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Männer

Erstellt am 14.03.2010 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 3273 mal gelesen und am 02.08.2010 zuletzt geändert.

„Wenn es Männern gelänge, sich nicht an Wettbewerb und Konkurrenz auszurichten, sondern die in ihnen angelegten Potenziale zu entfalten, fände eine Transformation auf dem Weg zur Mannwerdung statt.
Dann gäbe es kein schwaches Geschlecht mehr.“ Ein Buch für alle die Wissen wollen wie sie starke Männer wie Gandhi werden könnten. Er für Hüther ein echtes Vorbild.

Gerald Hüther
Männer – Das schwache Geschlecht und sein Gehirn

1. Auflage 2010
142 Seiten, kartoniert
16,90 € [D]
ISBN 978-3-525-40420-1

„Würden Männer ihr Gehirn anders benutzen, könnten sie an Stärke zulegen.“

Worum geht es?

  • Wie wird ein Mann ein Mann?
  • Präziser: Wie wird aus dem, was ein Mann werden könnte, schließlich das, wofür sich der Betreffende aufgrund seines Geschlechts hält?

Diese Fragen beschäftigen den

  • Biologen,
  • Hirnforscher und Bestsellerautor Gerald Hüther

in seinem neuen Buch.

Die wichtigste Erkenntnis der Hirnforschung laute:

„Das menschliche Gehirn ist weitaus formbarer, in seiner inneren Struktur und Organisation anpassungsfähiger, als bisher gedacht. Auch das von Männern. Die Nervenzellen und Netzwerke verknüpfen sich so, wie man sie benutzt. Das gilt vor allem für all das, was man mit besonderer Begeisterung in seinem Leben tut.“

  • Was aber ist es, wofür sich schon kleine Jungs, später halbstarke Jugendliche und schließlich die erwachsenen Vertreter des männlichen Geschlechts so ganz besonders begeistern?
  • Und weshalb tun sie das?
  • Warum hat für viele oft gerade das so große Bedeutung, was den Mädchen und Frauen ziemlich schnuppe ist?

Männer sind von anderen Motiven geleitet und benutzen deshalb ihr Gehirn auf andere Weise – und damit bekommen sie zwangsläufig auch ein anderes Gehirn.

Inhalt

Vorbemerkungen

Männer sind keine Maschinen
Eine Bitte an die Frauen
Ein Wort von Mann zu Mann

TEIL I: DIE NATUR DES MÄNNLICHEN

Auf der Suche nach den Ursprüngen: Wer war der erste Mann?

Das Liebesleben der Pantoffeltierchen
Die Erfindung des männlichen Geschlechts
Die Männermacher sind meist weiblich
Es hätte schlimmer kommen können: bizarre Vertreter des männlichen Geschlechts

Auf der Suche nach dem Sinn: Wozu sind Männer gut?

Es ist nicht so leicht, ein erfolgreiches Männchen zu sein
Männer sind ausgerechnet dort entbehrlich, wo sie sich für unentbehrlich halten
Trotz alledem: Wenn es keine Männer gäbe, müssten sie erfunden werden

Auf der Suche nach dem Unterschied: Was ist bei Männern anders?

Männer haben andere genetische Anlagen
Männer haben einen anderen Körper
Männer haben ein anderes Gehirn

Auf der Suche nach den Ursachen: Weshalb werden Männer so, wie sie sind?

Zu viel Antrieb
Zu wenig Stabilität
Ständig auf der Suche nach Halt

TEIL II: DER PROZESS DER MANNWERDUNG

Das schwache Geschlecht auf der Suche nach Halt: Der Passionsweg und die Stufen der Transformation zum Mann

1. Station
Die Zeugung: schnell gewesen und Glück gehabt
2. Station
Die ersten neun Monate: trotz Handicap überlebt
3. Station
Die Geburt: gerade noch durchgekommen
4. Station
Die Kindheit: einigermaßen Halt gefunden
5. Station
Die Jugend: durchgeboxt und ausgehalten
6. Station
Die Pubertät: durchgeschüttelt und neu sortiert
7. Station
Die Mannwerdung: tapfer losgelaufen – aber wohin?
8. Station
Die Paarbildung: eng verbunden – aber wie lange?
9. Station
Die Vaterschaft: gut gewollt – aber wie gut gelungen?
10. Station
Der Beruf und die Karriere: mächtig angestrengt – aber wozu?
11. Station
Die Entbindung: endlich frei – aber wofür?
12. Station
Die Versöhnung: endlich wiedergefunden – alles ist gut!

Nachbemerkungen

Andere Rezensionen

»… [eine] sehr empfehlenswerte Lektüre für alle Männer auf der Suche nach sich selbst.«
Michael Stallknecht, Süddeutsche Zeitung
»Eine gut lesbare und anregende Lektüre für Männer und Frauen, die Mut macht, bisheriges Denken und Handeln infrage zu stellen.«
Reinhold Heckmann, ekz Service für Bibliotheken
Summary
How does a man become a man? How does a person, who could become a man become what he believes to be due to his sex? Gerald Hüther answers the questions in a profound and inspiring manner.

 

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