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Stellt die Friedensfragen!

Gemeinsam entscheiden, ohne zu überstimmen: Systemisches Konsensieren als Beitrag zu einer friedlicheren Entscheidungskultur

Erstellt am 23.06.2026 von Viktor Weiert

Von 25. bis 27. Juni 2026 findet im Wissensturm Linz das SK-Community-Forum 2026 statt. Das Treffen richtet sich an Menschen, die Systemisches Konsensieren anwenden, weiterentwickeln, vermitteln oder in Organisationen, Gemeinden, Initiativen und Gruppen praktisch erproben wollen. Das Format ist als Open Space angelegt: Neben einigen fixen Themen entsteht Raum für Fragen aus der Praxis, gemeinsame Reflexion und Austausch darüber, wie tragfähige Entscheidungen in Gruppen besser gelingen können.

Systemisches Konsensieren ist ein Verfahren, das Entscheidungen nicht über Mehrheiten oder bloße Zustimmung herstellt, sondern den Widerstand gegen verschiedene Vorschläge sichtbar macht. Die Gruppe sucht jene Lösung, die insgesamt den geringsten Widerstand auslöst. Damit verschiebt sich der Blick: Nicht die stärkste Fraktion setzt sich durch, sondern es wird sichtbar, welche Option von den Beteiligten am ehesten mitgetragen werden kann.

Gerade in einer Zeit, in der viele gesellschaftliche Debatten von Polarisierung, Gegeneinander und Entscheidungsdruck geprägt sind, ist dieser Perspektivwechsel relevant. Systemisches Konsensieren macht Unterschiede nicht unsichtbar. Es fragt nicht nach oberflächlicher Harmonie. Es nimmt Einwände ernst und macht sie bearbeitbar. Damit kann die Methode helfen, Konflikte früher zu erkennen, Alternativen sorgfältiger zu prüfen und Entscheidungen so zu gestalten, dass sie nicht nur formal beschlossen, sondern auch besser getragen werden.

Das ist auch friedenspolitisch bedeutsam. Frieden entsteht nicht nur dort, wo Gewalt verhindert wird. Er entsteht auch dort, wo Menschen lernen, mit unterschiedlichen Interessen, Bedürfnissen und Einschätzungen konstruktiv umzugehen. Gruppen, Organisationen und Gemeinwesen brauchen Verfahren, die Beteiligung ermöglichen, ohne Entscheidungsfähigkeit zu verlieren. Systemisches Konsensieren bietet dafür einen praxistauglichen Zugang.

Ressourcen zum Systemischen Konsensieren

Wer sich grundlegend über die Methode informieren möchte, findet auf sk-prinzip.eu Informationen zum SK-Prinzip, zu Veranstaltungen, Materialien und zum Netzwerk rund um Systemisches Konsensieren. Eine kompakte Einführung mit methodischen Grundlagen bietet außerdem systemisch-konsensieren.at.

Beide Seiten können als Einstieg dienen: für Menschen, die SK erst kennenlernen, ebenso wie für Gruppen, die bereits erste Erfahrungen gesammelt haben und ihre Anwendung vertiefen möchten.

Fortbildung und Lernangebote

Für Menschen, die Systemisches Konsensieren im eigenen beruflichen, ehrenamtlichen oder privaten Umfeld anwenden und gemeinsam mit anderen üben möchten, startet ab Herbst 2026 das Lernnetzwerk Systemisches Konsensieren. Es verbindet Qualifizierung, Praxis, Erfahrungsaustausch und Vertiefungsmodule. Im Mittelpunkt steht die Anwendung von SK in vertrauten oder wohlgesonnenen Gruppen sowie die Reflexion eigener Praxisfälle.

Wer sich stärker in Richtung professioneller Moderation von Gruppenentscheidungen, organisationalen Spannungsfeldern und komplexeren Entscheidungssituationen qualifizieren möchte, findet mit der Fortbildung Business KONSENS Moderator ein weiterführendes Angebot. Diese Fortbildung richtet sich insbesondere an Menschen, die Facilitation Skills ausbauen und Gruppen bei Entscheidungsprozessen professionell begleiten wollen.

Digitale Werkzeuge für gemeinsames Entscheiden

Auch online lässt sich Systemisches Konsensieren unterstützen. Das Tool acceptify ermöglicht digitale Entscheidungs- und Ideenfindungsprozesse auf Basis des SK-Prinzips. Es kann Gruppen helfen, Vorschläge zu sammeln, Widerstände sichtbar zu machen und orts- oder zeitunabhängig zu tragfähigen Ergebnissen zu kommen.

