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Rezeption von Gandhis durch libertärem Anti-Kolonialismus

Erstellt am 31.01.2008 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde mal gelesen und am 21.04.2008 zuletzt geändert.

Gandhi gilt als Vater der indischen Nation, auch wenn der moderne indische Staat sich kaum an Gandhis Prinzipien hält.

Radiokolleg mehr…

Hörprobe


am 6.2.2008 in Salzburg:

Ashis Nandy:
Der Intimfeind.
Verlust und Wiederaneignung der Persönlichkeit im Kolonialismus.
Mit einer Einleitung zur Rezeption von M.K. Gandhis libertärem Anti-Kolonialismus“.

Verlag Graswurzelrevolution, 2008; Lou Marin:

Indigener, subalterner oder postmoderner Gandhi?

Bad Ischl, 30.1.2008

Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit

www.begegnungszentrum.at

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Heuer jährt sich der Tod von M.K. Gandhi zum 60xten mal, der Verlag
Graswurzelrevolution ist die Herausgeberin jener Neuerscheinung, an
deren Erarbeitung insbesonders der Schriftsteller Lou Marin beteiligt ist:

am 6. Februar 2008
um 19.30 Uhr
in der ARGE Kultur Nonntal (Josef-Preis-Allee 16, 5020 Salzburg)


die Buchbesprechung zu:

Ashis Nandy: „Der Intimfeind. Verlust und Wiederaneignung der
Persönlichkeit im Kolonialismus. Mit einer Einleitung zur Rezeption von
M.K. Gandhis libertärem Anti-Kolonialismus“.
Verlag Graswurzelrevolution, 2008

Lou Marin wird uns im Rahmen seiner Lesereise die bislang kaum
reflektierten Perspektiven des politischen Denkens und Wirkens Gandhis
in Hinblick auf die libertäre Perspektive näher bringen.


VeranstalterIn:

  • arge wehrdienstverweigerung, gewaltfreiheit und flüchtlingsbetreuung,
  • frauen.stimmen.gegen.krieg;
  • mitveranstaltung; friedensbüro salzburg,
  • begegnungszentrum für aktive gewaltlosigkeit;

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Indigener, subalterner oder postmoderner Gandhi?

Neueste Strömungen der Gandhi-Rezeption 60 Jahre nach seiner Ermordung

von Lou Marin

Am 30. Januar 1948, vor 60 Jahren also, wurde Mohandas Karamchand
Gandhi (geb. 1869) durch einen fundamentalistischen Hindu-Nationalisten
ermordet. Was bleibt von Gandhis Erbe? Im anglo-amerikanischen
Sprachraum hat sich über Jahrzehnte hinweg eine faszinierende und an
Reflexionen reichhaltige Gandhi-Rezeption entwickelt, über die im
deutschen Sprachraum noch wenig bekannt ist. Damit befasst sich
beispielhaft die im Februar 2008 im Verlag Graswurzelrevolution neu
erscheinende Übersetzung der Gandhi-Interpretation des indischen
Sozialpsychologen Ashis Nandy: „Der Intimfeind (The Intimate Enemy).
Verlust und Wiederaneignung der Persönlichkeit im Kolonialismus.“

Auf der Homepage www.lebenshaus-alb.de/magazin/004818.html findet
ihr einen Ausschnitt aus der Einleitung zu diesem Buch, die über
Strömungen posthumer Gandhi-Rezeption berichtet, das Werk Ashis Nandys
in den Kontext einer libertären Gandhi-Rezeption stellt und es vor dem
Hintergrund weiterer aktueller Strömungen der Gandhi-Interpretation
diskutiert. (Red.)

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»Gegen die herrschende Gewalt« Vor 60 Jahren wurde Mahatma Gandhi
ermordet. Wie virulent sind Fundamentalismus und Kolonialismus?

Ein Gespräch mit Lou Marin
Interview: Thomas Wagner

junge welt, 30.01.2008

www.jungewelt.de/2008/01-30/037.php

 

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