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Stellt die Friedensfragen!

Erstes Forum Frieden & Gewaltfreiheit –

Erstellt am 24.07.2002 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1365 mal gelesen und am 15.02.2009 zuletzt geändert.

Am 26. und 27. Oktober 2002 soll in der Universität Graz das erste
Forum Frieden & Gewaltfreiheit in Österreich stattfinden. Zukünftig soll es einmal jährlich stattfinden und eine gesamtösterreichische Tagung der Friedensbewegungen sein.

Ziel ist, neben dem Austausch über laufende Vorhaben und Aktionen, von dieser Tagung weg zu gemeinsamen Kampagnen und/oder Aktivitäten zu gelangen. Geplant ist auch die Verabschiedung eines „Kommuniqués“ der Friedensbewegungen, in dem der Istzustand reflektiert und ein Ausblick auf mögliche gemeinsame Aktivitäten gegeben werden.

Das Kommunique wird im Vorlauf an alle Interessierten zur Diskussion ausgesandt. Im Vordergrund sollen österreichische Probleme und Lösungen stehen. Es
soll aber auch mit ReferentInnen aus dem Ausland eine Erweiterung des Blicks gesucht werden.

Widerstand dem globalen Krieg
Allianzen für den Frieden bilden

ist der Titel des ersten Forums. Die US-Administration hat nach dem 11. September einen „nicht-endenden Krieg“ erklärt (Vizepräsident Dick Cheney lt. Washington Post vom 7. Okt. 2001). Die Bombardierung Afghanistans ist nicht zu Ende – der Krieg der „Allianz gegen den Terror“ in Afghanistan geht weiter.

Die sogenannte Achse des Bösen, die Namhaftmachung des Irak als unmittelbares Kriegsziel und die anderen Drohungen der Kriegsherren – auch der EU-europäischen – im globalen Krieg gegen den Terror sind in guter Erinnerung.

Israels Kriegszüge gegen palästinensisches Gebiet und die Selbstmordanschläge von Palestinensern im Schatten des 11. September und die Aufrechterhaltung der Besatzung kreieren eine bedrohliche Lage in der Region. Der Widerstand gegen den Krieg muß global sein und die Allianzen gegen den Krieg werden über die „klassischen“ Friedensbewegungen hinausgehen – die Kooperation mit den sich gegen das neoliberalistische Projekt wendenden globalisierungskritischen Kräften ist im Widerstand gegen den Krieg unumgänglich.

Andreas Pecha vom Friedensbüro Wien übermittelte die folgende vorläufige Programmübersicht – Änderungen sind vorerst jederzeit möglich.

 

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