Ein weiterer Entwicklungsstrang ist das Projekt VREDE-P. Dort entsteht eine digitale Toolbox für Mitbestimmungs- und Beteiligungsprozesse. Entwickelt werden praxisnahe Mini-Tools, die Beteiligung in Organisationen, Gemeinden, Regionen und kooperativen Projekten erleichtern sollen. Für die laufende Entwicklung werden derzeit Beta-User gesucht, die die entstehenden Werkzeuge während der Projektlaufzeit kostenfrei nutzen und Feedback geben möchten.

Warum das wichtig ist

Viele Konflikte eskalieren nicht, weil Menschen unterschiedliche Meinungen haben. Sie eskalieren, weil Verfahren fehlen, mit denen diese Unterschiede fair, transparent und handlungsfähig bearbeitet werden können. Klassische Abstimmungen erzeugen Gewinner und Verlierer. In vielen Situationen ist das ausreichend. In anderen Fällen hinterlassen sie Widerstand, Rückzug oder offene Konflikte.

Systemisches Konsensieren setzt früher an. Es fragt danach, welche Lösung den geringsten Widerstand hervorruft, und eröffnet damit einen anderen Raum für Verständigung. Das Verfahren ersetzt nicht das Gespräch, nicht die Klärung von Interessen und nicht die Verantwortung für gute Prozessgestaltung. Es kann aber ein wirksames Werkzeug sein, um Gruppenentscheidungen nachvollziehbarer, inklusiver und tragfähiger zu machen.

Das SK-Community-Forum in Linz bietet dafür einen aktuellen Anlass: Menschen aus unterschiedlichen Praxisfeldern kommen zusammen, um Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und weiter daran zu arbeiten, wie eine konstruktivere Entscheidungskultur aussehen kann. Wer sich für friedliche, demokratische und kooperative Formen des Entscheidens interessiert, findet im Systemischen Konsensieren einen Ansatz, der Theorie und Praxis unmittelbar verbindet.

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Friedenstermine Österreich

Erstellt am von Andreas Hermann Landl
Hero-Bild zu Friedensterminen in Österreich: Eine vielfältige Gruppe von Menschen steht auf einem hellen öffentlichen Platz mit Kalendern, Notizbüchern und Friedensschildern. Im Hintergrund sind österreichische Symbole wie Wien, Alpen, Parlament und UNO-City angedeutet.
Frieden braucht Termine, Orte und Menschen, die hingehen. Hinweise auf Veranstaltungen, Aktionen und Initiativen für Frieden, Neutralität, Demokratie und sozialen Fortschritt in Österreich.

Wer sich für Frieden, Neutralität, Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einsetzen will, braucht gute Orte, gute Termine und gute Bündnisse. Diese Seite sammelt Hinweise auf aktuelle Friedensveranstaltungen in Österreich und im internationalen Umfeld.

Im Mittelpunkt stehen Organisationen und Initiativen, die öffentlich zu Frieden, Abrüstung, Neutralität, Dialog, sozialem Fortschritt und ziviler Konfliktlösung arbeiten. Die Termine werden laufend ergänzt, sobald neue Hinweise verfügbar sind.

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Friedens-Termine in Wien

Erstellt am 22.06.2026 von Andreas Hermann Landl

Update einiger Friedens-Termine in Wien – Sei dabei!

Am Donnerstag 25.6.2026 werden im Petitionsausschuss die Stellungnahmen des Aussen- und des Verteidigungsministeriums sowie des Verfassungsdienstes im Bundeskanzleramt diskutiert. Die ARGE Wehrdienstverweigerung hofft, dass sie im Herbst selbst in den Ausschuss eingeladen wird, um die Forderungen der Bürgerinitiative argumentativ zu unterstützen.

Am Donnerstag 25.6.2026 ab 11.00 wird die ARGE eine Kundgebung vor der Universität Wien (1., Universitätsring 1) abhalten. Da der Bundesrat tagt, muss wegen der Bannmeile dahin ausgewichen werden.

Peter Kolba: „Es wäre fein, wenn ihr uns unterstützen kommt.“

Die Bundesregierung scheint über die Sommerferien die Verlängerung des Wehr- und Zivildienstes vorzubereiten. Die ARGE Wehrdienstverweigerung verteilt dazu vor Wiener Schulen Flugblätter.
Gerade die letzten Schulwochen sind dafür gut geeignet.

Ich könnt uns unterstützen:

  • Flugis verteilen in Wien
  • (Meeting dafür: Mo 29.6.2026, 16.00, ARGE WDV, 1., Schottengasse 3a/1/4/59)
  • Flugi-Layout anfordern und selbst Flugis ausserhalb Wiens verteilen.

