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Rechnen gegen den Krieg

Erstellt am 18.08.2022 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1021 mal gelesen und am 19.08.2022 zuletzt geändert.

test.de hat kürzlichen einen Post online gestellt „Photovoltaik – Berechnen Sie die Rendite Ihrer Solar­anlage“

Gandhi hätte heute eine Windrad und Solarenergie im Ashram

Der folgende Artikel beruht stark auf dem am 28.07.2022 auf Test.de veröffentlichen Post

Mit Solar­strom­anlagen können Haus­eigen­tümer mindestens 20 Jahre lang Geld verdienen und Strom­kosten sparen. Unser Solar­rechner ermittelt Kosten, Erträge und Rendite.

test.de

Erträge einer Photovoltaikanlage seien gut kalkulier­bar

Je größer eine Photovoltaikanlage ist, desto weniger koste ein Kilowatt Spitzen­leistung (kWp). Das zeige ein Vergleich der Preise der Stiftung Warentest

Photovoltaik - Berechnen Sie die Rendite Ihrer Solar­anlage
2019. © Stiftung Warentest

Einnahmen und Ausgaben ließen sich angeblich bei Photovoltaikanlagen lang­fristig besser kalkulieren als bei den meisten anderen Investitionen. Möglich mache es das deutsche Erneuer­bare-Energien-Gesetz (EEG).

In Österreich entspricht das Erneuerbare-Ausbau-Gesetz (EAG) 2021 ungefähr diesem Gesetz. Das heißt für private: Sie haben erstmals das Recht auf einen Netzanschluss zur Produktion Erneuerbarer Energie. Jede und jeder Einzelne darf so viel Strom in das Netz einspeisen, wie sie oder er produziert. Eine öffentlich zugängliche Datenbank sorgt zudem für mehr Transparenz beim Bezug von Fernwärme. Mit einem Open-Data-Ladestellenverzeichnis legt das EAG nicht zuletzt die Grundlage für transparente Tarife beim Laden von E-Autos. Wobei so richtig übersichtlich und einfach ist das in Österreich nicht finde ich.

Einspeisetarif für Photovoltaik bundesstaatliche Abwicklungsstelle für Ökostrom (OeMAG) 2021

Die OeMAG, die auch Photovoltaik Förderung für den Betrieb und die Montage solcher Anlagen bietet, bezuschusst bislang anscheinend ausschließlich größere PV Anlagen mit einer Nennleistung zwischen 5 und 20 Kilowattpeak (kWp). Seit 2021 ist „die OeMAG durch das Ökostromgesetz (ÖSG 2012) dazu verpflichtet, überschüssigen Strom von allen Photovoltaik Anlagen-Betreibern in Österreich gegen Vergütung abzunehmen. Kunden abzulehnen ist der OeMAG nicht erlaubt.“

AnpassungenBedingungen des Einspeisetarifs
4 Mal im JahrEs wird keine Stromlieferung angeboten, sondern nur Stromabnahme zum Marktpreis

Quelle: PVA-PLATTFORM FÜR ÜBERSCHUSS-EINSPEISER, PV Austria, Juli 2021

Einspeisetarife österreichweit aktiver Stromanbieter?

Photovoltaik Energie

Wer aber die Wahl habe, solle aber nicht direkt den Einspeisetarif der OeMAG nutzen. Zahlreiche andere Stromanbieter bieten höhere Abnahmetarife an. Der Vergleich lohne sich. Dafür müssen sie in Österreich jedoch in vielen Fällen bereits Stromkunde des jeweiligen Lieferanten sein.

Zudem würden die Einspeisetarife anderer Stromanbieter im Normalfall seltener an die aktuellen Marktentwicklungen angepasst:

Von potenziellen Preiserhöhungen für regenerativen Strom profitieren Sie dann nur mit Verzögerung.

https://stromliste.at/nuetzliche-infos/pv-anlagen/einspeisetarife

Energieversorger in Österreich bieten Einspeisetarife an, die sich jeweils in gleicher Höhe dem Bezugstarif anpassen: Bei einem ausgeglichenen Verhältnis von Stromeinspeisung und -bezug werden somit keine Kosten fällig, so stromliste.at.

