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Adonis-Komplex und Prävention

Erstellt am 01.09.2013 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 3132 mal gelesen und am 21.09.2013 zuletzt geändert.

Adoniskomplex und männliches SchönheitsidealDie vorliegenden Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass das männliche Schönheitsideal bzw. der daraus folgende Adonis-Komplex mit zentralen Forderungen des Lehrplans verwoben ist. Somit ist die Bedeutung des männlichen Schönheitsideals bzw. des Adonis-Komplexes für den Bewegungs- und Sportunterricht unweigerlich
gegeben. Der Bewegungs- und Sportunterricht ist automatisch Feld der Prävention, sofern er die an ihn gestellten Lehrplananforderungen auf adäquate Weise erfüllt. Dennoch haben die Ausarbeitungen dieser Diplomarbeit gezeigt, dass die Ernsthaftigkeit der Problematiken rund um das Schönheitsideal eine gezielte Maßnahmensetzung im
Bewegungs- und Sportunterricht verlangt. Die Bedeutung im Bewegungs- und Sportunterricht ist demnach im Sinne einer unbedingten, definierten Maßnahmensetzung zu verstehen. Die vorliegende Diplomarbeit erarbeitet das nötige Grundlagenverständnis, um eine pädagogische Praxis dahingehend auszurichten, sowie Grundsatzbedingungen,
die dabei helfen, in dieser pädagogischen Praxis Orientierung zu erhalten.

 

Diplomarbeit von Hanna-Therese Steyrer: „Das männliche Schönheitsideal und seine Konsequenzen im und für den Bewegungs- und Sportunterricht von Jungen“, Wien, 2013; Studienrichtung lt. Studienblatt: UF Bewegung und Sport, UF Englisch;
Betreut von: Ass. Prof. Mag. Dr. Rosa Diketmüller

 

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