Wie jeden Sommer findet auch heuer zum:

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Schlummert in jedem ein Trauma? Warum diese ARTE-Doku zur richtigen Zeit kommt

Erstellt am 14.06.2026 von Andreas Hermann Landl

Trauma ist kein Modewort, aber auch keine einfache Erklärung für alles. Die ARTE-Dokumentation zeigt, warum seelische Verletzungen tiefer wirken können, als viele glauben – und warum eine friedlichere Gesellschaft traumabewusster werden muss.

Wenn heute von Trauma die Rede ist, denken viele zuerst an Krieg, Vergewaltigung, Folter, schwere Unfälle oder Naturkatastrophen. Das ist richtig, aber nicht vollständig.
Die ARTE-Dokumentation „Schlummert in jedem ein Trauma?“ aus der Reihe „42 – Die Antwort auf fast alles“ stellt eine Frage, die viele Menschen berührt:
Kann Trauma auch leise entstehen?
Durch fehlende Sicherheit, emotionale Kälte, dauernde Angst, Vernachlässigung oder frühe Erfahrungen, die ein Kind nicht einordnen kann?

Die Sendung wurde für den 21. Juni 2026 angekündigt, dauert 28 Minuten und
ist laut ARTE bis 19. Juni 2029 verfügbar.  

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Wenn Waffen schneller genehmigt werden als Windräder

Erstellt am 11.06.2026 von Andreas Hermann Landl
Politisches Symbolbild: Rüstungsprojekte werden in der EU schneller genehmigt, während Windräder, Klimaschutz und soziale Sicherheit warten müssen.
Wenn Waffen schneller genehmigt werden als Windräder, zeigt Europa seine wahren Prioritäten. Sicherheit braucht mehr als Rüstung: Energieunabhängigkeit, Demokratie, Sozialstaat und Klimaschutz.

Die EU beschleunigt nach 4 Jahren Ukraine-Krieg alle Rüstungsprojekte. Das sollte uns alarmieren, weil 11 Jahre nach dem Pariser Nachhaltigkeits-Gipfel klar wird,

  • welche Lobbys zu schnell und
  • welche zu langsam arbeiten.

Am 10. Juni 2026 meldete Ö1 im Abendjournal die EU-Einigung auf Schnellverfahren für die Rüstungsindustrie. Was bürokratisch klingt, ist politisch hoch brisant: Genehmigungen für verteidigungsindustrielle Projekte sollen künftig massiv beschleunigt werden. Nach Angaben des Europäischen Parlaments sollen Entscheidungen grundsätzlich binnen 42 Arbeitstagen nach vollständigem Antrag fallen. In Ausnahmefällen kann verlängert werden, insgesamt aber höchstens auf 102 Arbeitstage. Unter bestimmten Bedingungen kann sogar eine stillschweigende Genehmigung greifen, wenn Behörden nicht rechtzeitig entscheiden.

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Schamlos friedlich: Wie Österreich die EU-Rüstungsausnahme für echte Sicherheit nutzen kann

Erstellt am 09.06.2026 von Andreas Hermann Landl
Symbolisches Teaserbild: Österreich zwischen Krieg und Zukunft. Soldat*innen und Zivilgesellschaft verbinden Verteidigung, Cyberabwehr, Energie, Wasser, Bildung, soziale Sicherheit und Frieden zu umfassender Sicherheit statt bloßer Aufrüstung.
Echte Sicherheit schützt Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen: durch Bildung, Cyberabwehr, Energieunabhängigkeit, Wasser, soziale Sicherheit, Friedensfähigkeit und kluge soziale Verteidigung.

Wenn Milliarden für „Verteidigung“ plötzlich EU-konform sind dürfen wir sie nicht phantasielos in Rüstungs-Ladenhüter stecken.

Ein neutrales Land muss Sicherheit und Friedenspolitik viel breiter denken: Bildung, Forschung, Energie, Cyberabwehr, Katastrophenschutz, Naturschutz, soziale Stabilität und Friedensdiplomatie schützen die Menschen im 21. Jahrhundert in der Regel direkter und nachhaltiger als neue Waffensysteme.

Österreich, Deutschland und die EU, die Großmächte haben schon die falsche Weggabelungen Richtung Rüstungswettlauf genommen. Die österreichische Regierung hat nun ein Doppelbudget beschlossen, das sparen soll bei der menschlichen Sicherheit. Im EU-Leo wachsen die schulden-finanzierten Verteidigungsbudgets kräftigst und das wird mit Zinses-Zinsen einen Rüstungsschulden-Kollaps nach sich ziehen, den Europa nicht einmal 1945 gesehen oder am Höhepunkt des kalten Krieges gesehen hat.

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Friedenslogik statt Sicherheitslogik: Warum dieses Dossier heute noch wichtiger ist als 2014

Erstellt am 08.06.2026 von Andreas Hermann Landl

Eine Rezension des W&F-Dossiers 75 über Friedensdenken, zivile Konfliktbearbeitung und die Frage, warum echte Sicherheit nicht aus Angst, Aufrüstung und Feindbildern entsteht.

