forvetbet Casino maxi casino metropol
friedensnews.at
Stellt die Friedensfragen!

Friedenfähigkeit von Massenmedien

Erstellt am 25.06.2008 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 2959 mal gelesen und am 11.07.2008 zuletzt geändert.

Die Grafik Logo der Plattform für zivile Konfliktbearbeitung

Bei der Suche nach Informationen zum Thema Friedensfähigkeit spuckt Google derzeit sofort ein Schulprojekt zum Thema Gewalt in den Medien. Da das fokusieren auf Gewalt bei Friedensprojekten hypno-systemisch massive unerwünschte Fernwirkungen nach sich zieht, suchte ich nach „Frieden in den Medien“, denn diesbezüglich habe ich als Politischer Ökonom und Friedensjournalist ja eine theotisch und empirisch gut belegbare Arbeitshypothese, dass Markt- und Staatsversagen im Bereich positiver Friedensfähigkeit uns Menschen derzeit massiv bedrohen. Interessanter Weise – und sogar für mich etwas überraschend – ist die Frage nach Frieden in den Medien scheinbar sehr ergiebig. So fand ich sofort folgende eine interessante Seiten:

 

Medien BackSpin – Falsches zu Nahost richtig gestellt

http://hrbs.myblog.de/

Medien, Frieden und Demokratie

Medien und Frieden und Demokratie – wie hängt das zusammen?

Axel Ehrlicher

König gibt Zepter ab: Nepal wird demokratische Republik

Volk zweifelt am Frieden

Nepals letzter König Gyanendra räumte am 11. Juni 2008 seinen Palast. Die neu gewählte verfassungsgebende Versammlung ruft die Republik aus. Mit einer klaren Mehrheit – 560 gegen vier Stimmen – nahm sie am 28. Mai die Entscheidung für eine „förderale demokratische Republik“ an.

„Laut Human-Rights-Watch lebt fast die Hälfte der Nepalesischen Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Die sozialen Probleme überschatten das zarte Pflänzchen der Demokratie schon jetzt. Die Gärtner haben ihre Waffen erst vor kurzem gegen den Stimmzettel eingetauscht und sollen nun tatkräftig das weite Feld nepalesischer Probleme bestellen.“

Mitverantwortung in der Gesellschaft übernehmen

1. Lehrplan
2. Stundenübersicht
3. Unterrichtshilfen, Medien, Links

 
1. Lehrplan

„EvR 10.4 Mitverantwortung in der Gesellschaft übernehmen [vgl. KR 10.5]
[EU, GZ, ME, MRE, PB, UE, VSE]
Die Jugendlichen setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen auseinander und werden sich der christlichen Mitverantwortung bei der künftigen Gestaltung unseres Gemeinwesens bewusst. Von vor Ort engagierten Menschen erhalten sie Einblick in ihre Arbeit und die Motive ihres Handelns. Sie lernen Möglichkeiten demokratischer Einflussnahme und einen konstruktiven Umgang mit der Spannung zwischen Ideal und Wirklichkeit kennen. Unterrichtsvorhaben auch in Zusammenarbeit mit anderen Fächern bieten sich an.Mitverantwortung als christliche und demokratische Aufgabe:
mindestens ein gesellschaftliches Problemfeld erarbeiten und bedenken, z. B. aus dem Bereich Umwelt, Verkehr (Verminderung der Verkehrsbelastung), Frieden, Migrationsproblematik, Biotechnologie, Medien- und Kommunikationstechnik, Globalisierung o.a.“

Deutsche Welle – Medien | 04.06.2008

Global Media Forum: Können Medien Frieden schaffen?

 

Journalist mit Kamera vor brennendem Ölfeld im Irakkrieg

Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Mittendrin statt nur dabei: Journalist mit Kamera während des Irakkriegs

 

Im Krieg und oft auch danach ist die Wahrheit ein knappes Gut. Manchmal sind Medien Teil des Konflikts. Was aber zeichnet Journalismus für den Frieden aus? Darüber wurde am letzten Tag des Global Media Forums diskutiert.

Zerbrechlicher Friede

„Die griechischen und türkischen Medien entscheiden über die Annäherung ihrer Länder“

Ich würde zwar eher sagen Medien sind ein entscheidender Faktor für die Entwicklung positiven Friedens nach innen und außen, aber die Schlagzeile der Zeit lässt vermuten, dass es sich um einen wichtigen Faktor handelt.

Gandhi erkennt Journalismus als wichtigstes Mittel im Kampf mit friedlichen Mitteln und betreibt mehrere Medien

„Nach 10 Jahren des unnachgiebigen Kampfes erkannte Gandhi, dass die doppelte Aufgabe der Mobilisierung der öffentlichen Meinung und der Beeinflussung öffentlicher Entscheidungen eine eigene Zeitung erforderte.
So wurde „Indian Opinion“ im Juni 1903 geboren. Gandhi war sich klar über die Natur und den Inhalt dieser Zeitung.“

… >>Nach Champaran war es nur eine Frage der Zeit, dass Gandhi den Journalismus als wichtigste gewaltfreies Kampfmittel erkannte. Gleichzeitig war Gandhi davon überzeugt, dass er die Chefredaktion von „Young India“ übernehmen sollte. Gleichzeitig startete der auch mit der Herausgabe und dem Schreiben in Navajivan und einem monatlichen „Gujarati“.<<

Eine Gratiszeitung ohne jegliche Werbung

Zur Finanzierung suchte Gandhi erfolgreich Abonenten, die Spenden für Finanzierung der Zeitung gaben. Während dem Schreiben in Indian Opinion stolperte Gandhi über das Konzept Satyagraha„.

Über die Friedensleistungen der meisten Komerz- und Staats-Massenmedien seiner Zeit hatte Gandhi eine keine besonders hohe Meinung. Leider haben sich die Medienlandschaften und ihre Unfriedensherde seither eher noch verschlimmert. Die Militärausgaben sprechen Bände. Das Pentagon kauft Spielfilme und PR-Dienste ein und fördert maximal ein militaristisches Information Peacefare.

 

Posted in Friedensjournalismus

Leave a Comment

Please note: Comment moderation is enabled and may delay your comment. There is no need to resubmit your comment.