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Stellt die Friedensfragen!

Klagenfurt Friedensstudien WS 2010/2011

Erstellt am 08.10.2010 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 10482 mal gelesen und am 09.10.2010 zuletzt geändert.

Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik – Centre for Peace Research and Peace Education

Das Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik ist ein interdisziplinäres Zentrum an der Fakultät für Kulturwissenschaften, an dem KollegInnen aller vier Fakultäten sowie Studierende zusammen arbeiten. Es versteht sich als offene Plattform, in der alle, die es wollen, friedenswissenschaftliche Projekte gemeinsam mit anderen umsetzen können.
Wissenschaftliche Leitung:
Univ.-Prof. Dr. Werner Wintersteiner Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Universitätsstraße 65-67 9020 Klagenfurt
Tel.: 0043 (0) 463/2700/DW 2724 werner.wintersteiner@uni-klu.ac.at

Stellvertretende Leitung:
Mag.a Viktorija Ratković (bis 15. Oktober 2010)/Dr.in Bettina Gruber (ab 18. Oktober 2010) Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Universitätsstraße 65-67 9020 Klagenfurt
Tel.: 0043 (0) 463/2700/DW 8650 viktorija.ratkovic@uni-klu.ac.at/bettina.gruber@uni-klu.ac.at
Änderungen bei Terminen und Hörsälen können vorkommen. Bitte entnehmen Sie die aktuellen Informationen dem ZEUS (www.uni-klu.ac.at, Studium, Lehrveranstaltungen, besonderer Studienbereich Friedensstudien).
Bild Cover: Werner Wintersteiner/Bearbeitung Manuela Saringer

Herausgeberschaft: Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik Redaktion: Viktorija Ratković Layout: Manuela Saringer
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Wintersemester 2010/2011 Friedensstudien

Liebe Studierende, liebes interessiertes Publikum!
Mit dem Wintersemester 2010/11 setzen wir unser Programm der Friedensstudien im Rahmen von einzelnen Modulen fort. Diese können von Studierenden aller Studienrichtungen in Form von Freien Wahlfächern belegt werden. Ebenso startet in diesem Semester die Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten, in deren Rahmen Studierende (der Universität und der PH) die Möglichkeit erhalten, ein Zertifikat „Politische Bildung“ zu erhalten.
Menschenrechte und Universität – das ist ein Thema, das in einer sich globalisierenden Welt immer stärker an Relevanz gewinnt. Einerseits geht es darum, Menschenrechtsaspekte in der Ausbildung aller Fächer zu verankern, damit künftige DiplomingenieurInnen, LehrerInnen, TechnikerInnen oder Wirtschaftsfachleute diese Dimension in ihrem Beruf beachten. Andrerseits geht es aber auch um die Beachtung der Menschenrechtsdimension in der Forschung bzw. um gezielte Forschung, wie den Menschenrechten besser zum Durchbruch verholfen werden kann.
Aus diesem Grund bilden Menschenrechte einen zentralen Arbeitsschwerpunkt des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik: Im Herbst 2009 hat der Workshop Human Rights at Universities, der einen intensiven Meinungsaustausch über die Menschenrechtsarbeit an den Universitäten Graz, Klagenfurt und Wien brachte, statt gefunden. Im Sommersemester 2010 hat die Betty Reardon (New York) als Gastprofessorin die Lehrveranstaltung „Human Rights Learning in Peace Education“ abgehalten. Bereits zweimal hat sich zudem ein studentischer Arbeitskreis getroffen, der, begleitet von Claudia Brunner und Josefine Scherling, an konkreten Projekten arbeitet. Das nächste Treffen des Arbeitskreises, zu dem alle interessierte Studierende herzlich eingeladen sind, findet am 1. Oktober 2010 statt.
Detaillierte Informationen zu weiteren Aktivitäten in diesem Arbeitsschwerpunkt finden Sie im Studienführer im Bereich „Veranstaltungen“ sowie auf der Homepage des Friedenszentrums (www.uni-klu.ac.at), die auch weitere Informationen über das Friedenszentrum und dessen Veranstaltungen und Projekte enthält.
Guten Start ins Semester!

