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FÜR FRIEDEN ist es NIE ZU SPÄT

Erstellt am 13.03.2003 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1764 mal gelesen und am 08.07.2010 zuletzt geändert.

15. März: Friedenskundgebung „Für Frieden ist es nie zu spät! Kein Krieg gegen den Irak!“ in Wien.
Die Wiener Friedensbewegung ruft zur Teilnahme auf.

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FÜR FRIEDEN ist es NIE ZU SPÄT

KEIN KRIEG
gegen den IRAK

Samstag, 15. März 2003

Treffpunkt 13:30 Uhr bei der Staatsoper

14:00 Uhr Friedensmarsch
Ring – Schwarzenbergplatz – Rennweg – zur britischen Botschaft

15:00 Uhr Schlusskundgebung
Metternichgasse – Jauresgasse
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Rednerliste:

– Hannes Swoboda — EU- Parlament
– Johann Hatzl — Wiener Landtagspräsident
– Susanne Jerusalem — Wiener Landtagsabgeordnete
– Wolfgang Reisenhofer — Kanonikus und Dompfarrer von St. Pölten
– Erwin Neumann — Evangelischer Pfarrer, Wien Gumpendorf
– Muhammad Turhan — Islamische Föderation
– Fuat Sanac — Isl. Religionsgemeinde Wien, Vorsitzender „Muslim.
Akademikerbund“
– Alois Reisenbichler — Friedensbüro Wien – ACUS – Aktionsg. Christen für
die Friedensbewegung

Es rufen auf:

Islamische Religionsgemeinde Wien, Evangelische Akademie, Friedensbüro Wien,
Islamische Föderation in Wien, Aktionsgemeinschaft Christinnen und Christen
für die Friedensbewegung, VSSTÖ, Bündnis Mosaik, ACUS Arbeitsgemeinschaft
Christentum und Sozialdemokratie, Global Mothers, Interreligiöse Plattform
PFIRB, Südwind,
Frauen in Schwarz, Gesellschaft für österreichisch- arabische Beziehungen,
Muslimischer Akademikerbund MUSAK, Verein für Wiederaufbau Afghanistan,
Palästinensische Vereinigung in Österreich, Gesellschaft für Zusammenkunft
der Kulturen, Muslimische Jugend Österreich, Islamisches Bildungs- und
Kultur Zentrum, Nizam Alem, Verein der arabischen Frauen, Islamische Liga
der Kultur, Ägyptischer Club, Kulturverein Kanafani, Menschenfreunde
International, Österreichische Islamische Gesellschaft für Bildung und
Kultur, Verein von Immigranten Tunesiens in Österreich, Österr.-Arabische
Union, Arabischer Kulturverein, Palästinensische Gemeinde in Österreich,
Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen, u.v.a.

Die irakische Zivilbevölkerung leidet. Ein Krieg würde unermessliches Elend
bedeuten. Das Volk ist ausgeblutet durch ein Embargo, das den Zugriff auf
lebenswichtige Güter wie Medikamente immer wieder verhindert.

Welche tiefgreifenden Auswirkungen die sogenannte moderne Kriegsführung hat,
zeigen die bleibenden Schäden an der Umwelt, mit denen man schon jetzt
konfrontiert ist: Missbildungen bei Neugeborenen, schadstoffverseuchte Böden
und ruinierte Anbaugebiete.

Wir solidarisieren uns mit dem schwer geprüften irakischen Volk und nicht
etwa mit seiner derzeitigen politischen Führung. Wir ersehnen für das
irakische Volk ein Leben in Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und
Selbstbestimmung, so wie wir diese Kriterien als Maßstab auch für das
Wohlergehen jedes anderen Landes sehen.

NEIN zum Krieg zu sagen geschieht im Bewusstsein der entsetzlichen Folgen,
die schließlich die Zivilbevölkerung zu erleiden hätte. NEIN beinhaltet aber
auch klare Vorstellungen, wie alternative friedliche Wege aussehen könnten.

Wir appellieren an Tony Blair und an die englische Regierung sich den
Argumenten der eigenen, den Krieg mehrheitlich ablehnenden Bevölkerung zu
öffnen. Das „alte Europa“ hat aus seiner Geschichte bitter lernen müssen.

Samstag, 15. März 2003
13:30 Uhr an der Staatsoper
14:00 Uhr Friedensmarsch
Ring – Schwarzenbergplatz – Rennweg – zur britischen Botschaft
15:00 Uhr Schlusskundgebung

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Tarafa Baghajati (im Auftrag der Aufrufer)

Tel. 259 54 49 oder 0664-521 50 80
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