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Vom Wiener Lehrling zum Friedensnobelpreisträger

Erstellt am 29.03.2012 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1896 mal gelesen und am 29.03.2012 zuletzt geändert.

11.04.2012 18:00 Uhr
Institut für Gewerkschafts- und AK Geschichte Alfred Hermann Fried Gesellschaft Löcker Verlag
AK Bibiliothek Lesesaal
Prinz-Eugen-Straße 20-22
1040 Wien

Anmeldung bis Dienstag, 10. April 2012

Zwei Mal in der Geschichte ging der begehrte Friedensnobelpreis auch an ÖsterreicherInnen: 1905 an Bertha von Suttner (1843-1914) und 1911 an Alfred Hermann Fried (1864-1921). Die Leistungen des Friedensnobelpreisträgers Alfred Hermann Fried standen lange Zeit im Schatten Bertha von Suttners. Vielfach unbekannt ist, dass Fried als Buchhandelslehrling eine Jugendgewerkschaft gründete, die in die Gewerkschaft der Kaufmännischen Angestellten mündete, eine der Vorläufer organisationen der heutigen GPA-djp. Ab 1892 gab er gemeinsam mit Bertha von Suttner die pazifistische Zeitschrift „Die Waffen nieder!“ heraus, in der er u.a. seine pazifistischen Ideen artikulierte. Dass Fried damit zu den Vorkämpfern der europäischen Friedensbewegung gehörte, ist heute ebenfalls vielfach vergessen: mit seiner Zeitschrift „Die Friedenswarte“ schuf Fried ein Organ, in dem die Ideen für ein neues demokratisch geeintes Europa ihren Niederschlag fanden. Der Zeithistoriker Walter Göhring hat sich in Archiven und Bibliotheken in der Schweiz, in den USA, den Niederlanden, Ungarn, der Slowakei und Österreich auf die Spuren Alfred Hermann Frieds begeben. Ergebnis dieser Spurensuche sind Publikationen und Beiträge sowie eine Ausstellung über Alfred Hermann Fried, der mit seinen Arbeiten bis in die Gründung der UNO und der Europäischen Union hineingewirkt hat. Sein Werk ist heute aktueller denn je.
Kontakt: Wir ersuchen um Ihre Anmeldung bis Dienstag, 10. April 2012

 

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