friedensnews.at
Stellt die Friedensfragen!

Burschenkino

Erstellt am 27.07.2010 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 4134 mal gelesen und am 27.07.2010 zuletzt geändert.

Filme zur narrativen Intervention bei Burschengruppen, zur männlichen Identitätsarbeit und Förderung der Konfliktlösung mit friedlichen Mitteln und Gewaltprävention.

Diese Filmauswahl ist natürlich nicht ohne begleitendes Medienpädagogisches Konzept verwendbar.

Das ZIMD, der Trägerverein von friedensnews.at arbeitet derzeit intensiv an Begleitmaterialien für verschiedene Konfliktsituationen.

Die Filme sind wie Märchen und andere gute Geschichten leicht verständliche Modelle der Welt. Sie spielen Lösungen oder Verstrickungen im Zeitraffer durch.

In der Regel kann mit diesen Filmen bei richtigem Einsatz ohne besonderes Traumatisierungsrisiko unterhaltsam, emotional und kognitiv gelernt werden.

ALPENSAGA 1 & 2

Regie: Dieter Berner HauptdarstellerInnen: Helmut Qualtinger, Franz Buchrieser Die Alpensaga, als sechsteiliges Fernsehdrama angelegt, behandelt die Probleme der Landbevölkerung bis 1945. Der erste Teil beginnt 1900, den meisten oberösterreichischen Bauern geht es schlecht. Regie: Dieter Berner Mit: Helmut Qualtinger, Franz Buchrieser, Hans Brenner, Burgi Mattuschka, Linde Prelog, Hubert Kramar, Otto Tausig, Götz Kaufmann, Franz Muxeneder, Helmut Berger u.v.m.

Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit

Regie: Peter Hackl, Bernhard Ludwig Seminar-Kabarett und One-Man-Show des österreichischen Kabarettisten und Psychologen Bernhard Ludwig.

Apocalypse Now Redux

Regie: Francis Ford Coppola HauptdarstellerInnen: Marlon Brando, Martin Sheen Mitten im Wahnsinn des Vietnamkrieges erhält Captain Willard den Auftrag für eine waghalsige Mission: Er soll sich mit einer Hand voll Soldaten zum Lager des sadistischen Colonel Kurtz im kambodschanischen Dschungel durchschlagen. Der brutale Kurtz lässt sich nicht mehr von der Militärführung kontrollieren und richtet von seinem Hauptquartier aus ein unglaubliches Blutbad nach dem anderen an. Willard hat den ausdrücklichen Befehl, den Sadisten zu liquidieren. Auf ihrem Weg begegnet die Truppe dem sonderbaren Colonel Kilgore, der seine Hubschrauberpiloten ihre Attacken zu den Klängen der „Walküre“ fliegen lässt. Je tiefer das amerikanische Boot in den Dschungel eindringt, desto blanker liegen die Nerven der Besatzung. Ihre Mission führt die fünf Soldaten geradewegs in die Abgründe der menschlichen Seele…

Bowling for Columbine

Regie: Michael Moore Die Dokumentation beleuchtet kritisch die Waffenfreiheit in Amerika sowie die dahinterstehende Lobby.

Das Fest des Huhnes

Regie: Walter Wippersberg HauptdarstellerInnen: Kayonga Kagame Eine Folge der beliebten AllAfrican TeleVisionserie „Kayonga Kagame zeigt uns die Welt“. Diesmal: „Das unberührte und rätselhafte Oberösterreich“. Schwarzafrikanische Forschungsreisende dringen in die Weiten Oberösterreichs vor, um Sitten und Gebräuche der dort lebende Stämme zu studieren und entdecken dabei völlig neue und in der ethnologischen Literatur bisher nicht beschriebene Kulturphänomene. Eine Satire der feinsten Art! Ein Film von Walter Wippersberg.

