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Stellt die Friedensfragen!

Tage der Besinnung

Erstellt am 05.01.2009 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1167 mal gelesen und am 05.01.2009 zuletzt geändert.

http://www.friedenskooperative.de/gifs/shalamm.gifMichael Hartl hat uns seinen Blog-Artikel:
http://michaelhartl.at/2009/01/02/tag-des-zorns/
übermittelt. Den ich gerne Friedensjournalistisch kommentiere.

„Tag des Zorns

An Sylvester hat es nicht nur am Himmel über allen Städten dieser Welt gekracht. Die selbe Pyrotechnik, nur anders aufbereitet und in größeren Mengen, wird seit einer Woche auch rund um die Uhr im Nahen Osten eingesetzt. Krieg zwischen Israel und den Palästinensern. Mal wieder, möchte man fast denken.“

Unfrieden zum Kotzen – Genau: Wie könnten wir der kollektiven Idiotie entkommen?

>>Die Hamas, die im Gaza-Streifen regiert, hat den heutigen Tag zum “Tag des Zorns” ernannt. Israel solle bereuen, den Gazastreifen angegriffen zu haben.

Israel wiederrum beruft sich auf die Angriffe mit Raketen von Militanten Hamas auf israelische Zivilisten. Und ruft einen Krieg aus, den sie “bis zum bitteren Ende” kämpfen wollen. Ob aber ein Krieg gegen eine militante Organisation, wie sie der terroristische Flügel der Hamas ist, überhaupt zu gewinnen ist, bleibt sehr fraglich.<<

Krieg hat letztlich immer nur Verlierer – Auch wenn manche ‚Gewinnler‘ zu beschränkt sind das zu erkennen

>>Der Libanon-Feldzug Israels vor zwei Jahren und das US-Desaster im Irak sprechen zumindest eine andere Sprache.<<

>>Im Prinzip ist Gruppierungen, die (auch) dezentral funktionieren und in einzelne, von sich aus handelnde und sich selbst organisierende Gruppen aufgesplittet sind, so gut wie nicht beizukommen. Das ist ähnlich einem aus der IT-Sicherheit bekannten DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service). Bei solch einem “Hacker-Angriff” wird ein leistungsstarkes System von vielen kleinen Systemen aus angegriffen. Gibt es nur einen klar definierten Gegner, kann man diesen auch bekämpfen. Bei DDoS oder eben Terrorgruppen, ist das aber nicht der Fall. Noch dazu rekrutieren sich Freiheitskämpfer (One man’s terrorist is another man’s freedom fighter) aus dem Volk, das durch Angriffe auf zivile Gebäude durch den “Feind” diesem gegenüber nicht gerade besser gestimmt wird.<<

Ein Dilemma für Militaristen und ein Argument für PazifistInnen

>>Ein Dilema. Ein trauriges noch dazu, dass immer zu viele Opfer findet. Bomben und Rakteten unterscheiden nicht zwischen Soldat_in, Terrorist_in, Ärtzt_innen, Kindern oder Hunden. Terror und Krieg (der für die Opfer nichts anders ist als staatlicher Terror) kennt keine Sieger. Nur Verlierer.<<

Gibt es in Israel und Palestina nur Looser und Versager?

>>Leider wird uns oft in den Medien ein geschöntes Bild gezeigt. <<

 Vorsicht Problem-Trance

  1. Wer sich die üblichen grausligen Kriegsgräuelbilder sparen will sollte die Links nicht anschauen
  2. Wer aufgrund mangelnder Geschichts- und Medienkompetenz nur oder zu viele geschönte Bilder sah, kann die ausgesucht grausligen Bilder ansehen, wenn dadurch eine pazifistische Gesinnung besser untermauert werden könnte. Aber Vorsicht auch Bilder können traumatisieren und hilfloser machen!

>>Doch auch sehr deutliche Bilder erreichen uns – und Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. Darum verliere ich nun auch keine weiteren mehr, sondern verweise auf eine sehr deutliche, neutrale Bilderserie vom Boston Globe, auf die ich durch einen Artikel im Basic Thinking Blog aufmerksam geworden bin. Wer sich doch noch weiter schlau lesen will, kann dies im “Special” von Spiegel Online tun.<<

Frieden – Lösungen – Israeal – Palestina

 

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