Das Team des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik
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Wintersemester 2010/2011 Friedensstudien
Studienführer Friedensstudien Lehrveranstaltungen Wintersemester 2010/11
Lehrveranstaltungen Wintersemester 2010/11

Modul I: Basismodul Friedensforschung

560.001 K. Tudyka: Regionale Konflikte und globale Bedrohungen.
Einführung in die Friedensforschung

560.002 C. Brunner: Krieg, Frieden und Geschlecht.Das Feld der internationalen Beziehungen aus feministischer Perspektive

Modul II: Internationale Politik, Wirtschaft und Recht

Modul III: Postkolonialismus, Gewalt und Konflikt

O. Adegeye: Indigenes vs. Modernes Wissen im afrikanischen Kontext postkolonialer Kulturtheorien
120.365  180.521 197.013 200.107  210.006

W. Schütz: Philosophie und Entwicklungspolitik

Modul IV: Rassismus und Rechtsextremismus

551.296 E. Wildburger: Issues in Culture: Black texts and white readers. Why bother about race?

Modul V: Innergesellschaftliche Gewalt

120.362 E.Probst: Frauenhandel, Menschenrechte

120.521 U. Loch: Gewalt und Familie


Modul VI: Geschichte, Krieg, Gewalt

120.363 B. Huhnke: Erinnerungen nach dem Holocaust. Ein Vergleich von Opfer- und Täterdiskursen

220.017 U. Burz: Theodor Herzl und die Vorgeschichte des Staates Israel

220.044 W. Drobesch: Die Habsburgermonarchie im Kontext der europäischen Politik: von den Koalitionskriegen bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges 220.052 D. Pohl: Von Krieg zu Krieg: Die Welt 1914-1945

220.054 W. Holzer: Erinnerungskultur und kollektives Gedächtnis: Gedenktage

Modul VII: Psychologische Grundlagen der Friedensarbeit

B. Mattausch-Yildiz: Postcolonial Studies P. Zuckerhut: Geschlecht und Gewalt in Lateinamerika

B. Mattausch-Yildiz: Writing back. Das subversive Potential
160.340 160.516 160.530 160.575

Aspekte

H. Haas/A. Plaschke: Konflikt und Psyche B.

Preitler: Kultur und Trauma

K. Ottomeyer: Beispiele ethnopsychologischer Forschung

G. Trübswasser: Kultur – Konflikt – Gesellschaft. Interkulturelle psychosozialer Probleme
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Wintersemester 2010/2011 Friedensstudien
Studienführer Friedensstudien Lehrveranstaltungen Wintersemester 2010/11

Modul VIII: Medien, Kultur, Interkulturalität

Modul IX: Kommunikation, Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeit

530.999 R. Ayaß/E. Bergmeister/U. Doleschal/G. Fenk-Oczlon/M. Glaboniat/G. Gombos/A. Grilz/M. Hilzensauer/P. Kucher/H. Maurer-Lausegger/A. Pirker/A. Saxalber-Tetter/J. Strutz/V. Wakounig/W. Wintersteiner: Mehrsprachigkeit interdisziplinär

Modul X : Politische Bildung und Friedenserziehung

120.312 V. Wakounig: Theorien der Erziehungs- und Bildungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Transkulturalität 520.717 W. Wintersteiner: Literatur als Medium politischer Bildung 560.003 L. Freimüller: Friedensbildung in Theorie und Praxis
Doktoratsstudium Friedensforschung
180.127 191.107 520.917 816.050
B. Hipfl: Privatissimum für DissertantInnen und DiplomandInnen G. Brücher: Menschenbilder – Menschenrechte W. Wintersteiner: Betreuungsseminar Bakk., Mag., Dipl., Dr. W. Berger: Methoden der Interdisziplinarität I