Sie wollen Ihre Stromrechnung drosseln?

Energieexperten von stromliste.at beraten Sie, um Ihren Stromverbrauch zu senken.
Rufen Sie kostenlos an, Mo. 08.00-19.00 und Di.-Fr. 08.00-18.00 Uhr. 0720 1155 70

Passenden Einspeisetarif österreichischer Stromanbieter finden

Solarplatte

In der folgenden Tabelle finden Sie überblicksmäßig die Kosten pro Kilowattstunde für den Bezug von Energie (Stand Juli 2021). Weiters bekommen Sie den Preis pro Kilowattstunde, den Sie erhalten. Sie müssen aber bedenken, dass verschiedene Konditionen für die Tarife zutreffen und manche Anbieter nur Anlagen bis oder ab einer bestimmten Leistung akzeptieren.

Tipp von stromliste.at Wenn Sie in der Planungsphase der Einrichtung einer PV Anlage sind, könne es für Sie interessant sein, sich über das Unternehmen Solavolta zu informieren. Dies sei der aktuell führende PV Anbieter in Österreich.

EnergieanbieterBedingungen und Details
AAE Naturstrom Vertrieb GmbHPreisanpassung: 4 Mal im JahrEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 5 kWpGrößere Anlagen nur unter Absprache möglich
TullnEnergie powered by AAE Naturstrom Vertrieb GmbHPreisanpassung: Bei BedarfEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 10 kWpGrößere Anlagen nur unter Absprache möglich
aWATTar Energy in sync with naturePreisanpassung: Bei BedarfEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 10 kWp
E-Werk Gösting Stromversorgungs GmbHPreisanpassung: Bei BedarfEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 10 kWp
eFriendsPreisanpassung: Bei BedarfSonderbedingungen für Nicht-Kunden
E-Werk Sigl Stromversorgungs GmbHPreisanpassung: Bei BedarfEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 10 kWp
Energie AGPreisanpassung: Jährlich auf Basis des Österreichischen StrompreisindexesPV Anlagen bis zu 5 kWpSonderbedingungen für größere PV Anlagen
Energie BurgenlandPreisanpassung: Bei BedarfEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehen
Energie SteiermarkPreisanpassung: 1 Mal im JahrAusschließlich Abnahme von Überschussenergie, keine VolleinspeisungPV Anlagen bis zu 50 kWp
Oekostrom AGPreisanpassung: Bei BedarfSonderbedingungen für Nicht-Kunden
OurPower EnergiegenossenschaftPreisanpassung: Bis zu 7 Jahre fixierbarEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 50 kWp
Spotty Smart EnergyPreisanpassung: Stündlich am Marktpreis gebunden
Stadtwerke HartbergPreisanpassung: Bis zu 1 Jahr fixierbarEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 5 kWp
Stadtwerke KapfenbergEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 10 kWp
VerbundEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 5 kWp
WEB Windenergie AGPreisanpassung: 1 Mal im JahrPreisanpassung: Bis zu 1 Jahr fixierbarEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehenPV Anlagen bis zu 50 kWp
Wels StromPreisanpassung: Bei BedarfEinspeisetarif Voraussetzung: Strom des Unternehmens beziehen
Wien EnergiePreisanpassung: Bei BedarfPV Anlagen bis zu 7 kWp10 Jahre Mindestvertragsdauer

Quelle: PVA-PLATTFORM FÜR ÜBERSCHUSS-EINSPEISER, PV Austria, Juli 2021

FAQ zur Photovoltaik in Österreich: Der Sonne entgegen mit österreichischer Gemütlichkeit?

vki.at aktualisierte am 3.8.2022 seine Infos. 

siehe auch: Bauen + EnergieBauenEnergiesparenSolaranlageStromWärmepumpe

Wer eine Photovoltaikanlage am eigenen Dach installieren möchte, braucht einen langen Atem.
Die Wartezeit beträgt bis zu einem Jahr.

vki.at August 2022

Strom aus der Sonne, produziert in einer Anlage am eigenen Dach – diese Idee begeistere derzeit die Österreicher*innen. Alle Ösis militante Pazifist*innen? Wohl eher Sparefrohs. Noch nie sei die Nachfrage nach Photovoltaik­anlagen in Österreich so groß wie jetzt gewesen. Why? Der Krieg in der Ukraine, verbunden mit der Sorge um exorbitant teure Erdgaslieferungen, habe den Sonnenstrom-Boom in Österreich enorm angetrieben.

