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Stellt die Friedensfragen!

Friedenskooperative gegen Krieg und Gewalt 2011 & Spendenbitte

Erstellt am 27.12.2010 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1527 mal gelesen und am 27.06.2011 zuletzt geändert.

Die Friedenskooperative ist seit den achtziger Jahren einer der wichtigsten Knotenpunkte in dem ja eher locker geknüpften Netzwerk von Friedensorganisationen und lokalen Gruppen der Friedensbewegng.
Die Kooperative will dazu beitragen, dass sich die Alternativen zu Krieg und Gewalt im kommenden Jahr wieder stärker Gehör verschaffen.

Das Scheitern der militärischen Konzepte werde „in allen aktuellen Konflikten immer offensichtlicher.

Beispielsweise:

  • In den westlichen Gesellschaften – auch in den USA – sinkt die Unterstützung für die Kriege ihrer Regierungen rapide.
  • Die Wikileaks-Veröffentlichungen von US-Berichten zur schmutzigen Kriegsführung in Irak, Afghanistan/Pakistan und der diplomatischen „Depeschen“ haben dazu beigetragen.“
  • Aber auch der von der deutschen Bundesregierung gerade veröffentlichte „Fortschrittsbericht“ zu Afghanistan sei „ein Offenbarungseid zum Scheitern einer über neun Jahre währenden Intervention. Man gesteht offen ein, dass die Situation sich mit militärischen Mitteln nicht bewältigen lässt und Verhandlungen mitden Aufständischen unausweichlich sind, setzt aber den Krieg dennoch fort.“

Embedded Talkshows

Parallel dazu dringe die Bundeswehr immer stärker in den öffentlichen Raum und in die Schulen vor.

  • Öffentliche Vereidigungen,
  • Große Zapfenstreiche,
  • Info-Veranstaltungen der Bundeswehr zur Rekrutenwerbung auf Marktplätzen und in Schulen werden mit Aussetzung der Wehrpflicht weiter eklatant zunehmen und
  • auch manche Medien werden willfährige Werbehelfer: Die ARD überträgt Zapfenstreiche live und Moderator Johannes B. Kerner begleitet Herrn zu Guttenberg bei seiner Adventsreise nach Afghanistan zu einer „embedded talkshow“ mit Bundeswehrangehörigen in Masar-i-Scharif.

Kritische Stimmen zu den Werbeoffensiven für Bundeswehr und militärische Intervention wollen wir stärken und die Kooperationsverträge von etlichen Kultusministerien der Länder mit der Bundeswehr beenden helfen.

Was tun!

Zentrale Themen im kommenden Jahr sind für die Kooperative

  • der Abzug aus Afghanistan,
  • Fortschritte für eine Lösung zwischen Israel und Palästina,
  • Rückzug der Bundeswehr aus dem öffentlichen Raum und den Schulen und
  • die Festlegung der Bundespolitik auf eine atomwaffenfreie Welt sowie
  • zumindest der Stopp der Hermes-Bürgschaften für die wieder eklatant ansteigenden Rüstungsexporte.

Außerdem warnt die Kooperative vor

  • einem wieder möglich scheinenden Militärschlag gegen iranische Atomanlagen.

Gemeinsam mit den Umweltgruppen tritt die Kooperative für

  • die Energiewende und
  • damit auch für die Verhinderung von Kriegen um Öl- und Gas ein und
  • wehrt  sich gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken.

Für „die Friedensbewegung“ sei dieses Thema auch wichtig, weil die zivile und die militärischeNutzung der Atomenergie eng zusammenhängen.

Zum 25sten Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl werden am Ostermontag 2011 Demonstrationen an deutschen AKW-Standorten geplant,
für die wir uns engagieren wollen – ebenso beim IPPNW-Kongress zu „25 Jahre Tschernobyl – Zeitbombe Atomenergie – Atomausstieg jetzt!“
vom 8.-10.04.2011.

„Die Friedensbewegung hat im Jahr 2011 die Chance, den Ruf nach Politik statt Krieg sehr viel lauter werden zu lassen, beginnend mit
Protestaktionen zur für Ende Januar vorgesehenen erneuten Mandatsverlängerung für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan.
Unterschriftenlisten „Den Krieg in Afghanistan beenden – zivil helfen!“ können bei uns bestellt werden. Online-Unterzeichung u.a.
unter:
https://www.frieden-mitmachen.de/34/den_krieg_in_afghanistan_beenden_%E2%80%93_zivil_helfen

Im Februar (19./20.02.2011) folgt eine Konferenz von Friedens- und entwicklungspolitischen Organisationen über den Afghanistan-Konflikt.

Alternativen zur zivilen Konfliktbearbeitung verbreitet die Kooperative in den von der „Kooperation für den Frieden“ herausgegebenen Dossiers u.a. zu

  • Afghanistan und
  • dem Konflikt Israel/Palästina.

