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Stellt die Friedensfragen!

E-Control Bedeutung für die Energiewende mit friedlichen Mitteln

Erstellt am 02.07.2026 von Andreas Hermann Landl

Der jüngste E-Control-Entwurf ist mehr als eine technische Tarifänderung. Er ist ein Machtwechsel im Stromsystem: Weg vom alten Prinzip „irgendwo große Kraftwerke, irgendwo passive Kundschaft“, hin zu einem Netz, in dem Haushalte, Gemeinden, Speicher, Wärmepumpen, E-Autos und Energiegemeinschaften aktiv mitspielen.

Die neuen Entgelte sollen ab 1. Jänner 2027 gelten; derzeit läuft eine Marktkonsultation, Stellungnahmen sind laut Medienbericht bis 24. Juli 2026 möglich. Die genaue Höhe der Tarife kommt erst später in einer eigenen Tarifverordnung.  

Politisch heißt das: Die Energiewende wird nicht nur auf Dächern entschieden, sondern in Tarifmodellen. Wer die Regeln schreibt, entscheidet, ob Bürgerenergie belohnt oder ausgebremst wird.

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40 Grad Sicherheit

Erstellt am 30.06.2026 von Andreas Hermann Landl
Querformat-Herobild mit Wien als Ausgangspunkt: Links dominiert eine Militär-Klimakatastrophe mit Kampfjets, Panzern, Rauch, Bränden, zerstörter Infrastruktur und dem Hinweis „50 % Militär-Klimakatastrophe“; rechts steht eine helle Zukunftsseite mit Wien, erneuerbarer Energie, öffentlichem Verkehr, Radverkehr, Begrünung, Dialog und Friedenspolitik. In der Mitte tagt symbolisch die G20, davor fordern Menschen Frieden, Gerechtigkeit und Klimaschutz.
Unser 360-Grad-Friedensnews-Feedback an die G20 und ihre „Köpfe“:
Wer Sicherheit mit Aufrüstung, fossiler Macht und militärischer Abschreckung verwechselt, heizt die Klimakrise weiter an.

Von Wien aus betrachtet ist die Rechnung klar: Frieden, Entwaffnung, Klimaschutz und Gerechtigkeit sind keine idealistische Kür, sondern die naturwissenschaftlich gesicherte härteste Realpolitik des 21. Jahrhunderts.

Unser 360-Grad-Friedensnews-Feedback für die Großen 20 Klimazerstörer und ihre Heere von Wien aus betrachtet

Während Wien 40 Grad misst, rüsten die G20 weiter auf. Seit 2015 hat der globale Militärapparat grob 35 Milliarden Tonnen CO₂e mitverursacht. Ein bitteres Stammbuchblatt für jene, die Brandbeschleunigung noch immer Sicherheit nennen. Oder schärfer, die G20 schützen alles: Grenzen, Märkte, Lieferketten, Rüstungsprofite und geopolitische Eitelkeiten. Nur das Klima, die Kinder, die Armen, die Alten und den Frieden schützen sie eher höchsten in ihrer Kriegs-PR.

Wie die politischen Spitzen, Militärs und Rüstungsindustrien die Erde vorbildlich gegen ihre Bewohner verteidigen

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800 Milliarden für Sicherheit? Oder für die Rüstungsindustrie?

Erstellt am 29.06.2026 von Andreas Hermann Landl
Illustration eines europäischen Friedenshauses, das sich teilweise in eine Rüstungs- und Fördermaschine verwandelt. Eine Waage zeigt Frieden, Diplomatie und Abrüstung auf der einen Seite sowie 800 Milliarden Euro, Rüstungsverträge und Industrieinteressen auf der anderen Seite.
Seit dem Vertrag von Amsterdam wurde die EU Schritt für Schritt militärischer:
Verteidigungsagentur – Verteidigungsfonds – Friedensfazilität – Rüstungsindustrieprogramme und ReArm Europe.

Sie markieren den Weg von der Friedensunion zur Verteidigungsunion mit Friedensprojekttarnanstrich.

Vom Vertrag von Amsterdam über die Europäische Verteidigungsagentur bis zu ReArm Europe/Readiness 2030: Ein Dossier über die militärische Integration der EU, die Macht der Rüstungslobby, die politischen Lager — und die vergessenen Alternativen von Myrdal, Tinbergen, Galtung und Bahr.

Die Europäische Union erzählt ihre eigene Geschichte gerne als Friedensgeschichte. Das ist nicht falsch. Nach zwei Weltkriegen wurde aus Feinden ein gemeinsamer Rechts-, Wirtschafts- und Verhandlungsraum. Frankreich und Deutschland führen heute keine Kriege mehr gegeneinander. Grenzen wurden geöffnet. Austausch, Handel, Recht und gemeinsame Institutionen ersetzten alte Feindbilder.

Aber seit den 1990er-Jahren kam eine zweite Geschichte dazu. Leiser, technischer, oft gut versteckt in Verträgen, Agenturen, Fonds und Strategien: die schleichende militärische Integration der EU und die Aushöhlung des Geistes der Union bei ihrer Gründung 1957. Damals wussten alle Eliten noch was Krieg bedeutet. Heute sind wieder Geschichtsvergessene Schlafwandler am Werk – wie 1914 und 1939.