Aber rechnet sich so eine Investition auch in Österreich?

Bringt sie, was sich Kunden und Kundinnen davon erhoffen?

KONSUMENT gibt im Folgenden Antworten auf die wichtigsten Fragen (FAQ).

  • Vorteile: Welche Vorteile hat eine eigene Solaranlage?
  • Kosten: Was kostet eine Photovoltaikanlage?
  • Amortisation: Ab wann rechnet sich die Investition?
  • Weg: Wie kommt man zu einer Anlage?
  • Größe: Wie groß soll sie sein?
  • Balkon: Was bringt eine sogenannte Balkonanlage?
  • Ertrag: Wie viel bekommt man für die Einspeisung des Stroms ins Netz?
  • Technik: Welche technischen Voraussetzungen braucht man?
  • Netz­anschluss: Wie funktioniert der Netz­anschluss? Was ist zu beachten?
  • Wartezeit: Wie lange dauert es, bis die Photovoltaik-Anlage angeschlossen ist?
  • Blackouts: Haben Anlagen-Besitzer im Fall eines Blackouts Strom?
  • Batteriespeicher: Wann ist der Kauf sinnvoll?

aber hier muss man den Artikel kaufen:
https://konsument.at/faq-photovoltaik-der-sonne-entgegen/65017

Dahr zurück nach Deutschland, wo es um zehnmal mehr geht als in Österreich und zumindest die bedenklichen Flüssiggasterminals mit neuer deutscher Geschwindigkeit vorangetrieben werden.

Die Photovoltaikanlage-Anlagen-Rentabilitätsrechnung in Deutschland

Wer eine Photovoltaikanlage installiert und Solar­strom ins öffent­liche Netz einspeist, erhalte dafür in Deutschland vom Netz­betreiber über 20 Jahre lang eine staatlich garan­tierte Vergütung und damit dauer­haft verläss­liche Einnahmen. Die Einspeise­vergütung sei zwar in den vergangenen Jahren gesunken. Deshalb lohne es sich aber bei den steigenden Strompreisen immer mehr, einen Teil des Solar­stroms im eigenen Haushalt zu verbrauchen. Der selbst erzeugte Strom kostet Anla­gebetreiber viel weniger als der Haus­halts­strom vom Energieversorger – logo. Die Sonne hat glücklicher weise keine spekulativen Marktpreisschwankungen. Und nach der Reform der Solar­förderung gebe es jetzt in Deutschland auch wieder mehr Geld für die Netz­einspeisung.

EEG-Reform: Einspeise­vergütung steigt ab 30. Juli

Am 29. Juli trat die Reform des deutschen Erneuer­bare-Energien-Gesetzes in Kraft. Für Anlagen, die ab dem 30. Juli in Betrieb genommen werden, erhalten Betreiber von Anlagen nun mehr Geld für den erzeugten Strom, den sie ins öffent­liche Netz einspeisen. Wer den Solar­strom komplett einspeist, erhält dafür künftig bis zu 13,0 Cent pro Kilowatt­stunde. Das sei etwa doppelt so viel wie bisher unter Angela Merkl. Damit könnten sich auch Solar­anlagen mit Voll­einspeisung nun wieder lohnen. Für Anlagen mit Eigen­verbrauch erhöht sich die Einspeise­vergütungen auf 8,2 Cent pro kWh. Das seien immerhin noch 25 Prozent mehr als bisher (Details zur EEG-Reform). Der aktuelle Solar­rechner der Stiftung Warentest berück­sichtigt bereits die neuen Vergütungs­sätze. Wobei im seligen Österreich derzeit bis zu 30 Cent Einspeise­vergütungen pro kWh zu holen ist.

