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Friedenspolitik Österreich

Erstellt am 14.02.2008 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde mal gelesen und am 14.05.2008 zuletzt geändert.

Die Grafik Der Online-Vergleich mit Deutschland spricht Bände. Es wäre natürlich zu untersuchen, wie viel Frieden die deutsche Friedenspolitik tatsächlich schafft. Alfred H. Fried, der österreichische Nobelpreisträger und Mitbegründer der Deutschen Friedensgesellschaft, unterschied ja schon zwischen einem * militaristischen und einem * pazifistischen Frieden. Die deutsche Friedenspolitik dürfte ein Kompromiss zwischen beiden Lagern sein. Das Militär dominiert auch in Deutschland. Ich sehe nicht alle Militärs im Lager der „Militaristen“. Aber, die Organisation ist meist stärker als die Menschen. Fehlende Institutionen schaffen für pazifistische Individuen enge Spielräume.
Die Organisation der Welt ist, wie vor den Weltkriegen und nach 1918, auch heute lebensgefährlich sklerotisch. Alleine der Umweltverbrauch des Militärs hat Overkillkapazität. Peace Mainstreaming wie es Hans Blix der ehemalige Außenminister Schwedens und Direktor der Internationalen Atomenergieorganisation und Chef der UN-Rüstungskontrollkommission (UNMOVIC) vertritt wäre ein Verdienst für Politiker die Österreich einen nachhaltigen Dienst erweisen wollen.

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