Zertifikat Politische Bildung
A. Petrik: Didaktik und Methodik der Politischen Bildung (LV an der PH Kärnten) G. Rabensteiner: Politische Bildung (LV an der PH Kärnten) 520.717 W. Wintersteiner: Literatur als Medium politischer Bildung 560.001 K. Tudyka: Regionale Konflikte und globale Bedrohungen. Einführung in di
Friedensforschung 560.003 L. Freimüller: Friedensbildung in Theorie und Praxis
http://www.uni-klu.ac.at/frieden
120.302 120.321 120.322 180.101 180.151 191.201 240.724 551.236 Film
G. Gombos: Modelle und Konzepte interkultureller Arbeit U. Steuten/E. Yildiz: Fremdheitskonzepte in der Interkulturellen Bildung E. Yildiz: Diversität, Migration und Bildung C. Schachtner: Transkulturalität und digitale Medien E. Jaksche-Hoffman: Dialog und interkulturelle Kommunikation B. Hipfl: Migration in Film und Fernsehen E. Masel: Interkulturalität im Literaturunterricht W. Delanoy: Topics in Literature: Migrant Perspectives in British Fiction &
Modul I: Basismodul Friedensforschung 560.001
Kurt Tudyka
Regionale Konflikte und globale Bedrohungen. Einführung in die Friedensforschung
Zeit/Ort
Fr, 08. 10. 2010 / 15:00 – 20:00 / HS 11 Sa, 09. 10. 2010 / 09:00 – 17:00 / HS 11 Fr, 03. 12. 2010 / 09:00 – 18:00 / V.1.08 Sa, 04. 12. 2010 / 09:00 – 17:00 / V.1.08
(2PS)
AnmeldungIm ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 25; Ende der Anmeldefrist: 04. 10. 2010; Anwesenheitspflicht. Inhalt Untersucht werden soll normativ und empirisch, ob, und inwieweit und welcher Art ein spezifisches Verhältnis
zwischen regionalen Konflikten und globalen Bedrohungen besteht.
Lehrziel Oberstes Lernziel ist der Erwerb und der Gebrauch wissenschaftlicher Fertigkeiten, der Gewinn von theoretischen, methodischen und faktischen Kenntnissen und Einsichten besonders in Bezug auf das Thema des Kurses. Das schließt ein (1) Öffnung des Zugangs zum wissenschaftlichen Arbeitsfeld, (2) Fähigkeit zur Formulierung wissenschaftlich bearbeitbarer Themen in Form von Problem- und Fragestellungen, (3) Fertigkeit im Umgang mit den einschlägigen Quellen und mit wissenschaftlichen Abhandlungen, in der Anwendung ent-sprechender Forschungsmethoden sowie in der Darstellung der Ergebnisse, (4) Erwerb begrifflicher Kenntnisse.
Lehrmethode Der Kurs erfordert intensive Mitarbeit von allen TeilnehmerInnen, um das Lernziel in der geplanten Weise zu erreichen. Analysiert wird Sekundärliteratur (ausnahmsweise und/oder Dokumente) über das Thema des Kurses. Nach der einführenden Sitzung wird in jeder Zusammenkunft ein Kurzreferat oder mehrere Kurzreferate zum spezifischen Thema der Sitzung gehalten. Danach werden Fragen an einen jeweils von allen TeilnehmerInnen zu lesenden Text behandelt. Der für jede Sitzung zu lesende Text ist in der Textsammlung (Semesterapparat) enthalten.
Literatur Der „Syllabus“ umfasst die obligatorisch zu lesenden Basis-Texte und Hinweise auf ergänzende Literatur und wird im Semesterapparat zu finden sein.
Prüfungsmodus Ein Leistungsnachweis kann nach Vortrag eines Kurzreferats und dessen schriftlicher Ausarbeitung erworben werden. Die Leistung wird beurteilt aufgrund des Kurzreferats und der Hausarbeit sowie der aktiven Beteiligung. Das Kurzreferat soll einen Aufriss (Literaturwahl, Aufbau, Gesichtspunkte, einige Thesen) der Hausarbeit geben. Der Erhalt des Leistungsnachweises setzt die Teilnahme an allen Sitzungen und die (kurze) Protokollierung eines Sitzungsabschnitts voraus. Der Beitrag (Kurzreferat bzw. später Hausarbeit) soll den gewählten Themenbereich inhaltlich und methodisch an Hand einer vergleichenden Analyse von mindestens acht selbst zu findenden bzw. wählenden wissenschaftlichen Beiträgen aus Zeitschriften oder Büchern behandeln. Der Beitrag kann auch durch Dokumentenanalyse erarbeitet werden, was allerdings einen außerordentlichen Aufwand für den Kurs erfordert. Die Programme der geplanten Sitzungen geben für die zu bearbeiten den Beiträge inhaltliche Zusammenhänge und der in jeder Sitzung behandelte Text die Basis für den Vergleich mit den selbst gewählten Beiträgen. Der Vergleich der gewählten Beiträge (Zeitschriften-Artikel, evt. Buch-Kapitel) soll sich auf die folgenden Merkmale erstrecken: Problemstellung, zentrale Fragen, theoretische Annahmen, Aufbau, Argumentationsweise, Methode und Ergebnis der einzelnen Darstellungen; dann soll zusammenfassend und verglichen und bewertet sowie eventuell noch übergreifend kritisch (nach politischer, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher) Relevanz beurteilt werden. Also keine Geschichten (nach)erzählen! Länge 21 S. nach Maßstab 30×60 Anschläge/bit pro Seite; ausgedruckt abzugeben.
Anmerkung Diese Lehrveranstaltung kann im Rahmen der Zusatzausbildung Politische Bildung absolviert werden (Achtung Studierende der Pädagogischen Hochschule: Sie müssen sich an der Universität inskribieren, um ein Zeugnis erwerben zu können!). Der Besuch dieser Lehrveranstaltung wird DissertantInnen des Doktoratsstudiums Friedensforschung besonders empfohlen
6 Friedensstudien