Das Parfum

Regie: Tom Tykwer HauptdarstellerInnen: Ben Whishaw, Dustin Hoffman Die Geschichte eines Mörders – Geboren als Genie, verdammt zu einem Monster! Paris, im Jahre 1738: Auf einem Fischmarkt zwischen Unrat und stinkenden Abfällen kommt Jean-Baptiste Grenouille (Ben Whishaw) zur Welt. Sehr früh bemerkt er, dass er einen ausgeprägten Geruchssinn besitzt und die Welt der Düfte intensiver wahrnehmen kann als jeder andere Mensch. Diese Gabe führt ihn eines Tages zu dem berühmten Parfumeur Baldini (Dustin Hofmann) , der ihn als Lehrling aufnimmt…..

Der Club der Toten Dichter

Regie: Peter Weir HauptdarstellerInnen: Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ein engagierter Lehrer versucht frischen Wind in die ehrwürdigen Hallen einer Eliteschule zu bringen und scheitert an Kollegen und Eltern. Die einflußreichsten Väter aus Politik und Wirtschaft schicken ihre Söhne auf die traditionsbewußte Welton-Academy. Im neuen Schuljahr weht jedoch ein frischer Wind durch die miefigen Internatsklassenzimmer, denn der humorvolle und sympathische Lehrer Keating (Robin Williams) wendet neue, eher unkonventionelle Lehrmethoden an. Im Literaturunterricht regt er seine Schüler zum eigenen Denken an, bringt ihnen dabei aber auch die Poesie und Lyrik nahe. Doch die Umsetzung der neu entdeckten Eigenständigkeit sorgt unter den Eleven und in den Familien für Konflikte, die in einer dramatischen Kettenreaktion enden.

Die Kinder des Monsieur Mathieu

Regie: Christophe Barratier HauptdarstellerInnen: Gérard Jugnot Frankreich 1949: Der arbeitslose Musiker Clément Mathieu (Gérard Jugnot) bekommt eine Stelle als Erzieher in einem Internat für schwer erziehbare Kinder. Von der gnadenlosen Härte des Schulalltags und den eisernen sowie ergebnislosen Erziehungsmethoden des Vorstehers Rachin (François Berléand) betroffen, beginnt Mathieu mit dem Zauber und der Kraft der Musik das Leben der Kinder zu verändern. Er schafft das Unglaubliche und gewinnt das Vertrauen seiner Schützlinge. Mit seinen Stücken, die Monsieur Mathieu nachts selbst schreibt, gibt er den Jungen ein Stück unbeschwerter Kindheit zurück.

Die Kreuzzüge Teil 1 und 2

Regie: Alan Ereira HauptdarstellerInnen: Terry Jones Vor 900 Jahren wurde das christliche Abendland vor einem Fieber erfasst, das die Welt auf den Kopf stellte. Der Papst rief zum Kreuzzug auf und Zehntausende folgten, um die heilige Stadt Jerusalem zurückzuerobern. Die aufwändige BBC-Dokumentation folgt den Spuren der Kreuzfahrer, ihren Schlachten, Leiden, Intrigen und Visionen.

Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Regie: Stanley Kubrick HauptdarstellerInnen: Peter Sellers, George C. Scott Ein geisteskranker amerikanischer General, Jack D. Ripper (Sterling Hayden), fühlt sich durch die kommunistische Weltverschwörung mehr und mehr bedroht. Eines Tages dreht er völlig durch. Er setzt die amerikanische Atombombenflotte Richtung Sowjetunion in Marsch. Weil der General das Geheimnis des Rückruf-Codes schließlich mit ins Grab nimmt, ist der amerikanische Präsident Muffley (Peter Sellers) gezwungen, dem Sowjetpremier am Roten Telefon alle Einzelheiten über die anschwebenden Todesbomber zu verraten. Die rote Abwehr kann alle Bomber abschießen – bis auf einen!

