Johan Galtung, Niklas Luhmann, Donella Meadows und John Paul Lederach liefern vier unterschiedliche Antworten auf eine der wichtigsten Fragen der Menschheit:
Warum halten sich Gewalt und Kriege so hartnäckig – und wie können wir die Bedingungen für dauerhaften Frieden und schrittweise globale Abrüstung nachhaltig verbessern?
Nach 2022 stieß ich im Handbuch Klimakommunikation auf D. Meadows (Donella Hager „Dana“ Meadows; * 13. März1941 in Elgin, Illinois; † 20. Februar2001 in New Hampshire) die erste Frau des wohl noch umtriebigeren Denis Meadows (*1941).
Ja die beiden mit dem Wissenchaftsbestseller der 70er Jahre: Die Grenzen des Wachstums
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Dennis Meadows: „I hope in a civil way … peacefull … a conflicht is not solved through violence through force …“
Donella Meadows hat 12 Systemhebel und Ansatzpunkte in komplexen Systemen postuliert, die ich sofort mehr als bemerkenswert fand.
Ich hatte damals keine Zeit mich ihrer praxisorientierten Theorie gebührend zu widmen. Das hole ich nun nach, die Meadows zwei der Wohl wichtigsten praxisrelevanten Denkenden und wirkenden Menschen für das 21. Jahrhundert+ sind.
Die wichtigste Erkenntnis aus meiner tagelangen Recherche:
Krieg ist kein rechtsfreier Raum. Die UN-Charta verbietet grundsätzlich die Androhung und Anwendung zwischenstaatlicher Gewalt. Ausnahmen gelten insbesondere für Selbstverteidigung und vom UN-Sicherheitsrat autorisierte Maßnahmen.
Am 25. November 2012 schrieb ich: inzwischen wurde der Artikel fasst 240.000 mal gelesen. Zur Zeit haben wir mindestens 2 von Veto-Staaten in UNO-Sicherheitsrat angezettelte illegale Krieg. Der Friedensnobelpreis ging dankenswerter Weise 2026 nicht an Trump oder Putin, sondern die südafrikanische Richterin Navanethem „Navi“ Pillay. Sie hat am letzten Freitag den Friedensnobelpreis für „ihre Bemühungen zur Förderung des Friedens und des Völkerrechts“ erhalten, wie das norwegische Nobelkomitee mitteilte. Was Trump erzürnte und Pillay wunderte. Ich fand dieser Artikel hat statt des inzwischen kaputen Titelbildes eine Renovierung verdient, denn ich bin ja sehr um Qualität bemüht aber viele Lesende freuen mit immer besonders.
Soeben stieß ich bei der Recherche zu „Generation Kill“ auf eine interessante mehrsprachige Seite gegen Krieg mit vielen Links zu den UnterstützerInnen weltweit. Bis Anfang 2012 fast 4000 Unterzeichnende Personen und Organisationen.
Vor dem Hintergrund zunehmender ökologischer Krisen und trotz der Tatsache, dass große Teile der Weltbevölkerung weiterhin extremer Armut, inhumanen Arbeitsbedingungen und wachsenden sozialen Spannungen ausgeliefert sind, werden für das Militär weltweit jährlich mehr als 1000 Milliarden Euro ausgegeben.
Die entscheidende Sicherheitsfrage des 21. Jahrhunderts nicht, wer stärker bewaffnet ist – sondern wer rechtzeitig begreift, wo Krieger nichts ausrichten sondern nur mehr anrichten.
Donald Trumps „Golf von Amerika“ ist im morgen im Friday for Future Isaias-Aufruhr
Der Golf hat seit seiner Super-Trumpifizierung immer öfter meteorologische „Tropical Depressionen“. Derzeit ist die Neunte schon zum ersten Huricane des Jahres herangewachsen.
Nein nicht die 9. Sinfonie; oder die 9. Verschwörungstheorie woker links-linker Rechtsaußen-Nazi-Kommunisten, sondern:
Am 21. September 2026, seit 16 h MEZ(NY+6h), läuft der 81. UN-Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Die General Debate der Staats- und Regierungschefs startete am 22.9. und endet am 28. am 29. gibt noch ein Highlight.
Frieden ist nicht automatisch nachhaltig – aber ohne Frieden ist dauerhafte Nachhaltigkeit kaum möglich.
Immanuel Kant hatte kein Elektroauto, keine Wärmepumpe und vermutlich auch keine Vorstellung davon, dass Menschen einmal über das Klima des ganzen Planeten diskutieren würden. Aber er hatte 1795 eine Idee, die erstaunlich modern klingt: Politik sollte nicht nur den nächsten Sieg organisieren, sondern Verhältnisse schaffen, die dauerhaft Frieden ermöglichen. Vielleicht sollten wir deshalb Friedensjournalismus endlich als das verstehen, was er im 21. Jahrhundert sein kann: eine besondere Form des Nachhaltigkeitsjournalismus zu den 17 SDGs der Vereinten Nationen.
Heute, am 21. September, begeht die UNO den Internationalen Tag des Friedens. Das Motto 2026 lautet: „Invest in Peace – For Everyone, Everywhere, Every Day.“ Frieden, so die UNO, sei mehr als die Abwesenheit von Krieg.