Modul I: Basismodul Friedensforschung 560.002
Claudia Brunner
Krieg, Frieden und Geschlecht. Das Feld der internationalen Beziehungen aus feministischer Perspektive
Zeit/Ort
Wöchentlich; Donnerstag, 16:00 – 17:30; HS 11; Beginn 07. 10. 2010.
(2PS)
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 25; Ende der Anmeldefrist: 01. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Inhalt Fokus der LV ist es, theoretische Zugänge der Frauen- und Geschlechterforschung, der Gender und Queer Studies zu den Internationalen Beziehungen (IB) als politische Praxis und als wissenschaftliche Disziplin zu studieren, ihre wesentlichen Kritikpunkte zu erfassen, voneinander abzugrenzen und in Hinblick auf eigene Fragestellungen an das Feld nutzbar zu machen. Dabei wird der feministische Rand der IB ins Zentrum gerückt. Zugleich werden Zugänge und Arbeitsweisen der Sozialwissenschaften, insbesondere der Politikwissenschaft, exemplarisch an dieser Thematik vorgestellt und durch die unterschiedlichen Hintergründe der Teilnehmenden multidisziplinär reflektiert.
Lehrziel Krieg und Frieden, Gewalt und deren Vermeidung sind zentrale Themen der IB – und weit entfernt von einer konsensualen wissenschaftlichen oder politischen Analyse. Wie Geschlechterfragen quer zu diesen Feldern liegen und wie mit diesen das Feld der IB selbst grundsätzlich hinterfragt werden kann, wird anhand unterschiedlicher Texte erarbeitet und diskutiert. In einer ersten Phase sollen die Grundzüge der IB selbst sowie der feministischen und genderfokussierten Kritiken daran angeeignet werden. In einer zweiten Phase sollen die Studierenden allmählich zur Formulierung und Begründung einer eigenständigen wissenschaftlichen Fragestellung im thematischen Spektrum von Krieg – Frieden – Geschlecht gelangen.
Die Lehr- und Lernziele sollen zudem auf zwei Ebenen erreicht werden: Zum einen ist dies der informierte diskussionsorientierte Umgang mit wissenschaftlicher Literatur; verschiedene Positionen sollen als solche erkannt und einordenbar bzw. für eigene Fragen nutzbar gemacht werden. Zweitens sollen die TeilnehmerInnen durch vielfältige Arbeitsweisen (Einzel- und Gruppenarbeit, schriftlich und mündlich) ihre kommunikativen und kognitiven Fähigkeiten im Studium weiter entwickeln.
Inhaltliche Voraussetzungen Bereitschaft, sich mit feministischen und queeren Zugängen produktiv auseinanderzusetzen, gute Englischkenntnisse für die Lektüre der Texte (passiv).
Lehrmethode Inputs der LV-Leiterin, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Kurzpräsentationen, Diskussionen, gemeinsames Erarbeiten eines wissenschaftlichen Exposés, schriftliche Abschlussarbeit, Zwischenfeedback, Resümee und Abschlussevaluation.
Literatur Zu Beginn des PS wird eine umfassende Literaturliste sowie ein Reader mit Basistexten zur Verfügung gestellt. Weitere Werke werden in einem Handapparat an der UB aufgestellt. Einführungstexte: Harders, Cilja 2004: Krieg und Frieden in den Internationalen Beziehungen, in: Rosenberger, Sieglinde/Sauer, Birgit (Hg.): Politikwissenschaft und Geschlecht. Wien: WUV Facultas, 229-249.
Krause, Ellen 2003: Geschlechterforschung und Internationale Beziehungen (IB), in: Dies.: Einführung in die politikwissenschaftliche Geschlechterforschung, Leske+Budrich, Opladen, 238-264.
Prüfungsmodus Anwesenheit und aktive Mitarbeit, Vorbereitung von Arbeitspapieren (je 1 Seite) zu jeder Einheit, begleitende Lektüre, Kurzreferat mündlich, Verfassen eines Exposés für eine Seminararbeit.
7 Friedensstudien

