Echte Sicherheit schützt Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen: durch Bildung, Cyberabwehr, Energieunabhängigkeit, Wasser, soziale Sicherheit, Friedensfähigkeit und kluge soziale Verteidigung.
Wenn Milliarden für „Verteidigung“ plötzlich EU-konform sind dürfen wir sie nicht phantasielos in Rüstungs-Ladenhürter stecken.
Ein neutrales Land muss Sicherheit und Friedenspolitik viel breiter denken: Bildung, Forschung, Energie, Cyberabwehr, Katastrophenschutz, Naturschutz, soziale Stabilität und Friedensdiplomatie schützen die Menschen im 21. Jahrhundert in der Regel direkter und nachhaltiger als neue Waffensysteme.
Österreich, Deutschland und die EU stehen an einer Weggabelung. Die österreichische Regierung hat nun ein Doppelbudget beschlossen, das sparen soll. Im EU-Leo wächst das schulden-finanzierte Verteidigungsbudget kräftig und wird mit Zinses-Zinsen einen Rüstungsschulden-Kollaps nach sich ziehen den Europa noch nie gesehen hat.
Update einiger Friedens-Termine in Wien – Sei dabei!
Demo gegen das nächste Budget des sozialen Kahlschlags
Auftakt: 10. Juni 2026, 17 Uhr, Christian-Broda-Platz, Wien Schlusskundgebung: ca. 19 Uhr, Heldenplatz
Treffpunkt für Versöhnungsbund-Menschen (und solche, die mit uns gemeinsam gehen wollen): 16:50 Uhr, Mariahilfer Str. 124 vor dem „BackWerk“
„Am 10.07. will die Bundesregierung vom Nationalrat ein neues Zwei-Jahres-Budget des sozialen Kahlschlags beschließen lassen. Gleichzeitig wird bei sinnlosen und teilweise ökologisch bedenklichen Infrastrukturprojekten wie neuen Autobahnen und Schnellstraßen ebenso wie bei der horrenden, angeblich notwendigen Aufrüstung kein Cent eingespart. Gekürzt wird also nur bei uns.
Wo genau, werden wir schon am 10.06. ziemlich genau wissen, da der Finanzminister an diesem Tag die Budgetrede im Nationalrat hält…
Wir fordern daher:
ein Nullbudget für Aufrüstung
den sofortigen Stopp unökologischer Verkehrsprojekte für den Individualverkehr und die Umwidmung der dafür vorgesehenen Mittel für einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs und dessen Verbilligung bis dieser immer billiger und billiger wird
die Einführung einer progressiven Vermögens- und Erbschaftssteuer
die Abschaffung des Steuerprivilegs für Kapitaleinkommen – diese wie z.B. Gewinne oder Einkommen aus Privatstiftungen müssen genauso wie Einkommen aus Arbeit besteuert werden
einen Krisenkonsolidierungsbeitrag für Spitzenverdiener*innen
die vollständige Abschöpfung von Über- und Spekulationsgewinnen“
Vierzig Jahre nach Tschernobyl bleibt die Frage aktuell: Wie hängen Atomenergie, Krieg, Demokratie, Neutralität und soziale Sicherheit zusammen?
Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg stellen Videos einer Wiener Podiumsdiskussion online. Die Botschaft: Tschernobyl ist nicht vorbei. Und im Krieg wird Atomkraft noch gefährlicher.
Vierzig Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl erinnern Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg daran, dass Atomenergie nie nur eine technische Frage war. Sie ist auch eine Frage von Demokratie, Krieg, Frieden, Sozialstaat und Neutralität. Die Videos einer Wiener Podiumsdiskussion mit Helga Kromp-Kolb, Nikolaus Müllner und Wilfried Leisch sind nun online abrufbar.
Am 26. April 1986 explodierte Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Es war einer der schwersten Technik- und Politikunfälle der Moderne.
Der Streit um OpenAI zeigt eine größere Frage: Soll künstliche Intelligenz vor allem Konzernen nützen oder dem Gemeinwohl dienen?
Der Prozess um ChatGPT ist mehr als ein Streit zwischen Milliardären. Er zeigt:
Warum künstliche Intelligenz nicht nur schneller, billiger und mächtiger werden darf, sondern demokratisch kontrolliert, gemeinwohlorientiert und friedensfähig sein muss.
Elon Musk klagt gegen OpenAI, die Firma hinter ChatGPT. Es geht um Geld, Macht, Kontrolle und die Frage, ob künstliche Intelligenz dem Gemeinwohl dienen soll oder vor allem privaten Konzernen. Für Nutzerinnen und Nutzer ändert sich kurzfristig wenig. Für Demokratie, Frieden, Bildung, Medien und globale Gerechtigkeit steht aber viel auf dem Spiel.