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Nicht alles, was Sicherheit schafft, trägt Uniform

Erstellt am von Andreas Hermann Landl
Hero-Bild zu Österreichs möglicher Friedensquote: Menschen aus Diplomatie, Schule, Forschung, Gemeinden, Energieunabhängigkeit und Menschenrechtsarbeit zeigen, dass Sicherheit nicht nur militärisch entsteht.
Sicherheit entsteht nicht nur durch Uniformen, sondern auch durch Diplomatie, Friedensbildung, Energieunabhängigkeit, Rechtsstaat, Medienkompetenz und zivile Konfliktbearbeitung.

Eine Friedensquote von 0,2 Prozent des BIP wäre ein ziviler Gegenpfad zur militärischen 2-Prozent-Quote.

Warum Österreich neben dem Bundesheer-Aufbauplan endlich einen Friedensaufbauplan 2032 braucht?

Die Welt kennt Militärquoten. Aber sie kennt kaum Friedensquoten.

Staaten zählen genau, wie viel sie für Soldaten, Panzer, Drohnen, Kampfflugzeuge, Munition und Kasernen ausgeben. Internationale Organisationen vergleichen diese Ausgaben in Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Medien berichten darüber. Regierungen setzen Zielwerte. Militärs fordern Aufwuchspläne.

Aber wie viel geben die Staaten der Vereinten Nationen für Frieden mit friedlichen Mitteln aus?

Diese Frage wird erstaunlich selten gestellt.

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Gemeinsam entscheiden, ohne zu überstimmen: Systemisches Konsensieren als Beitrag zu einer friedlicheren Entscheidungskultur

Erstellt am 23.06.2026 von Viktor Weiert
Illustration eines hellen, offenen Konferenzraums mit vielfältigen Menschen in Gesprächen und Arbeitsgruppen zum Thema gemeinsames Entscheiden und Systemisches Konsensieren.
Beim SK-Community-Forum 2026 in Linz tauschen sich Menschen darüber aus, wie Gruppen bessere Entscheidungen treffen können: fair, transparent und mit möglichst geringem Widerstand.

Von 25. bis 27. Juni 2026 findet im Wissensturm Linz das SK-Community-Forum 2026 statt. Das Treffen richtet sich an Menschen, die Systemisches Konsensieren (SK) anwenden, weiterentwickeln, vermitteln oder in Organisationen, Gemeinden, Initiativen und Gruppen praktisch erproben wollen. Das Format ist als Open Space angelegt: Neben einigen fixen Themen entsteht Raum für Fragen aus der Praxis, gemeinsame Reflexion und Austausch darüber, wie tragfähige Entscheidungen in Gruppen besser gelingen können.

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Friedenstermine Österreich

Erstellt am von Andreas Hermann Landl
Hero-Bild zu Friedensterminen in Österreich: Eine vielfältige Gruppe von Menschen steht auf einem hellen öffentlichen Platz mit Kalendern, Notizbüchern und Friedensschildern. Im Hintergrund sind österreichische Symbole wie Wien, Alpen, Parlament und UNO-City angedeutet.
Frieden braucht Termine, Orte und Menschen, die hingehen. Hinweise auf Veranstaltungen, Aktionen und Initiativen für Frieden, Neutralität, Demokratie und sozialen Fortschritt in Österreich.

Wer sich für Frieden, Neutralität, Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einsetzen will, braucht gute Orte, gute Termine und gute Bündnisse. Diese Seite sammelt Hinweise auf aktuelle Friedensveranstaltungen in Österreich und im internationalen Umfeld.

Im Mittelpunkt stehen Organisationen und Initiativen, die öffentlich zu Frieden, Abrüstung, Neutralität, Dialog, sozialem Fortschritt und ziviler Konfliktlösung arbeiten. Die Termine werden laufend ergänzt, sobald neue Hinweise verfügbar sind.

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Friedens-Termine in Wien

Erstellt am 22.06.2026 von Andreas Hermann Landl

Update einiger Friedens-Termine in Wien – Sei dabei!

Am Donnerstag 25.6.2026 werden im Petitionsausschuss die Stellungnahmen des Aussen- und des Verteidigungsministeriums sowie des Verfassungsdienstes im Bundeskanzleramt diskutiert. Die ARGE Wehrdienstverweigerung hofft, dass sie im Herbst selbst in den Ausschuss eingeladen wird, um die Forderungen der Bürgerinitiative argumentativ zu unterstützen.

Am Donnerstag 25.6.2026 ab 11.00 wird die ARGE eine Kundgebung vor der Universität Wien (1., Universitätsring 1) abhalten. Da der Bundesrat tagt, muss wegen der Bannmeile dahin ausgewichen werden.

Peter Kolba: „Es wäre fein, wenn ihr uns unterstützen kommt.“

Die Bundesregierung scheint über die Sommerferien die Verlängerung des Wehr- und Zivildienstes vorzubereiten. Die ARGE Wehrdienstverweigerung verteilt dazu vor Wiener Schulen Flugblätter.
Gerade die letzten Schulwochen sind dafür gut geeignet.

