friedensnews.at
Stellt die Friedensfragen!

Dossier über Infokriege und Kriegsinfos

Erstellt am 11.12.2016 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 3677 mal gelesen und am 11.12.2016 zuletzt geändert.

US-Demokratie und KriegslügenSyrien Krieg, Irak Krieg, Afghanistan Krieg & Jemen Krieg…Was stimmt? Was können wir glauben?

Irak, Syrien, Afghanistan, Jemen & Krieg…
Im Irak, in Syrien, Afghanistan und im Jemen wird Krieg geführt. Ich höre von bösen Terroristen und bösen Gewaltherrschern. Ich höre von guten Aufständischen und guten, nützlichen Diktatoren, von Kriegsverbrechen der bösen Terroristen und der bösen Gewaltherrscher und von kaum erwähnenswerten Kollateralschäden der guten Aufständischen im Auftrag der guten, nützlichen Diktatoren.

Syrien

Was stimmt nun?

Die Taliban

Sie waren einige Zeit Verbündete der USA im bewaffneten Kampf gegen die Sowjetunion. Heute gelten sie als „böse Terroristen“ in Afghanistan. Sie wurden vor einigen Jahrzehnten noch von den USA mit Waffen & Logistik unterstützt als sie noch gute Terroristen waren.

Saudi Arabien

Die guten Diktatoren bomben gerade mit unseren Waffen den Jemen in die Steinzeit. Die vom Westen unterstützten guten Rebellen kämpfen gemeinsam mit den bösen Terroristen des IS (die auch ich für böse Terroristen halte).

 

 

Erfundene Kriegsgründe

Ein Beispiel für erfundene Kriegsgründe in Diktaturen

Um den Angriff auf Polen zu rechtfertigen, fingierte das Deutsche Reich am 31. August 1939 neben einigen Grenzzwischenfällen den Schein-Überfall auf den Sender Gleiwitz. Am 10. August 1939 befahl der Chef des SD Reinhard Heydrich dem SS-Sturmbannführer Alfred Naujocks, einen Anschlag auf die Radiostation bei Gleiwitz in der Nähe der polnischen Grenze vorzutäuschen und es so erscheinen zu lassen, als seien Polen die Angreifer gewesen.
Quelle: Wikipedia

Beispiele für erfundene Kriegsgründe in demokratischen Ländern

Um den Angriff auf Nordvietnam zu rechtfertigen wurde von der US-Regierung der Tonking-Zwischenfall konstruiert. Als Tonkin-Zwischenfall (auch Tongking-Zwischenfall) bezeichnet man die Ereignisse im August 1964 im Golf von Tonkin, vor der Küste Nordvietnams, bei denen ein Kriegsschiff der US-Marine angeblich in ein Gefecht mit nordvietnamesischen Schnellbooten verwickelt wurde. Der Zwischenfall wurde von der US-Regierung unter Präsident Lyndon B. Johnson als Begründung für die sogenannte Tonkin-Resolution angeführt, welche die offizielle Beteiligung der USA an den Feindseligkeiten zwischen Nord- und Südvietnam vorsah, die sich in der Folge zum Vietnamkrieg (1965–75) ausweiteten. 1971 veröffentlichte der Pentagon-Mitarbeiter Daniel Ellsberg einen als Pentagon-Papiere bekannt gewordenen Bericht, der die Darstellung des Zwischenfalls durch die frühere Regierung als bewusste Falschinformation entlarvte. Zu diesem Zeitpunkt hatten der Krieg in Vietnam und die US-amerikanische Beteiligung bereits ihren Höhepunkt erreicht.
Quelle: Wikipedia

Die Brutkastenstory des ersten Irak Krieges 1990

Sie war ein von einer Werbeagentur erfundener und inszenierter falscher Kriegsgrund. In der Geschichte von Kriegslügen und Kriegspropaganda ist diese Geschichte eines der unglaublichsten Beispiele. Die Brutkastenlüge bezeichnet die Behauptung, irakische Soldaten hätten bei der Invasion Kuwaits im Jahr 1990 kuwaitische Säuglinge in einem Krankenhaus in Kuwait-Stadt getötet. Die Behauptung stellte sich später als haltlos heraus.
Die damals fünfzehnjährige Tochter von Saud Nasir as-Sabah erklärte vor dem Menschenrechtsausschuss des US-Kongresses unter Tränen, sie habe freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und sagte wörtlich: „Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen …, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.“ Erst später stellte sich heraus, dass die Jugendliche die Tochter eines kuwaitischen Diplomaten war. Die Organisation Citizens for a Free Kuwait hatte die PR-Agentur Hill & Knowlton für 10 Millionen US-Dollar beauftragt, die erfundene Geschichte des Mädchens publik zu machen.[2] Zwei Krankenschwestern der betreffenden Entbindungsstation erklärten später, dass die Jugendliche nicht dort gearbeitet habe und die von ihr beschriebenen Vorfälle niemals stattgefunden hätten.

