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friedensnews.at
Stellt die Friedensfragen!

Was haben wir alle gemeinsam mit der Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek?

Erstellt am 07.07.2008 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde mal gelesen und am 07.07.2008 zuletzt geändert.

Die Grafik 8/6

Richtig! Die Bedrohung der Auslöschung allen Lebens auf Erden durch Massenvernichtungswaffen, die irgendwelchen Militärs oder anderen gewaltbereiten Organisationen außer Kontrolle geraten.

Was hat friedensnews.at gemeinsam mit Elfriede Jelinek?

Grußbotschaften an hiroshima.at – Richtig!

Die Wiener Friedensbewegung wird – wie jedes Jahr – gemeinsam mit der Hiroshima Gruppe Wien ihre Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki durchführen. Sie reiht sich damit in eine der weltweit wichtigsten gemeinsamen Aktivitäten zur Erhaltung des Lebens auf dem Globus ein.

Der kürzlich veröffentliche Bericht des Friedensforschungsinstitutes Stockholm (SIPRI – Yearbook 2008) zeigt deutlich, dass die Aufrüstung in allen Bereichen weitergeht. Nur mit breitem gesellschaftlichem Einsatz – wie in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts – und einem neuen Lebensstil kann die dringend notwendige Rüstungskontrolle und Abrüstung und eine Friedensdividende jenseits des „Kalten Unfriedens“ durchgesetzt werden.

Die Lehre aus Hiroshima und Nagasaki hat eine brisante traurige Aktualität:

Die Warnung von Expertinnen und Experten, die Gefahr eines Atomkrieges – etwa gegen den Iran – sei noch nie so groß gewesen. Das bedeutet:

Ein Engagement für eine soziale und friedliche Welt
ohne Atomwaffen und ohne Krieg ist notwendiger denn je!

Die Hiroshima-Veranstaltung in Wien

beginnt am Mittwoch, 6. August 2008 ab 17.00 Uhr
auf dem Wiener Stephansplatz und wird mit einem Laternenmarsch zum Teich vor
der Karlskirche um ca. 20.30 Uhr
abgeschlossen.

Im Rahmen der Aktion wollen Wiener Friedensbewegung und Hiroshimagruppe wie in den Vorjahren die Grußbotschaften als Zeichen des gemeinsamen Eintretens für eine atomwaffenfreie Welt präsentieren.

Friedensnews.at und alle Menschen die den Ernst der Lage erkannt haben biten Sie/Dich, heuer wieder mit eine Botschaft zur Unterstützung und als Zeichen an das Friedensbüro Wien bis Ende Juli 2008 zu senden

E-Mail: pax.vienna@chello.at

Wir danken für die wertvolle Unterstützung im Voraus und verbleiben mit solidarischen Friedensgrüßen an Andreas Pecha & Alois Reisenbichler, die verdienten Träger dieser Initiative. Sie arbeiten seit Jahrzehnten für die Hiroshima-Gruppe Wien und die Wiener Friedensbewegung

Informationen im Internet: www.hiroshima.at

Elfriede Jelinek in Ihrer Grußbotschaft zum Hiroshimatag 2005

Mir scheint, als wären viele es schon leid, immer wieder von Atombomben und atomarer Gefahr zu hören. Andre Themen – wie der Terrorismus – scheinen sich in den Vordergrund gespielt zu haben. Doch es werden immer noch Kriege geführt. Die Hemmschwelle, atomare Waffen einzusetzen, die ja inzwischen im Besitz vieler Länder sind, sinkt von Jahr zu Jahr. Die Herstellung „schmutziger Atombomben“ ist auch Terroristen inzwischen durchaus möglich. Leicht einsetzbare atomare Waffen für Kriege sind offenbar zu einer schrecklichen Selbstverständlichkeit geworden. Keiner kümmert sich um die gesundheitlichen Spätfolgen, die auch jene befallen, die diese Waffen bedient haben und bedienen. Neue Atommächte sind zu den alten dazugekommen. Die Kontrolle dieses Potentials wird immer schwieriger. Die atomare Gefährdung scheint, ähnlich einer totalitären Herrschaft, sich auf alle Sphären, auch die des Bewusstseins des einzelnen, ausgedehnt zu haben, und damit sozusagen „normal“, alltäglich geworden zu sein. Man kann sie ausblenden. Das hat den Charakter der Gesellschaft gewandelt, die viele Gefahren erkennt, die größte aber nicht erkennen zu können scheint: die mögliche Vernichtung ganzer Landstriche und ihrer Bevölkerung. Das Schicksal des einzelnen verschwindet in dieser Totalität der Bedrohung, doch der einzelne scheint sich nichts draus zu machen. Ich glaube aber, es wird Zeit darauf hinzuweisen, dass alle Atomwaffen abgeschafft werden müssen. Das muss man unaufhörlich wiederholen, auch wenn es vielen Menschen inzwischen schon langweilig geworden sein mag, das immer wieder zu hören. Man muss es immer wieder sagen.

 

Posted in Friedensbewegung, Österreich

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