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Stellt die Friedensfragen!

Vorbeugen statt nachjammern!

Erstellt am 22.10.2011 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 2962 mal gelesen und am 24.10.2011 zuletzt geändert.

EINLADUNG zur Tagung 

Resilienz*: Krisensicherheit durch nachhaltiges Handeln?

Mittwoch, 30. November 2011, 14:00 – 18:30 Uhr

Tagungsort:
Wiener Urania / Dachsaal 
Uraniastraße 1
1010 Wien
Anmeldung unter:
anmeldung@oekobuero.at

Website zur Veranstaltung:
http://www.oekobuero.at/start.asp?showmenu=yes&fr=&b=1451&ID=246502

Einladung, Programm und Anmeldeformular finden Sie im Anhang oder auch als Download!


* Resilienz: (von lateinisch resilire = „zurückspringen, abprallen“, deutsch etwa: Widerstandsfähigkeit) beschreibt die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen

Die Resilienz von Ökosystemen bezeichnet deren Fähigkeit, Störungen zu tolerieren, ohne dass das System so zusammenbricht, dass sich langfristig ein qualitativ veränderter Systemzustand einstellt, der von einer Vielzahl anderer Prozesse geregelt wird.

Die Resilienz in der Psychologie ist die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Mit Resilienz technischer Systeme wird vor allem Fehlertoleranz gemeint.

Hintergrund
Klimakrise, Budgetkrise etc., Alarmsignale kommen immer häufiger und von immer mehr Seiten. Unsere Gesellschaft befindet sich in Veränderung.

In Zeiten der Verunsicherung hat das Ziel einer „Krisensicherheit“ einen hohen Stellenwert. In der aktuellen Diskussion um „Resilienz“ kann das Thema der Nachhaltigkeit mit jenem der Krisensicherheit verbunden werden. Das Thema Resilienz beginnt daher auch in der Debatte um eine zukunftsfähige Entwicklung verstärkt Fuß zu fassen. Der Fokus richtet sich im Gegensatz zur Nachhaltigkeits-Debatte dabei zunehmend auf das Wegstecken von Krisen und die Optionen für ein „gestärkt-aus-der-Krise-Kommen“.

Helga Kromp-Kolb, Harald Katzmair und Robert Lukesch spannen in ihren Vorträgen einen inhaltlichen Bogen von der Resilienz in Ökosystemen bis hin zur Resilienz in gesellschaftlichen Systemen.

Im Rahmen des World Café haben Sie dann die Möglichkeit, das Gehörte zu diskutieren und resiliente Lösungsansätze zu aktuellen Problemstellungen zu erörtern, wie z.B.:

  • Mit welchen politischen Innovationen reagieren wir auf die politische Vertrauenskrise?
  • Mit welchen Maßnahmen machen wir Regionen resilient gegen eine Wirtschaftskrise?
  • Wie kann das Potenzial der BürgerInnen in Form von BürgerInnenbeteiligung konstruktiv genutzt werden?

Nützen Sie die Gelegenheit zum Kennenlernen und zur persönlichen Auseinandersetzung mit Resilienz, zur Diskussion mit ExpertInnen und zum Einstimmen auf eine zukunftsfähige Weiterentwicklung mit neuen Blickwinkeln!

Wir freuen uns auf Sie!

VeranstalterInnen

  • Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22
  • Lebensministerium
  • Wiener Umweltanwaltschaft
  • Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien – MA 49
  • BOKU – Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit
  • ÖKOBÜRO – Koordinationsstelle österreichischer Umweltorganisationen

Die Teilnahme ist kostenlos! Um Anmeldung wird gebeten!

Programm

14:00    Begrüßung durch Karin Büchl-Krammerstätter (Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22)
und Markus Piringer (ÖKOBÜRO)
Einstieg: Was verstehe ich unter Resilienz?

14:30    Resilienz in der Ökologie: Helga Kromp-Kolb BOKU (Zentrum für globalen Wandel und
Nachhaltigkeit)
Diskussion, Fragen aus dem Publikum

15:00    Resilienz und Gesellschaft: Harald Katzmair (FAS Research)
Diskussion, Fragen aus dem Publikum

15:30    Resilienz von Regionen: Robert Lukesch (ÖAR – Regionalberatung)
Diskussion, Fragen aus dem Publikum

16:00    PAUSE

16:45    World Café

17:45    Podiumsrunde + heißer Stuhl
Helga Kromp-Kolb (BOKU), Markus Piringer (ÖKOBÜRO),
Wolfram Tertschnig (Lebensministerium), Herbert Weidinger 
(Forstamt der Stadt Wien – MA 49), Herbert Wimberger (WimTech)

18:30    Ausklang am Buffet

Moderation: Julia Schriffl

 

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