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Stellt die Friedensfragen!

Poetische Kontrolle und Sicherheit

Erstellt am 05.09.2016 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 4107 mal gelesen und am 07.09.2016 zuletzt geändert.

Nobert Hofer:

Nobert Hofer: „Ich schieße gern.“

Das Universum hat sich gegen Gernschießer Nobert Hofer formiert. Die dunkle Seite der Sicherheit und Kontrolle hat augenscheinlich schlechte Karten. Der Wahlwiederholungstermin am 2. Oktober ist der Welttag der Gewaltlosigkeit.

Seit einem Jahr läuft die weltweite Kampagne Poesie gegen Waffen. Van der Bellen bekommt hat am 2. Oktober kräftigen Aufwind.

Die Kampagne erreicht ihren Höhepunkt am 2. Oktober 2016 am Internationalen Tag der Gewaltfreiheit. Statt der Gewaltspirale setzt diese Kampagne auf gedeihlichen Friedenszuwachs „durch eine stetige Abrüstung und Entwaffnung der Armeen und der Bevölkerung„. Denn:

  1. Es sind die reichen Länder dieser Erde die Waffen herstellen und in die Welt exportieren.
  2. Waffen, mit denen weltweit Kriege geführt werden oder mit denen bewaffnete Banden die Bevölkerung terrorisiert und ermordet.
  3. Es sind die gleichen reichen Länder die sich auf Kosten ihrer Bevölkerung monströse und kostspielige Armeen leisten, mit den sie drohen, intervenieren, besetzen, morden, rächen und dies obendrein mittels Medienkampagnen als Sicherung des Friedens, der Gerechtigkeit und des Fortschrittes verkaufen. An dieser ganzen Rüstungsindustrie profitieren ein paar Wenige, während der grosse Rest darunter leidet und sich zudem gegenüber diesem Goliath immer machtloser fühlt.

Dieser Monstrosität stellen sich immer mehr Menschen entgegen

Mit dem sanftesten und sensibelsten, dem fragilsten und menschlichsten: der Poesie.

Poesie von Menschen, die mit dem dringendsten Projekt der Menschheit begonnen haben – die Gewalt in all ihren Formen zu überwinden!

Das Recht des Stärkeren ist ein Überbleibsel aus den Anfängen der Menschheit und des modernen Menschen nicht würdig. Wir haben heute grosse und dringende Probleme zu lösen und wir können es uns nicht weiter leisten so viele menschliche und technische Ressourcen mit Gewalt und Zerstörung zu verschwenden.

Wir müssen diese Sache ein für alle Mal angehen. Ein gemeinsames Projekt der Menschheit: die Gewalt zu überwinden!

Poesie gegen Gewalt setzt auf

  1. Versöhnung statt Rache,
  2. eine stetige Abrüstung und Entwaffnung der Armeen und der Bevölkerung,
  3. eine komplette Ächtung und entschlossene Abrüstung von nuklearen Waffen,
  4. fortschreitende Konversion der Rüstungsindustrie,
  5. den Rückzug aller Invasions-Armeen aus besetzten Gebieten,
  6. Rückzug der Invasions-Armeen aus besetzten Ländern und Gebieten,
  7. Beschränkung der militärischen Aufgaben auf territoriale Verteidigung und Katastrophenschutz für die Bevölkerung,
  8. Verträge zwischen den Ländern, die festschreiben ein für alle mal auf die Konfliktlösung durch Kriege zu verzichten.

Wie kannst du oder ihr mitmachen

Filme Deinen oder Euren poetischen Beitrag vor der militärischen oder waffenindustriellen Einrichtung, die dich/euch ärgert oder einem Ort, an dem Waffengewalt präsent ist.
Poste dein Video zusammen mit einer kurzen Info zu der militärisch-industriellen Einrichtung oder dem Ort.

Das Komitee für die Verteidigung des schwachen Nervensystems

http://poetry-against-arms.world

Die Geschichte der Gewaltfreiheit. from Rud Heuveling on Vimeo.

 

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