Das Dossier „Friedenslogik statt Sicherheitslogik“ erschien 2014. Heute, in Zeiten neuer Aufrüstung, Ukrainekrieg, Gaza-Krieg, geopolitischer Blockbildung und wachsender Angstpolitik, liest es sich wie ein Warntext aus der nahen Zukunft. Seine zentrale Fragen und Antworten bleiben hochaktuell:
Macht uns Sicherheitslogik wirklich sicher oder treibt sie uns immer tiefer in Unsicherheit?

Rezension

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40 Jahre Tschernobyl: Warum Atomenergie, Krieg und Neutralität zusammengehören

Erstellt am 27.05.2026 von Andreas Hermann Landl
Symbolbild zu 40 Jahre Tschernobyl: Atomkraftwerk, Warnzeichen, Friedenstaube und Hinweis auf Neutralität und demokratische Energiewende.
Vierzig Jahre nach Tschernobyl bleibt die Frage aktuell: Wie hängen Atomenergie, Krieg, Demokratie, Neutralität und soziale Sicherheit zusammen?

Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg stellen Videos einer Wiener Podiumsdiskussion online. Die Botschaft: Tschernobyl ist nicht vorbei. Und im Krieg wird Atomkraft noch gefährlicher.

Vierzig Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl erinnern Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg daran, dass Atomenergie nie nur eine technische Frage war. Sie ist auch eine Frage von Demokratie, Krieg, Frieden, Sozialstaat und Neutralität. Die Videos einer Wiener Podiumsdiskussion mit Helga Kromp-Kolb, Nikolaus Müllner und Wilfried Leisch sind nun online abrufbar.

Am 26. April 1986 explodierte Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Es war einer der schwersten Technik- und Politikunfälle der Moderne.

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Musk gegen OpenAI: Was der Prozess um ChatGPT für Nutzer, Demokratie und Frieden bedeutet

Erstellt am 08.05.2026 von Andreas Hermann Landl
Der Streit um OpenAI zeigt eine größere Frage:
Soll künstliche Intelligenz vor allem Konzernen nützen oder dem Gemeinwohl dienen?

Der Prozess um ChatGPT ist mehr als ein Streit zwischen Milliardären.
Er zeigt:

Warum künstliche Intelligenz nicht nur schneller, billiger und mächtiger werden darf,
sondern demokratisch kontrolliert, gemeinwohlorientiert und friedensfähig sein muss.

Elon Musk klagt gegen OpenAI, die Firma hinter ChatGPT. Es geht um Geld, Macht, Kontrolle und die Frage, ob künstliche Intelligenz dem Gemeinwohl dienen soll oder vor allem privaten Konzernen. Für Nutzerinnen und Nutzer ändert sich kurzfristig wenig. Für Demokratie, Frieden, Bildung, Medien und globale Gerechtigkeit steht aber viel auf dem Spiel.

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18, 21, 39 oder 52? Die Millionenshow-Frage, die Europas Aufrüstungslogik bloßstellt

Erstellt am 04.05.2026 von Andreas Hermann Landl
Illustration einer friedlichen Quizshow-Bühne vor einer Weltkarte. Auf einer großen Anzeigetafel steht die Frage „Wie viele Länder kommen ohne Militär aus?“ mit den Antwortfeldern 18, 21, 39 und 52. Rund um die Bühne sind Symbole für zivile Sicherheit zu sehen, darunter Friedenstauben, Handschlag, Vertrag, Küstenwache, Polizei und UNO-Gebäude. Im Vordergrund sitzt ein interessiertes Publikum. Unten auf dem Pult steht der Satz „Sicherheit braucht mehr als Waffen“.
Millionenshow für Friedensfans: 18, 21, 39 oder 52 – Warum Sicherheit oft klüger ist als Säbelrasseln?

Wie viele Länder kommen heute ohne Militär aus – 18, 21, 39 oder 52?

Quizfrage mit politischer Sprengkraft: Warum mehrere Antworten zugleich halb richtig wirken – und was Länder ohne Armee seit 1945 tatsächlich erlebt haben

Wer bei einer Quizshow sitzt, lernt schnell: Oft ist nicht die lauteste Antwort die richtige, sondern die sauberste. Genau so ist es bei der Frage, wie viele Länder heute ohne Militär auskommen. Je nach Zählung kursieren unterschiedliche Zahlen. Wer nur souveräne Staaten zählt, landet meist bei 21. Wer Staaten und Territorien zusammen zählt, kommt häufig auf 39. Deshalb wirken Zahlen wie 18, 21, 36, 39 oder sogar 52 manchmal plausibler, als sie auf den ersten Blick aussehen.  

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