Heute, am 21. September, begeht die UNO den Internationalen Tag des Friedens. Das Motto 2026 lautet: „Invest in Peace – For Everyone, Everywhere, Every Day.“
Wie aus 41 Prozent weniger CO₂ eine Auto-Lüge wird oder unsinnige Aufrüstung
Die verlorene Ehre der Elektroautos und der friedlichen Mittel?
RUMMS! So begann sinngemäß die große Enthüllung: Elektroautos seien gar nicht so sauber, wie uns erzählt werde. Die „Bild am Sonntag“ machte aus einer neuen Studie der Technischen Universität München die Schlagzeile „Die Auto-Lüge der EU“.
Nur: Was steht tatsächlich in der Studie und was oder wer könnte dahinterstecken – Ölbaron Putin, oder gar Drill-Baby-Trump, die deutsche Autoindustrie die plötzlich in Rüstungsfabriken investiert, Rheinmetall die in Wien immer noch keine E-Militär-LKws schafft, die Chinesen die die Deutschen und Ösis?
Das klingt nach Skandal. Nach ertappten Politikern. Nach Batterien mit falschem Schnurrbart. Ein guter Journalist hätte die Studien wohl nicht auf die Interessen der Geldgeber des Springerverlages zurecht gehackt.
Ich bin in Andalusien inzwischen so tiefenentspannt, dass mich Trump erstmals seit langem nicht mehr aufregt, sondern nur mehr erheitert. Die Chancen, dass Trump am 3. November auch den Senat verliert stehen seit gestern erstmals 50:50 und es ist wahrscheinlicher dass die Demokraten 53 Sitze und damit die Mehrheit im Senat bekommen. Die Wahrscheinlichkeit wird sogar von Tag zu Tag besser, weil Trump außer Unfug nichts mehr politisch gebacken bekommt. Fast alles, was sogar den Republikanern wichtig, ist wie Benzinpreis an der Zapfsäule, Inflation, Zinsen, Mieten, Kriege, etc. bringt er nicht auf die Reihe. Dafür müsste er nämlich machen was er nur könnte, wenn er nicht Trump wäre. Da ich mich zur Zeit mit Eishockey befasse, dem Nationalsport der Kanadier konnte ich nicht anders und habe zur Erheiterung ins Frieden-mit-Humorfach gewechselt.
Von Lord Stanley bis Trump: Warum ein Weltpolitiker dringend auf die Strafbank gehört und dem Eishockey inzwischen das Eis ausgeht.
Es gibt zwei Möglichkeiten, mit seinen Nachbarn umzugehen: Man lädt sie zum Eishockey ein. Oder man erklärt ihr Land zum künftigen Bundesstaat und versucht schon mal den gemeinsamen See neu zu beschriften.
Donald Trump bevorzugt, laut AP, offenbar die zweite Variante. Nach seinen wiederholten Vorstößen, Kanada als 51. US-Bundesstaat einzugemeinden, ordnete er im August die Bezeichnung „Lake America“ für den Ontariosee im amerikanischen Namenssystem an. Kanada muss diese Umbenennung nicht übernehmen. Das Wasser wurde auch nicht gefragt.
Damit hat die internationale Politik eine neue aberwitzige Eskalationsstufe erreicht: den territorialen Etikettenschwindel.
KOMMUNNALE FRIEDENSPOLITIK – KLIMAGESETZE DER NATUR
Wo Asphalt wieder zu lebendigem Boden wird, entstehen Schutz vor Hitze und Hochwasser, öffentliche Begegnungsräume und neue Formen kommunaler Zusammenarbeit.
Österreichs Bodenpolitik auch eine Frage des Friedens und der Gewaltprävention
Seit 2006 befasse ich mich mit Friedensarbeit in Städten und Gemeinden. Dabei zeigt sich immer wieder: Frieden entsteht nicht erst dann, wenn ein offener Konflikt gelöst werden muss. Er entsteht viel früher – in den Strukturen des Zusammenlebens, in der Beteiligung an Entscheidungen und in der Frage, wie gerecht wir unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen verteilen.
Eine dieser Lebensgrundlagen liegt direkt unter unseren Füßen: DER BODEN.
Jeden Tag nimmt Österreich rund 6,5 Hektar zusätzliche Fläche in Anspruch.
Das entspricht ungefähr neun Fußballfeldern.
Meist geschieht das tragischer Weise ohne große öffentliche Aufmerksamkeit:
# Warum jedes Jahr ohne Abrüstung die Wahrscheinlichkeit der ultimativen Katastrophe erhöht
## Ein mathematisches Argument, das die Sicherheitspolitik zu selten zu Ende denkt
Die Doomsday Clock des Bulletin of the Atomic Scientists steht seit Januar 2026 bei 85 Sekunden vor Mitternacht — näher an der Katastrophe als je zuvor seit ihrer Einführung 1947, näher sogar als während der Kubakrise 1962. Das ist keine symbolische Randnotiz, sondern die informierte Einschätzung von Wissenschaftlern, die seit Jahrzehnten nukleare, klimatische und technologische Risiken beobachten. Sie begründen die Verschärfung mit aggressiver Großmachtpolitik, dem Zusammenbruch von Rüstungskontrollabkommen und einem eskalierenden Wettrüsten — verstärkt durch neue Risikofaktoren wie unkontrollierte KI-Entwicklung und ausbleibenden Klimaschutz.
### Das Argument, das die Verteidiger des Status quo selten beantworten