Ich könnt uns unterstützen:

  • Flugis verteilen in Wien
  • (Meeting dafür: Mo 29.6.2026, 16.00, ARGE WDV, 1., Schottengasse 3a/1/4/59)
  • Flugi-Layout anfordern und selbst Flugis ausserhalb Wiens verteilen.

Wie jeden Sommer findet auch heuer zum:

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Schlummert in jedem ein Trauma? Warum diese ARTE-Doku zur richtigen Zeit kommt

Erstellt am 14.06.2026 von Andreas Hermann Landl

Trauma ist kein Modewort, aber auch keine einfache Erklärung für alles. Die ARTE-Dokumentation zeigt, warum seelische Verletzungen tiefer wirken können, als viele glauben – und warum eine friedlichere Gesellschaft traumabewusster werden muss.

Wenn heute von Trauma die Rede ist, denken viele zuerst an Krieg, Vergewaltigung, Folter, schwere Unfälle oder Naturkatastrophen. Das ist richtig, aber nicht vollständig.
Die ARTE-Dokumentation „Schlummert in jedem ein Trauma?“ aus der Reihe „42 – Die Antwort auf fast alles“ stellt eine Frage, die viele Menschen berührt:
Kann Trauma auch leise entstehen?
Durch fehlende Sicherheit, emotionale Kälte, dauernde Angst, Vernachlässigung oder frühe Erfahrungen, die ein Kind nicht einordnen kann?

Die Sendung wurde für den 21. Juni 2026 angekündigt, dauert 28 Minuten und
ist laut ARTE bis 19. Juni 2029 verfügbar.  

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Wenn Waffen schneller genehmigt werden als Windräder

Erstellt am 11.06.2026 von Andreas Hermann Landl
Politisches Symbolbild: Rüstungsprojekte werden in der EU schneller genehmigt, während Windräder, Klimaschutz und soziale Sicherheit warten müssen.
Wenn Waffen schneller genehmigt werden als Windräder, zeigt Europa seine wahren Prioritäten. Sicherheit braucht mehr als Rüstung: Energieunabhängigkeit, Demokratie, Sozialstaat und Klimaschutz.

Die EU beschleunigt nach 4 Jahren Ukraine-Krieg alle Rüstungsprojekte. Das sollte uns alarmieren, weil 11 Jahre nach dem Pariser Nachhaltigkeits-Gipfel klar wird,

  • welche Lobbys zu schnell und
  • welche zu langsam arbeiten.

Am 10. Juni 2026 meldete Ö1 im Abendjournal die EU-Einigung auf Schnellverfahren für die Rüstungsindustrie. Was bürokratisch klingt, ist politisch hoch brisant: Genehmigungen für verteidigungsindustrielle Projekte sollen künftig massiv beschleunigt werden. Nach Angaben des Europäischen Parlaments sollen Entscheidungen grundsätzlich binnen 42 Arbeitstagen nach vollständigem Antrag fallen. In Ausnahmefällen kann verlängert werden, insgesamt aber höchstens auf 102 Arbeitstage. Unter bestimmten Bedingungen kann sogar eine stillschweigende Genehmigung greifen, wenn Behörden nicht rechtzeitig entscheiden.

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Schamlos friedlich: Wie Österreich die EU-Rüstungsausnahme für echte Sicherheit nutzen kann

Erstellt am 09.06.2026 von Andreas Hermann Landl
Symbolisches Teaserbild: Österreich zwischen Krieg und Zukunft. Soldat*innen und Zivilgesellschaft verbinden Verteidigung, Cyberabwehr, Energie, Wasser, Bildung, soziale Sicherheit und Frieden zu umfassender Sicherheit statt bloßer Aufrüstung.
Echte Sicherheit schützt Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen: durch Bildung, Cyberabwehr, Energieunabhängigkeit, Wasser, soziale Sicherheit, Friedensfähigkeit und kluge soziale Verteidigung.

Wenn Milliarden für „Verteidigung“ plötzlich EU-konform sind dürfen wir sie nicht phantasielos in Rüstungs-Ladenhüter stecken.

Ein neutrales Land muss Sicherheit und Friedenspolitik viel breiter denken: Bildung, Forschung, Energie, Cyberabwehr, Katastrophenschutz, Naturschutz, soziale Stabilität und Friedensdiplomatie schützen die Menschen im 21. Jahrhundert in der Regel direkter und nachhaltiger als neue Waffensysteme.

Österreich, Deutschland und die EU, die Großmächte haben schon die falsche Weggabelungen Richtung Rüstungswettlauf genommen. Die österreichische Regierung hat nun ein Doppelbudget beschlossen, das sparen soll bei der menschlichen Sicherheit. Im EU-Leo wachsen die schulden-finanzierten Verteidigungsbudgets kräftigst und das wird mit Zinses-Zinsen einen Rüstungsschulden-Kollaps nach sich ziehen, den Europa nicht einmal 1945 gesehen oder am Höhepunkt des kalten Krieges gesehen hat.

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