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Ernst Schwarcz – Gedanken zum Libanonkrieg

Erstellt am 18.11.2006 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde mal gelesen und am 18.10.2008 zuletzt geändert.

 Prof. ERNST SCHWARCZ
BAUERNFELDGASSE 6/8, A-1190 WIEN
TELEFON/FAX 0043 (0)1 36 877 22

Der am 12. Juli dieses Jahres von Israel gegen den Libanon begonnene
Krieg hatte als auslö-senden Anlass die Geiselnahme von zwei
israelischen Soldaten durch Kämpfer der Hisbollah, einer
antiisraelischen Kampforganisation, die im politischen Leben des
Libanon auch als soziale Bewegung eine bedeutende Rolle spielt. Sehr
wahrscheinlich hatte der militärische Geheimdienst Israels schon seit
langer Zeit genaue Informationen über die militärischen Anlagen und
über die Bewaffnung der an der Südgrenze des Libanon stationierten
Hisbollah-Einheiten. Es herrschte allerdings in der politischen Führung
Israels unmittelbar nach der Geiselnahme noch keine Einigkeit, ob als
Reaktion darauf ein Krieg gegen den Libanon sofort beginnen sollte. In
einem Zeitungsbericht hieß es, dass sich bei einer Diskussion in der
obersten Führung des Landes ein israelischer General für eine
politische Lösung des Konflikts aussprach, dass er aber überstimmt
wurde. Genauso gibt eine fast spiegelbildliche Meldung des

Story ging ist leider seit der Migration 2008 verschollen

 

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