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Zivilgesellschaft im Konflikt

Erstellt am 31.12.2014 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 6912 mal gelesen und am 29.12.2014 zuletzt geändert.

SOMMERAKADEMIE  2015
5. bis 9. Juli an der Friedensburg Schlaining
 
Zivilgesellschaft im Konflikt: Vom Gelingen und Scheitern in Krisengebieten

Die nächste Sommerakademie an der Friedensburg Schlaining widmet sich der Thematik des zivilgesellschaftlichen Engagements in Krisen und Konflikten.

  • Welche Konzepte und Ideen liegen dem Begriff der Zivilgesellschaft zugrunde?
  • Worin unterscheiden sich einzelne Zugänge in Theorie und Praxis?
  • Welche Möglichkeiten haben zivilgesellschaftliche AkteurInnen zur Umsetzung ihrer eigenen Ziele, und wie sehr sind diese mit den Bedürfnissen der betroffenen Menschen in den jeweiligen Konflikten kompatibel?
  • An welche Grenzen stoßen zivilgesellschaftliche Initiativen dabei und aus welchen Gründen?

Dazu will die Sommerakademie ein umfassendes und kritisches Forum für alle Interessierten sein – unabhängig von ihrem Vorwissen, ihrer Ausbildung oder aktuellen (Berufs-)Tätigkeit.

Die Zivilgesellschaft habe schon seit Jahrzehnten eine tragende Rolle in der Konfliktbearbeitung weltweit. Ob in Friedensverhandlungen, der humanitären Hilfe in Kriegen und bei Katastrophen oder in der Entwicklungszusammenarbeit – zivilgesellschaftliches Engagement in Krisengebieten sei nicht wegzudenken. Dabei würden zivilgesellschaftliche AkteurInnen oft auch an ihre Grenzen stoßen. Auch sei häufig eine Kooperation nicht nur mit anderen zivilgesellschaftlichen, sondern ebenso mit staatlichen oder militärischen AkteurInnen notwendig. Doch diese Zusammenarbeit gestalte sich mitunter schwierig und scheitere in einigen Fällen. Konflikte ergeben sich aber auch zwischen nicht-staatlichen internationalen AkteurInnen und den lokalen Hilfskräften und Nichtregierungsorganisationen vor Ort, etwa wenn letztere etwa zu wenig in internationale Initiativen eingebunden werden oder lokale  Expertise unberücksichtigt bleibe.

Über Möglichkeiten und Grenzen zivilgesellschaftlichen Engagements in der internationalen Konfliktbearbeitung sprechen und diskutieren von 5. bis 9. Juli 2015 über 20 ExpertInnen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Staatsdienst. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Conflict, Peace and Democracy Clusters (CPDC) vom Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung gemeinsam mit dem Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik (Universität Klagenfurt), dem Demokratiezentrum Wien sowie dem Institut für Konfliktforschung (Wien) organisiert.

Aktuelle Informationen zur Sommerakademie (SAK) gibt es regelmäßig auf der Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/Friedensburg.Schlaining.

Rückfragen und nähere Informationen
Dr. Maximilian Lakitsch, MMag., M.A.
Researcher
+43 (0)3355 2498 519
lakitsch@aspr.ac.at
https://aspr.academia.edu/MaximilianLakitsch

Austrian Study Center for Peace and
Conflict Resolution (ASPR)
Rochusplatz 1
A-7461 Stadtschlaining/Austria
www.aspr.ac.at

 

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