Rendite der Solar­anlage in Deutschland berechnen

Höhe. Wie hoch die Rendite ausfällt, hänge von vielen Faktoren ab. Vor allem

vom zu erwartenden Strom­ertrag und

von den Anschaffungs­kosten der Anlage, aber auch

vom Eigen­verbrauchs­anteil,

der Strom­preis­entwick­lung,

von der Finanzierung und

steuerlichen Aspekten.

Der Warentest-Rendite-Rechner sollte alle wesentlichen Faktoren berücksichtigen.

  • Er stellt Einnahmen und Ausgaben in den einzelnen Jahren gegen­über und
  • ermittelt, welche Rendite Anlagen­betreiber über einen Zeitraum von 20 Jahren erwarten können.
  • er berechnet die Rendite für Anlagen auf Gebäuden mit einer Spitzen­leistung bis zu 40 kWp.

Warnung das seien nur wahrscheinliche „Szenarien“. 

Der Rechner könne Ihnen aber eine wichtige Orientierung über den möglichen Verlauf Ihrer Investition und die Rentabilität der PV-Anlage geben. Aber keine Sicherheit! In die Ergeb­nisse fließen unsichere Annahmen über

  • Strom­ertrag,
  • laufende Betriebs­kosten und
  • die Steuerbelastung

mit ein. Die deutschen Warentester*innen empfehlen: „Rechnen Sie deshalb immer mehrere Szenarien durch und gehen Sie eher von vorsichtigen Annahmen aus.“

Vergütungs­sätze sollten nun in Deutschland bis Januar 2024 stabil bleiben

Bislang sanken in Deutschland die Vergütungs­sätze im Monats­rhythmus. Je später die Anlage in Betrieb ging, desto geringer fiel die Einspeise­vergütung aus. Die jetzt beschlossenen Vergütungs­sätze sollten in der BRD dagegen bis Januar 2024 stabil bleiben. Danach sollten sie nur alle halbe Jahre um 1 Prozent sinken. Je nachdem, wie sich der Ausbau der Photovoltaik entwickele, könnte es aber sein, dass die Deutsche Bundes­regierung noch nach­justiere.

Deutschen Schwestern und Brüdern empfehle ich nun

hier Online weiter zu machen: https://www.test.de/Photovoltaik-Rechner-1391893-0/

Suchen Sie unter diesem Link: „Photovoltaikanlage

Für Ösis ist mir leider kein derartig praktischer Rechner bekannt. Was wäre aber auch in Österreich zu berücksichtigen.

  1. Das Einspeisemodell

Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung?

Volleinspeisung

Anschaffungskosten ohne MWSt in Euro

Spitzenleistung (kWp)

Anschaffung/

Inbetriebnahmezeitpunkt

Erträge und Kosten

+ Jährlicher Stromertrag (kWh) pro kW Spitzenleistung * siehe: Ertragsrechner PVGIS)

+ Einspeisevergütung pro kWh (Euro): 0,1300 bis 30 Cent

Betriebskosten pro Jahr in Prozent der Anschaffungskosten in Euro
Betriebskosten (Prozent)Betriebskostensteigerung pro Jahr (Prozent)

– Minderung des Stromertrags (Prozent pro Jahr)*

Finanzierungskosten?

Steuern

Einkommensteuerpflichtig?

Umsatzsteuerpflichtig?*

Steuerbefreiungen?

Weitere Informationen rund um Solar­energie von der Stiftung Warentest

  1. Aktuelle Unter­suchungen und Informationen rund um Solar­strom­anlagen und ihre Versicherung finden Sie auf der Themenseite Photovoltaik.
  2. Sonnen­energie optimal nutzen. Wie Sie Ihr Dach und die Fassade optimal zur Strom­erzeugung, für warmes Wasser und zur Unterstüt­zung der Heizungs­unterstüt­zung nutzen können, zeigt das Special Solarenergie.
  3. PV-Anlagen mit und ohne Speicher – Special Rendite von PV-Anlagen erläutert, z.B. welche Faktoren die Wirt­schaftlich­keit von Solar­strom­anlagen beein­flussen? Wie Anla­gebetreiber ihre steuerlichen Wahl­möglich­keiten optimal ausüben?
 

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