Millionenshow für Friedensfans: 18, 21, 39 oder 52 – Warum Sicherheit oft klüger ist als Säbelrasseln?
Wie viele Länder kommen heute ohne Militär aus – 18, 21, 39 oder 52?
Quizfrage mit politischer Sprengkraft: Warum mehrere Antworten zugleich halb richtig wirken – und was Länder ohne Armee seit 1945 tatsächlich erlebt haben
Wer bei einer Quizshow sitzt, lernt schnell: Oft ist nicht die lauteste Antwort die richtige, sondern die sauberste. Genau so ist es bei der Frage, wie viele Länder heute ohne Militär auskommen. Je nach Zählung kursieren unterschiedliche Zahlen. Wer nur souveräne Staaten zählt, landet meist bei 21. Wer Staaten und Territorien zusammen zählt, kommt häufig auf 39. Deshalb wirken Zahlen wie 18, 21, 36, 39 oder sogar 52 manchmal plausibler, als sie auf den ersten Blick aussehen.
Die SJ Wien ruft am 30. April zu einem offenen Fackelzug für Frieden auf. Nach 5.500 Teilnehmenden im Vorjahr könnte Wien erneut ein starkes Zeichen gegen Aufrüstung setzen.
SPÖ-Jugend ruft zu offenem Friedensfackelzug in Wien Kann der 30. April zum Signal werden, dass Frieden, Abrüstung und Nachhaltigkeit wieder mehrheitsfähig werden?
Was in der Kriegsberichterstattung oft untergeht: Selbst vorsichtige Schätzungen zeigen ein Menschendrama von gewaltigem Ausmaß. Exakte Opferzahlen bleiben umkämpft. Doch die Größenordnung ist längst so erschütternd, dass niemand mehr von einem „normalen“ Krieg sprechen kann. Grundlage dieses Beitrags ist eine Zusammenstellung von Pazifist Becker die er mir kürzlich übermittelte. Ich habe daraus eine Grafik produziert:
Aus einem Aufruf von anfangs mehr als 800 Organisationen ist laut Kampagnenseite inzwischen ein Netzwerk mit 2042 Unterzeichnern geworden. Einer davon bin ich. Die Bewegung wendet sich gegen den Kurs der EU, über Readiness 2030 und das SAFE-Instrument Hunderte Milliarden Euro für militärische Fähigkeiten zu mobilisieren.
Die eigentliche Frage lautet aber nicht nur:
Wer ist dafür und wer dagegen?
Sondern: Welche Behauptungen kursieren auf allen Seiten, welche Tricks werden benutzt, was ist nachprüfbar, wer profitiert wirklich und wie könnte eine vernünftigere Friedenspolitik für Europa und Eurasien aussehen?
Heute ist der internationale Hias-Reichl-Day. Mit Matthias Reichl ist am 5. Jänner 2026 ein wichtiger österreichischer Friedensarbeiter, Radiomacher und Mitgründer des Begegnungszentrums für aktive Gewaltlosigkeit gestorben. Er ist am vor 84 Jahren am 9. April 1942 geboren. Und heute ist:
Join our Launch Event on Zoom on April 9 (13:00 CEST) to learn, connect, and take action. We’ll present our toolkit, where you’ll find dozens of …
Das hätte Hias wohl gefallen.
Ich kannte Hias seit über 40 Jahren. Wir haben uns im Begegnungszentrum damals auf den Internationen Gewaltfreien Marsch in den Niederlanden vorbereitet. Es war eine der Blütezeiten der Friedensbewegung in Europa. Ich wollte noch auf sein Begräbnis fahren; sofort einen Nachruf schreiben; Aber die Zeitgeschichte und ihre Irren rasen dahin, dass ich bei Kräften bleiben muss, wenn ich noch erleben will wie nicht die Friedensfreunde, sondern die Kriegsirren sterben. Nun stieß bei Grabungen am Schreibtisch wieder auf einen Notiz und habe überlegt wie ich Hias dennoch anmessen würdigen kann.
Morgen ist der 4. Digital Independence Day (DI.Day) oder auch Digitale Unabhängigkeitstag (DUT).
Dass Europa sich von internationalen Plattformen, wie Meta, Google, Apple, Microsoft und Amazon unabhängig macht, ist aus verschiedenen Gründen ein Beitrag zum Frieden. Und dazu gehört nicht nur
die digitale Souveränität der einzelnen Staaten bzw. der EU, sondern auch
die Unabhängigkeit und Kompetenz der einzelnen Bürgerinnen und Bürger.
Denn je weniger Bürger:innen auf diese Plattformen angewiesen sind und desto besser sie sie durchschauen, desto weniger ist Europa erpressbar und manipulierbar.