Hierzu veranstaltet die Kooperation mit Beteiligung von Referenten aus der Region ihre 8. Strategiekonferenz „Kriegsgefahren im Nahen und Mittleren Osten“ am 21./22. Januar 2011 in Hannover.

Der Programm-Flyer zur Konferenz kann hier bezogen werden (auch über das web).

www.friedenskooperative.de

Tausende Veranstaltungs- und Aktionstermine jährlich finden sich in unserem Internet-Terminkalender. U.a. zu

  • den Ostermärschen,
  • Hiroshima-/Nagasakitag,
  • Antikriegstag am 1. September wie auch zur
  • ökumenischen Friedensdekade im November

stellt die Friedenskooperative die lokalen Veranstaltungsdaten zur Verfügung.

Die Informationen zu Krisen und Konflikten und die Vorschläge und Diskussionen innerhalb der Friedensbewegung spiegeln sich in unserem Magazin „FriedensForum“, das 6xjährlich als Printausgabe (und mit einer Textausgabe der Hauptartikel auch online) erscheint und für 23,- EUR pro Jahr abonniert werden kann.

Fördermitglieder (ab 35,- EUR pro Jahr) erhalten das FriedensForum als Mitgliederzeitschrift ohne weitere Kosten und sind so umfassend über Aktivitäten und Hintergrundinformationen aus der Friedensbewegung informiert.
Übrigens ist auch ein Geschenkabo an FreundInnen und Bekannte eine gute Idee!
Ein kostenloses Probeexemplar wird auf Anfrage gerne versendet.

Den vielfältigen Informationsservice im Internet will die Kooperative im kommenden Jahr

  • nochmals gründlich überarbeiten und auch
  • interaktiver gestalten, neudeutsch also ein „relaunch der website“ durchführen.

Für all das und mehr erbittet die Kooperative Unterstützung.

  • Die Mittel des Netzwerks Friedenskooperative sind wie bei so vielen Initiativen allzu begrenzt.
  • Als außerparlamentarische Opposition und Teil der sozialen Bewegungen kommen öffentliche Fördermittel nicht in Frage.

„Wir sind auf Spenden, Abos und Förderbeiträge angewiesen: auf Dich, auf Sie, auf Euch.“

Spenden für die Arbeit der Friedenskooperative oder (mit Stichwort) für bestimmte Arbeitsprojekte werden erbeten auf das neue Konto bei der gemeinnützigen Genossenschaftsbank GLS-Bank (die anderen Konten sind auch noch ca. 6 Monate gültig):
Förderverein Frieden e.V., Kto.-Nr. 404 1860 400 bei der
GLS Gemeinschaftsbank eG (BLZ 430 609 67).

Die Kooperative wünscht

„Dir, Ihnen und Euch gute Feiertage und ein glückliches, aktives und friedenspolitisch konstruktives Jahr 2011!

Kristian Golla und Mani Stenner
aus dem Büro des Netzwerks Friedenskooperative in Bonn“

P.S.: Falls Du/Sie bis hierhin gelesen haben solltest/sollten: Alle Achtung!

Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, D- 53111 Bonn,
Tel.: 0228/692904; Fax: 0228/692906
friekoop@friedenskooperative.de
www.friedenskooperative.de

———————————–

Rückmeldecoupon:

bitte senden an friekoop@friedenskooperative.de

Zutreffendes bitte ankreuzen:

( ) Ich/wir spende/n für die Arbeit des Netzwerks
Friedenskooperative
den Betrag von …. EUR durch +berweisung auf das angegebene
Konto.
Zum Jahresanfang 2011 erhalte/n ich/wir eine steuerwirksame
Spendenquittung.

( ) Ich/wir werde/n Fördermitglied im Förderverein Frieden
Meinen Jahresbeitrag setze/n ich/wir fest auf … EUR (mind. 35,-
EUR)

( ) Ich/wir abonniere/n das friedenspolitische Magazin FriedensForum
zum Preis von 23,- EUR jährlich.

( ) Bitte übersendet mir/uns kostenlos ein Probeexemplar des
FriedensForums

( ) Bitte übersendet mir/uns das ausführlichere Rückmeldeformular
mit Überweisungsträger, worauf ich/wir u.a. auch Geschenkabos
mitteilen und eine Abbuchungsermächtigung erteilen kann/können
(lag dem FriedensForum 6/2010 bei).

Meine/unsere Kontaktdaten:

evtl. Org./Gruppe:

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Römerstr. 88, D- 53111 Bonn
Tel. 0228/692904, Fax: 0228/692906
friekoop(@)friedenskooperative.de
www.friedenskooperative.de

Spendenkonto: Förderverein Frieden e.V.
Kto-Nr. 4041860400 bei GLS Gemeinschaftsbank (BLZ 430 609 67)
(die bisher bekannten Konten sind auch noch bis Mitte 2011 gültig)

 

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