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Macht.Friede.Schule

Erstellt am 03.09.2009 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 2761 mal gelesen und am 31.05.2010 zuletzt geändert.

Macht.Gewalt.Schule

Bei der Fachtagung der Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich „Mobbing- und Gewaltprävention“ spricht der Gewaltforscher Dr. Jens Hoffmann zum Thema „Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen – Warnsignale und Prävention“. Bei der anschließenden

Expert/innendiskussion geht es um

„Was tun bei Mobbing und Gewalt im Klassenzimmer?“

Montag, 19. 10. 09, 15.00 – 19.00 Uhr

Natürlich wäre Friedenspädagogik im Klassen und Elternhäusern sinnvoller aber so viel Weitblick haben nur wenige schon gar nicht finanzgewaltige PolitikerInnen. So wird wahrscheinlich noch lange hauptsächlich am Ende der  Pfeife der gewaltige Qualm etwas gefiltert – immerhin!

Linz, Promenade 39, Redoutensäle

Anmeldung bis zum 9.10.09 erbeten.

Detailiertere Infos

Macht.Gewalt.Schule.
Einladung zur Fachtagung
„Mobbing- und Gewaltprävention“

Montag, 19. 10. 09, 15.00 –19.00 Uhr
15.00 Uhr

  1. Begrüßung Kinder- und Jugendanwältin OÖ.
  2. Premiere des Theaterstückes „Selber Schuld“, theaterachse
  3. Roundtable – Verantwortung.Institution.Intervention.
  • Sozial-Landesrat Josef Ackerl
  • Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer
  • Landespolizeikommandant Generalmajor Andreas Pilsl
  • Dr. Rainer Schmidbauer, Leiter des Instituts Suchtprävention
  • Mag.a Christine Winkler-Kirchberger, Leiterin der Kinder- und Jugendanwaltschaft

Kaffeepause

17:00 Uhr
Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen – Warnsignale und Prävention

Dr. Jens Hoffmann, Gewaltforscher, Frankfurt am Main
ExpertInnendiskussion – Was tun bei Mobbing und Gewalt im Klassenzimmer?

Dr. Rupert Herzog, Leiter KiJA-Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle
Dr. Alfred Mateja, Schulpsychologie
Mag.a Ingrid Rabeder-Fink, Institut Suchtprävention
BI Adolf Wöss, LPK OÖ, Kriminalprävention
Moderation: Klaus Buttinger, OÖNachrichten
Im Anschluss wird zu einem kleinen Imbiss eingeladen
Referent Dr. Jens Hoffmann ist Diplom-Psychologe und Leiter des Instituts für Psychologie & Sicherheit in Frankfurt am Main. Er lehrt und forscht an der Arbeitsstelle für Forensische Psychologie
der TU Darmstadt. Seine Schwerpunkte bilden

  1. Stalking,
  2. psychologisches Bedrohungsmanagement,
  3. Integritätstests,
  4. zielgerichtete Gewalt und
  5. Amok an Schulen.

Er hält Vorträge und Workshops in Europa und den USA und ist Autor oder Mitherausgeber mehrerer Fachbücher.

,,Selber Schuld“

Im Auftrag und mit fachlicher Anleitung der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. wurde von Mathias Schuh / theaterachse dieses Bühnenstück für Jugendliche ab 12 Jahren geschrieben. Das 50minütige Stück basiert auf praktischen Beispielen, es soll die ZuseherInnen sensibilisieren und zur Diskussion anregen. Man kann bei Mobbing und Gewalthandlungen nicht nicht beteiligt sein. Jede und jeder ist Teil des Geschehens – und jede und jeder kann etwas dagegen unternehmen.
Im Rahmen von „KiJA on Tour!“ werden im Schuljahr 2009/10 rund 30 Aufführungen in ganz Oberösterreich stattfinden.
Mobbing und Gewalt an Schulen sind ein erhebliches Problem. Wir alle seien gefordert, dagegen aktiv zu werden – so die VeranstalterInnen:

  1. Verantwortung zu übernehmen,
  2. Gewalt zu benennen,
  3. bei Gewalthandlungen unmittelbar einzuschreiten,
  4. Gewalt- und Mobbingtäter zu stoppen,
  5. Opfer zu schützen und zu unterstützen.

Alle SchülerInnen und LehrerInnen haben in Österreich das fundamentale Recht, sich in der Schule sicher zu fühlen und keine Angst vor Benachteiligung, Entwürdigung und Gewalt haben zu müssen.

Derzeit ist dieses Recht nicht immer gesichert. Denn:

  1. Zu viele fürchten sich vor respektlosem Verhalten,
  2. Demütigungen und Schlägen.

Die Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist seit 2007 mit

  1. Workshops,
  2. Einzelfallberatungen und
  3. unterstützend bei schulbezogenen Projekten in ganz Oberösterreich im Einsatz.
  4. Fortbildungen für PädagogInnen,
  5. Referate und Publikationen ergänzen die Tätigkeit.
  6. Vernetzung versteht die KiJA als Qualitätskriterium erfolgreicher Prävention und Intervention. Daher kooperiert sie mit der Landesjugendwohlfahrt und mit den im Bereich Mobbing- und Gewaltprävention tätigen Institutionen.

Die KiJA ist gemeinsam mit dem Landesschulrat für Oberösterreich, der Polizei und dem Institut Suchtprävention Träger der „Plattform Gewaltprävention OÖ.“, die sich erstmals mit ihren Zielen und Angeboten der Öffentlichkeit präsentiert.

kija@ooe.gv.at

www.kija-ooe.at

An die
Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ.
Kärtnerstraße 10, 4021 Linz
Ja, ich/wir nehmen an der Fachtagung teil.
Name:
Begleitperson/en:
Institution:
Adresse:
e-Mail:
Fachveranstaltung wurde vom LSR als Fortbildung genehmigt.
Kooperationspartner:
Die Teilnahme
ist kostenlos!

 

Posted in Friedenspädagogik, Gewaltprävention, Kriminalität, Linz, Österreich, Zivilcourage

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