Ein Leben gegen Gewalt

Regie: Günther Gugel „Gewaltfreiheit funktioniert nicht, wenn sie als Trick verstanden wird.“ Zu diesem Resumee kommt Reiner Steinweg, der sich zeitlebens für Gewaltfreiheit engagiert hat. Reiner Steinweg, Friedensforscher, Theater- und Erzählpädagoge sowie Konfliktberater, wurde 1939 in Pähl/Oberbayern geboren. Er lebte während des Krieges in Schweidnitz/Schlesien, nach der Flucht 1945 in Lippe-Detmold, bekam im Lemgoer Gymnasium lebensentscheidende Impulse, wurde früh in der Friedensbewegung aktiv (1959 Kriegsdienstverweigerung, 1961 Teilnahme am San Francisco-Moskau-Marsch für einseitige Abrüstung) und studierte zunächst Literaturwissenschaft, Geschichte und Psychologie. Nach einer berühmt gewordenen Dissertation über Bertolt Brecht näherte er sich über ein Zweitstudium der Friedens- und Konfliktforschung. 1974-1988 redigierte er als Mitarbeiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung die „Friedensanalysen“ in der edition suhrkamp, seitdem leitet er die Außenstelle Linz des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung, wo er eine Reihe von Projekten zum Umgang mit Konflikten und zur Gewaltprävention durchführte. 1989 war er Gastprofessor in Sao Paulo, 2001-2002 kommissarischer Leiter des „Berghof Forschungszentrums für konstruktive Konfliktbearbeitung“ in Berlin.

Freedom Writers

Regie: Richard LaGravenese HauptdarstellerInnen: Hilary Swank, Patrick Dempsey Die zweifache Oscar®-Gewinnerin Hilary Swank glänzt auch in diesem ergreifenden Film über Jugendliche, deren Leben von Schießereien und harter Straßenmentalität geprägt ist – und über eine Pädagogin, die ihnen gibt, was sie am nötigsten brauchen: eine eigene Stimme. Erin Gruwell ist Lehrerin an einer Schule, die von Gewalt und rassistischen Spannungen förmlich zerrissen wird. Gegen ein gleichgültiges System kämpft sie dafür, dass der Klassenraum im Leben ihrer Schüler wieder an Bedeutung gewinnt. Da die „schwer erziehbaren“ Teenager nun ihre eigenen Geschichten erzählen können und die Geschichten anderer hören, entdecken sie die Macht der Toleranz. Sie nehmen ihr Leben wieder selbst in die Hand und verändern dadurch ihre Welt. In weiteren Rollen Golden Globe®-Gewinner Patrick Dempsey (Grey’s Anatomy) und R&B-Star Mario – Freedom Writers basiert auf dem von Kritikern gefeierten Bestseller The Freedom Writers Diary.

Kick it like Beckham

Regie: Gurinder Chadha HauptdarstellerInnen: Parminder Nagra, Keira Knightley Schnelles Dribbling, nach links antäuschen, über die rechte Seite ausweichen, kurz nochmal den Gegner tunneln und…Tor! Die 17jährige Jess (Parminder Nagra) hat’s voll drauf! Beim Kicken im Park zeigt sie ihren Freunden, dass Fußball schon längst keine Männerdomäne mehr ist. Aber wenn das ihre Eltern spitz kriegen, ist ein gigantischer Familienkrach vorprogrammiert. Schließlich haben die beiden traditionsbewußten Inder ganz andere Pläne für ihre Tochter: Jess soll erst einen netten indischen Mann heiraten und dann Jura studieren. Doch Jess träumt nur davon, einmal an der Seite von David Beckham zu spielen! Bei einem ihrer geheimen Fußballspiele im Park trifft Jess auf Jules (Keira Knightley), die total begeistert von deren Talent ist und sie zu einem Training bei ihrem Girls-Kickerclub überredet. Jess weiss nicht so recht – soll sie oder soll sie nicht? Heimlich stiehlt sie sich aus dem Haus und staunt nicht schlecht, wie der smarte Trainer Joe (Jonathan Rhys-Meyers) den Girls ordentlich einheizt… Doch das ist noch längst nicht alles, was das Feelgood-Movie Kick it like Beckham zu bieten hat. Jules verzweifelt an ihrer hochneurotischen Mom, die aus ihrer sportlichen Tochter unbedingt einen männerbecircenden Vamp machen will. Jess‘ Doppelleben fliegt auf, als ihre Schwester Pinky mitten in turbulenten Hochzeitsvorbereitungen steckt. Und dann ist da noch Trainer Joe, der den Mädels gehörig den Kopf verdreht – woraufhin Jess‘ Vater mehr als nur ein Stoßgebet zum Familienheiligen schickt…

Leg dich nicht mit Zohan an

Regie: Dennis Dugan HauptdarstellerInnen: Adam Sandler, John Turturro Zohan Dvir (Adam Sandler) ist der beste Top-Agent des israelischen Mossad und im ganzen Land als „Der Zohan“ berühmt. Mit ihm sollte sich besser keiner anlegen, denn er ist einfach unschlagbar gut – sowohl im Nahkampf als auch bei Frauen. Hier ist jeder Widerstand zwecklos. Das muss vor allem sein langjähriger Gegenspieler, der palästinensische Terrorist Phantom (John Turturro), wiederholt leidvoll am eigenen Leib erfahren. Dennoch täuscht Zohan eines Tages seinen eigenen Tod vor, um endlich das tun zu können, wovon er schon immer geträumt hat: nach New York ziehen und Hair-Stylist werden! Prompt geht auch seine Zweitkarriere durch die Decke und Zohan findet in seiner neuen Chefin, der schönen Salonbesitzerin Dalia (Emmanuelle Chriqui), seine erste große Liebe. Wild entschlossen, sein altes Leben als Anti-Terror-Kämpfer endgültig hinter sich zu lassen, muss er aber bald feststellen, dass man seine Wurzeln nicht so leicht verleugnen kann. Dabei kommen all seine Widersacher am Ende immer wieder zum gleichen Schluss: Man legt sich besser nicht mit Zohan an!

Leolo

Regie: Jean-Claude-Lauzon Ein poetisches, verrücktes und bizarres Filmfeuerwerk. Der junge Leo ist hin und her gerissen zwischen 2 Welten: dem armseligen Mietshaus in Montreal, das er mit seiner kaputten – tendenziell geisteskranken – Familie bewohnt und der imaginären Welt, in die er sich hineinträmt. Dort ist er Leolo Lozone, der Sohn eines sizilianischen Bauern, dessen Samen in einer Tomatenkiste nach Kanada kam, in welche die fette Madame Lozeau plumste. Leolos Motto lautet: „Ich träume, also bin ich nicht verrückt“. Dass der Wahnsinn in der Familie liegt, läßt sich jedoch nicht bestreiten: Neben dem skurrilen Vater, der seinen Kindern Abführmittel verabreicht, gibt es da noch den muskelbepackten, aber feigen Bruder, die zurückgebliebenen Schwestern und den lüsternen Großvater. Auch Leolo muss einsehen, dass er dem Familienwahnsinn nicht entkommen kann.

Männer Frauen

Wie es dazu kam, dass alle Welt glaubt, Männer und Frauen seien gleich, und weshalb das nicht stimmt! Hier stellt die Referentin die eigentümlichen Wege dar, welche zu der absurden Behauptung führten, eigentlich seien Männer und Frauen (Jungen und Mädchen) gleich. Nach Milliarden von Jahren einer getrennt erfolgten Entwicklung (grundlegende Asymmetrie) und Millionen von Jahren mit einer zwangsläufig sehr unterschiedlichen Basis-Motivation wurden 1928 zwei Werke publiziert, die alles, was man wusste, in Frage stellten. Eines begründete den Behaviorismus (Umwelt ist alles), das zweite schien zu beweisen, dass jede Kultur völlig anders geartete Männer / Frauen heranziehen kann (Kultur-Relativismus). Als dann in den Siebzigern ein gewisser Dr. John Money behauptete, alle Kinder seien bis Ende des zweiten Lebensjahres neutral, und könnten zu Jungen ODER Mädchen erzogen werden, stand die absurde Tatsache fest. Wir müssen wissen, wie es dazu kam, um zu begreifen, wie wir echte Gender-Chancengleichheit schaffen, statt das sogenannte Gender Mainstreaming anzustreben und noch eine Generation von Knaben zu Opfern zu machen.

Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich

Regie: Jay Roach HauptdarstellerInnen: Robert De Niro, Ben Stiller, Dustin Hoffman, Barbra Streisand, Blythe Danner, und andere Der Schrecken nimmt für Greg Focker (Ben Stiller) einfach kein Ende: nachdem er es nach einigen Hindernissen, Pannen und Peinlichkeiten endlich geschafft hat, in den „Kreis der Vertrauens“ seines Schwiegervaters in spe, Ex-CIA-Agenten Jack Byrnes (Robert De Niro), aufgenommen zu werden, steht dem geplagten fast Bräutigam nun die nächste Hürde bevor. Denn vor der Hochzeit will Jack unbedingt Gregs Eltern kennen lernen und die sind – nun ja, eher unkonventionell. Bernie Focker (Dustin Hoffman) ist alternder Hippie und Hausmann, während seine Frau Roz (Barbra Streisand) als Sextherapeutin für Senioren arbeitet. Obwohl die zwei sich sehr bemühen, einen guten Eindruck zu machen, ist Jack die Herzlichkeit und Offenheit der Fockers in wirklich jedem Belang und bei jedem Thema mehr als Suspekt. Bevor aus dem Kreis des Vertrauens also die „Kette des Vertrauens“ wird, bedarf es noch einiger Überzeugungsarbeit. Und was Pannen und Peinlichkeiten betrifft, so stehen die Eltern dem Sohn in Nichts nach…

Rhythm is it!

Regie: Thomas Grube, Enrique Sanchez Lansch HauptdarstellerInnen: Simon Rattle, Royston Maldoom Berlin, Januar 2003. In der Arena, der alten Omnibus-Remise im Industriehafen, geschieht Erstaunliches. 250 Berliner Kinder und Jugendliche aus 25 Nationen tanzen Strawinskys Le Sacre du Printemps, choreographiert von Royston Maldoom und begleitet von den Berliner Philharmonikern: Das erste große Education-Projekt des Orchesters mit seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle. Eine emotionale Reise in neue, ungeahnte Welten und zu verborgenen Facetten ihrer Persönlichkeiten.

Schlabarett Atompilz von links

Schlabarett. Die Gruppe mit Alfred Dorfer, Andrea Händler, Roland Düringer und Reinhard Nowak rückte in den 80er Jahren ins Bewusstsein jener, die sich bei Kabarett, Bier und Schmalzbrot nicht nur kräftig auf die Schenkel klopfen, sondern hinter den Witzen und Pointen die politische Wirklichkeit wieder erkennen wollten. Mit der Bundesheer-Groteske Atompilz von links brachte das Quartett 1985 eine neue Form auf die Bühne: Das erste zusammenhängende Kabarettstück – die Geschichte dreier Wehrmänner, dreier junger Staatsbürger, in deren Händen die Zukunft unseres Landes liegt … Denn die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst.

Sein oder Nichtsein

Regie: Ernst Lubitsch HauptdarstellerInnen: Carole Lombard, Jack Benny Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges muß sich auch die Warschauer Theaterwelt dem Naziregime beugen. Anstatt eines antinazistischen Stücks wird Hamlet wieder auf den Spielplan gesetzt. Als die Deutschen in Polen einmarschieren, begeben sich die Schauspieler in den Widerstand. In den deutschen Uniformen des Bühnenfundus drehen sie die tollsten Dinger: Sie machen Nazispitzel unschädlich, führen die Gestapo in die Irre und treiben ihre Aktionen auf eine gefährliche Spitze…

Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück

Regie: Andrew Adamson, Kelly Asbury, Conrad Vernon Nach seinem Kampf gegen einen Feuer speienden Drachen und den bösen Lord Farquaad hatte Shrek es geschafft: Er rettete die schöne Prinzessin Fiona und für beide gab es ein Happy End. Nun aber muss sich Shrek der größten Herausforderung von allem stellen: der eigenen Verwandtschaft. Denn als Shrek und Fiona aus ihren Flitterwochen zurückkehren, finden sie einen Brief von Fionas Eltern: Die laden ihre Tochter samt Anhang an den königlichen Hof ins Land Weit Weit Weg ein. Die Eltern freuen sich auf das Wiedersehen mit ihrer Tochter nebst Gatten – aber niemand hat sie auf den Anblick ihres neuen Schwiegersohns vorbereitet, und erst recht nicht darauf, wie sehr sich ihre hübsche Tochter… nun… verändert hat. Shrek und Fiona haben keine Ahnung, dass ihre Hochzeit alle Zukunftspläne ihres Vaters vereitelt hatten – Pläne für Fiona… und für sich selbst. Nun ist der König gezwungen, die Dienste der mächtigen Guten Fee, des gutaussehenden Prinz Charming und des berühmt-berüchtigten Oger-Killers, dem Gestiefelten Kater, zu bemühen, um seine Version eines Happy Ends herbeizuführen. Und so sorgen dunkle Geheimnisse am Königshof, ein Komplott und eine ganze Reihe bekannter Märchenhelden dafür, dass Shrek, sein geschwätziger Freund Esel und Prinzessin Fiona plötzlich mitten drin sind in einem neuen aufregenden Abenteuer.

Sie sind ein schöner Mann

Regie: Isabelle Mergault HauptdarstellerInnen: Michel Blanc, Medeea Marinescu Aymé, ein Bauer, dessen Frau bei einem Arbeitsunfall stirbt, wendet sich an eine Heiratsvermittlerin („Meine Trauer hab ich im Griff, aber die Arbeit!“), fliegt mit ihr nach Bukarest und kehrt mit einer jungen Rumänin namens Elena aus dem Wochenende heim. So sehr diese Geschichte nach blöder Seifenoper klingt, so witzig sind die Figuren in Szene gesetzt: Zwei vom Leben beschädigte Menschen, die wissen, dass sie als Paar schlicht unmöglich wären, einander aber dennoch brauchen.

Social Figherts – Der Film über starke Burschen in sozialen Berufen

Sozialminister Hundstorfer hat im Rahmen des Boys-Days auch eine neue DVD präsentiert. In dem Video, das speziell für Jugendliche im Auftrag der Männerpolitischen Grundsatzabteilung des BMASK produziert wurde, werden vier junge Männer porträtiert, die in sozialen Berufen tätig sind. Die Protagonisten des Films sind bei ihrer Arbeit als Fachsozialbetreuer, Behindertenbetreuer, angehender Volksschullehrer und Diplom-Krankenpfleger zu erleben. Die jungen Männer sprechen über ihre Erfahrungen, über die Reaktionen ihres Umfelds und über ihre Motivation einen für viele Männer noch untypischen Beruf auszuüben. Die DVD „Social Fighters – Der Film über starke Burschen in sozialen Berufen“ mit einer Länge von 30 Minuten ist auf der Webseite www.boysday.at oder unter der Gratis-Telefonnummer 0800-202074 kostenfrei bestellbar. Die Hauptdarsteller des Films arbeiten mit Kindern, mit Kranken oder mit alten Menschen. Ok, meist arbeiten Frauen in solchen Einrichtungen. Aber wir Männer können das auch, und wir werden dringend gebraucht! Mechaniker ist ok – Pädagoge auch! Koch/Kellner ist ok – Krankenpfleger auch! Tischler ist ok – Volksschullehrer auch! IT-Techniker ist ok – Altenbetreuer auch!

Soul Man

Regie: Stephen C. Miner HauptdarstellerInnen: Arye Gross, C. Thomas Howell Wenn die betuchten Eltern die Studiengebühren nicht zahlen, weil sie endlich an sich selbst denken, sitzt man ganz schön in der Tinte! Mark Watson greift in seine Verzweiflung zu einem ebenso ungewöhnlichen wie genialen Mittel mit Hilfe von Selbstbräunungspillen verwandelt er sich derart, dass er mit einem Stipendium für Schwarze sein Studium antreten kann! Nur wechselt man seine Hautfarbe nicht so einfach wie die Socken. Und so stolpert der neuschwarze Mark von eine Katastrophe in die nächste.

South Park 8

Regie: Trey Parker Alle vierzehn Episoden der außer Kontrolle geratenen achten Season South Park versammeln sich in diesem exklusiven 3-Disc-Collectors-Set zum ersten Mal auf DVD. Stan, Kyle, Kenny und Cartman befi nden sich wieder mittendrin in heißen politischen Themen und Schwindeleien von Prominenten. Gekrönt wird Season Acht von einer sehr speziellen Weihnachtsepisode, wie sie nur South Park zu bieten hat! Für die vier Jungs ist es lediglich normales Heranwachsen in South Park!

Terminal

Regie: Steven Spielberg HauptdarstellerInnen: Tom Hanks, Catherine Zeta-Jones Nach seiner Ankunft am New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen gerät der Osteuropäer Viktor Navorski (Tom Hanks) in die Mühlen der Bürokratie. Durch einen Staatsstreich in seinem Land plötzlich heimatlos geworden, darf Navorski auch nicht in die USA einreisen! Gefangen in der hektischen Welt des Flughafens versucht Viktor, sich ein Zuhause zu schaffen. Er findet Freunde und einen Job, verliebt sich und lernt schließlich Amerika kennen … Nach „Der Soldat James Ryan“ und „Catch Me If You Can“ ist „Terminal“ die dritte Zusammenarbeit von Tom Hanks und Steven Spielberg. Das romantische Drama basiert auf der wahren Geschichte von Merhan Karimi Nasseri, der seit über einem Jahrzehnt am Pariser Flughafen festsitzt, nachdem seine Brieftasche mit seinen Flüchtlingspapieren gestohlen wurde und die Bürokratie verhinderte, dass ihm neue ausgestellt werden konnten.

Tintenfischalarm

Regie: Elisabeth Scharang HauptdarstellerInnen: Axel Jürgen Ein junges Mädchen erfährt im Alter von 12, dass es ein Junge ist. Mit 26, nach Jahren der Selbstzerstörung, beginnt sie zu fragen, warum sie, als Mensch mit nicht eindeutigem Geschlecht, in einen Frauenkörper gezwungen wurde. Alex Jürgen ist intersexuell. Ein Zwitter. Ein Mensch, der die penible Einteilung der Welt in männlich und weiblich durcheinander wirft. Und aus einem Dokumentarfilmprojekt über Intersexualität entsteht die Geschichte eines Menschen, der durch seinen Witz bezaubert und seine Sicht der Welt erstaunt.

Titanic

Regie: James Cameron HauptdarstellerInnen: Leonardo DiCaprio, Kate Winslet Ausgezeichnet mit 11 Oskars. Musik-Video „My Heart Will Go On“. Atemberaubendes Meisterwerk zum Thema.

… und dann kam Polly

Regie: John Hamburg HauptdarstellerInnen: Ben Stiller, Jennifer Aniston Eine Geschichte, wie im normalen Leben … Der als äußerst vorsichtig geltende Risikoanalytiker Ruben verlässt seine Frau, die ihn in der Hochzeitsnacht mit dem Tauchlehrer betrügt. Was da noch hilft? Nur ein Leben ohne Verantwortung, jede Menge Extremsport und äußerst scharfes Essen. Fehlt da nicht noch etwas? Als ihm das personifizierte Chaos mit Namen Polly (Jennifer Aniston) ins Haus weht, wird sein Leben zwar nicht weniger kompliziert, aber das Schicksal nimmt seinen Lauf …

Walk the Line

Regie: James Mangold HauptdarstellerInnen: Reese Witherspoon, Joaquin Phoenix Oskar Gewinnerin „Beste Hauptdarstellerin“ Reese Witherspoon. Sänger. Rebell. Gesetzloser. Held. Mit Akkorden, die stampfen wie eine Dampflock, mit stählernen Blick und einer Stimme so schwarz wie die Nacht evolutionierte der legendäre „Man in Black“ das Musikgeschehen und meißelte sein Vermächtnis in Stein – als eines der größten amerikanischen Idole. Der mit einem Oskar nominierte Joaquin Phoenix und die Oskar-Preisträgerin Reese Witherspoon spielen nicht nur die Hauptrollen als Jonny Cash und June Carter, sie singen auch selbst in dieser mitreißenden wahren Geschichte über die unbeugsame Hingabe eines Mannes an seine Musik, seine Botschaft und an die größte Liebe seines Lebens.

Welcome Home

Regie: Andreas Gruber HauptdarstellerInnen: Abdul Salis, Georg Friedrich Die Beamten Rösler und Samhaber versehen stoisch ihren Dienst als österreichische Grenzschützer und glauben, der Gerechtigkeit zu einem Etappensieg zu verhelfen, als sie den nach Umwegen umständlich zur Strecke gebrachten illegalen afrikanischen Einwanderer Isaac persönlich per Flieger nach Ghana abschieben. Dort geraten die beiden diplomatischen Linkshänder allerdings selbst schnell mit dem Gesetz in Konflikt und können bald aus eigener Anschauung beurteilen, was es heißt, ein Gehetzter in der Fremde zu sein. VideoWoche schreibt: „Zwei uniformierte Rassisten und Befehlsempfänger aus Wohlstandshausen erfahren einen rustikalen Läuterungsprozess in diesem farbenprächtigen Lustspiel der tragikomischen Art. Nach einem in Österreich spielenden Eröffnungsdrittel verlagert sich die Handlung auf den schwarzen Kontinent, wo zwei Bleichgesichter allerhand turbulente Abenteuer erleben und der Produktion Bilder aus dem afrikanischen Leben gelingen, wie sie selbst in besseren Dokumentationen namhafter Auslandsberichterstatter selten so dicht und stimmungsvoll zu entdecken sind.“

Wenn die Gondeln Trauer tragen

Regie: Nicolas Roeg HauptdarstellerInnen: Julie Christie, Donald Sutherland Venedig im Winter. Das britische Ehepaar John und Laura Baxter (Donald Sutherland, Julie Christie) steht noch sehr unter Schock. Seine Tochter ist vor kurzem ertrunken, und es wird einige Zeit brauchen, um mit dieser Situation fertig zu werden. Eines Tages haben die beiden eine ziemlich beunruhigende Begegnung. Sie lernen zwei Schwestern kennen, von denen eine offenbar hellseherische Fähigkeiten besitzt und behauptet, mit der verstorbenen Tochter in Kontakt zu sein. Laura ist fasziniert, aber John lehnt diese Vorstellung heftig ab. Doch auch er meint mit einem Mal, seine Tochter in Venedig zu sehen. Und plötzlich reiht sich ein mysteriöses Ereignis ans andere, bis es zu einer Katastrophe kommt…

Whale Rider

Regie: Niki Caro HauptdarstellerInnen: Keisha Castle-Hughes, Rawiri Paratene Die Maori-Bewohner des kleinen neuseeländischen Küstenortes Whangara führen ihre Herkunft auf den Urahnen Paikea zurück, der – wie es die Legende besagt – einst auf dem Rücken eines Wales von Hawaii nach Neuseeland kam. Seit über tausend Jahren trägt in jeder Generation ein männlicher Nachfahre des Walreiters diesen Titel und ist Oberhaupt des Stammes. Doch als die Zeit für den neuen Erben kommt, stirbt der Hoffnungsträger bei der Geburt und nur dessen Zwillingsschwester Pai(kea) überlebt. Stammesführer Koro will seine Enkelin nicht als Nachfolgerin akzeptieren und versucht, unter den Jungen des Clans einen Anführer zu finden. Aber das mutige Mädchen lehnt sich gegen überkommene Traditionen auf und kämpft leidenschaftlich um ihre Bestimmung, Anerkennung und die Liebe ihres Großvaters…

 

Posted in Friedensarbeit, Friedenskultur, Friedenspädagogik, Gewaltprävention, Tipp

Leave a Comment

Please note: Comment moderation is enabled and may delay your comment. There is no need to resubmit your comment.