WDV: Startete die Kampagne „Österreich ohne Armee“
Pazifisten waren meist für Abrüstung. Ich bin ja für stufenweise Abrüstung mit Verifikation, Kontrolle und Snap Back, wenn die schummelt wird … Allerdings gibt es Länder die ohne Armee auskommen – seit Jahrzehnten wie z.B. Costa Rica. Das gibt doch zu denken. Milliarden für das Militär einsparen statt bei den Kindergärten, der Gesundheit, der Friedensforschung, der Traumatherapie, der aktiven Friedenspolitik, … Im Ernst was will Putin mit den stolzen Österreicherinnen und Österreichern, wenn die soviel Zivilcourage entwickeln wie Gandhi. 9 Mio. Friedensarbeiter die Energieautark sind, geistig imprägniert sind gegen „Kriegshysterie“ …
Am 20.1.2026 – am sogenannten „Tag der Wehrpflicht“ – meldeten sich Antimilitarist:innen zu Wort
Die Arbeitsgemeinschaft für Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit (ARGE WDV) startete am 20.1.2026 eine Kampagne „Österreich ohne Armee“.
Gegen „Kriegshysterie“, Aufrüstung und Wehrpflicht-Verlängerung gibt es eine Antwort: