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Ingeborg Bachmann schrieb gegen den Krieg und für den Frieden

Erstellt am 17.10.2003 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 2173 mal gelesen und am 25.06.2008 zuletzt geändert.

Heute vor 30 Jahren starb Österreichs berühmteste Literatin an der Lieblosigkeit der Welt. Fast vergessen ist die politische Dimension ihres Schaffens außerhalb literarischer Zirkel. Nach dem II. Weltkrieg war klar, dass Frieden ein öffentlliches Gut ist. Das Friedensprojekt Europa entstand. Die immerwährende Neutralität wurde ausverhandelt. Leider starb Bachmann 1973. Sie hätte die kleine Schwester meines Vater sein können, der nächstes Jahr 80 wird. Gern hätte ich Tante Bachmann zum aktuellen Trauerspiel der EU-Staats- und Regierungschefs interviewt, denn Zitat Bachmann: „Die Wahrheit ist zumutbar“. Sie ist die stärkste Kraft zur Friedensgewinnung, deren Einsatz Mahatma Gandhi so vorbildlich kultivierte.

Ihre römischen Reportagen, die im heutigen Berlusconien entstanden, sind der heutige Lesetipp für alle JournalistInnen, die unter dem EU-Vorsitz des Meisters der Mediokratie und der Rechtsbeugung überleben wollen. Allerdings sollten sie Alkohol, Tabak und Tabletten meiden und Machiavellis „Discorsi“ sowie Marice Joly und Michel Moore zur Eindämmung der Nebenwirkungen studieren.

Friedlieb Keller

Link 

http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/multi_ab/bachm.html

 

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