Quelle: Wikipedia und Auszug aus dem Buch Kriegstrommeln von Mira Beham

Irakkrieg 2003

Als Begründung für den Irakkrieg 2003 nannte die angreifende „Koalition der Willigen” unter der Führung der USA vor allem eine angebliche akute Bedrohung durch Massenvernichtungsmittel seitens des irakischen Diktators Saddam Hussein. Diese und weitere Begründungen waren vor dem Irakkrieg stark umstritten.[1] Daher verweigerte der UN-Sicherheitsrat die Legitimation des Krieges durch ein UN-Mandat, so dass er völkerrechtlich als illegaler Angriffskrieg gilt. Die genannten Kriegsgründe sind historisch widerlegt und werden oft als absichtliche Irreführung der Weltöffentlichkeit bewertet, da im Irak weder Massenvernichtungsmittel noch Beweise akuter Angriffsabsichten gefunden wurden. Stattdessen wird angeführt, die USA habe durch den Krieg lediglich wirtschaftliche Interessen, insbesondere im Zusammenhang mit Erdöl verfolgt.
Quelle: Wikipedia

Der offizielle Grund für den Krieg in Afghanistan

waren die Anschläge des 11. September 2001. Der NATO-Rat hatte am 12. September 2001 die Anschläge des 11. September 2001 als Angriff auf einen der NATO-Staaten erklärt. Damit war erstmals in der Geschichte der NATO der Bündnisfall nach Artikel 5 NATO-Vertrag eingetreten, wonach „ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird“ und daraufhin „in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung“ Beistand geleistet wird. Hat das kleine Afghanistan Europa oder die USA überfallen? Die Spur des Terrors der Anschläge vom 11. September führt eigentlich eher nach Saudi-Arabien als nach Afghanistan.

15 der 19 Entführer und Attentäter waren Staatsbürger Saudi-Arabiens, und von dort kam auch das Geld für die Anschläge. Hat die NATO das falsche Land überfallen?

Quelle: Mitwelt: Afghanistan Krieg: Der längst verlorene Krieg in Afghanistan

Terroranschläge gegen das eigene Land plante der Generalstab des Pentagon 1962
(Die Pläne wurden nicht umgesetzt)

Die Operation Northwoods war ein US-amerikanischer Geheimplan, der 1962 vom Generalstab des Pentagon verfasst und am 13. März 1962 Präsident John F. Kennedy vorgelegt wurde. Neben Operation Mongoose sah dieser Plan vor, die verdeckte Kriegsführung der USA gegenüber Kuba weiter auszubauen. Durch inszenierte Terroranschläge unter falscher Flagge gegen den zivilen Luft- und Schifffahrtsverkehr innerhalb der USA, für die man im Nachhinein Fidel Castro verantwortlich machen wollte, sollte ein Vorwand zur Invasion Kubas geschaffen werden. Im Gegensatz zu Mongoose wurde Northwoods jedoch nicht umgesetzt, weil Kennedy seine Zustimmung verweigerte. Die Planungen wurden bereits unter Präsident Eisenhower vorgenommen. Unterzeichnet war das Dokument von allen Mitgliedern der Vereinigten Stabschefs, Lyman L. Lemnitzer, dem Vorsitzenden und späteren Oberkommandeur der NATO in Europa, sowie von Brigadier General William H. Craig. Nach über dreißigjähriger Geheimhaltung kam er 1997/98 durch den Freedom of Information Act an die Öffentlichkeit.

Quelle: Wikipedia & Telepolis

 

 

Posted in Friedensjournalismus, Friedenspädagogik, Gewaltprävention, Global, Unfrieden, USA

Leave a Comment

Please note: Comment moderation is enabled and may delay your comment. There is no need to resubmit your comment.