Modul II: Internationale Politik, Wirtschaft und Recht
Im Wintersemester finden in diesem Modul keine Lehrveranstaltungen statt.
Modul III: Postkolonialismus, Gewalt und Konflikt 120.365 (2 SE)
Olayeni Adegeye
Indigenes vs. Modernes Wissen im afrikanischen Kontext
Zeit/Ort
Wöchentlich; Mittwoch, 18:00 – 20:00; HS 6; Beginn 06. 10. 2010.
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 35; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. Modul II: Internationale Politik, Wirtschaft und Recht
180.521 (2 VK)
Birgit Mattausch-Yildiz
Postcolonial Studies
Zeit/Ort
Wöchentlich; Dienstag, 16:00 – 18:00; V.1.07; Beginn 05. 10 .2010.
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 30; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. Modul II: Internationale Politik, Wirtschaft und Recht
197.013 (2 SE)
Patricia Zuckerhut
Geschlecht und Gewalt in Lateinamerika
Zeit/Ort
Fr / 15.10.2010 / 14:00 – 18:00 / HS 3 Sa / 16. 10. 2010 / 09:00 – 13:00 /HS A Fr / 03. 12. 2010 / 14:00 – 20:00 / HS 7 Sa / 04. 12. 2010 / 09:00 – 15:00 / HS 10 Fr / 28. 01. 2011 / 14:00 – 19:00 / HS 10 Sa / 29. 01. 2011 / 09:00 – 14:00 / HS 10
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 40; Ende der Anmeldefrist: 10. 10 .2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS.
8 Friedensstudien
Modul III: Postkolonialismus, Gewalt und Konflikt 200.107
Birgit Mattausch-Yildiz
Writing back. Das subversive Potential postkolonialer Kulturtheorien
Zeit/Ort
Wöchentlich; Donnerstag, 17:30 – 19:30; HS 11; Beginn 07. 10. 2010.
Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 03. 10. 2010. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul III: Postkolonialismus, Gewalt und Konflikt 210.006
Walther Schütz
Philosophie und Entwicklungspolitik
Zeit/Ort
Fr / 08. 10. 2010 / 17:00 – 19:00 / I.1.43 Fr, / 22. 10. 2010 / 16:00 – 20:00 / HS 9 Sa / 23. 10. 2010 / 09:00 – 13:00 / HS 3 Fr / 05. 11. 2010 / 17:00 – 21:00 / I.1.44 Fr / 19. 11. 2010 / 16:30 – 20:30 / HS 3 Sa / 20. 11. 2010 / 09:00 – 13:00 / HS 2 Fr / 17. 12. 2010 / 16:00 – 20:00 / V.1.03 Fr / 14. 01. 2011 / 16:00 – 20:00 / V.1.03 Fr / 21. 01. 2011 / 16:00 – 20:00 / V.1.03
Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 04. 10. 2010; Anwesenheitspflicht. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul IV: Rassismus/Rechtsradikalismus 551.296
Eleonore Wildburger
Issues in Culture: ‘Black’ texts and ‘white’ readers. Why bother about race?
Zeit/Ort
Wöchentlich; Donnerstag, 14:00 – 16:00; I.0.42; Beginn 01. 10. 2010.
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 20; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS.
(2 SE)
(2 VS)
(2 SE)
9 Friedensstudien
Modul V: Innergesellschaftliche Gewalt 120.362
Evelyn Probst
Frauenhandel, Menschenrechte
Zeit/Ort
Fr / 08. 10. 2010 / 14:00 – 18:00 / HS 7 Fr / 26. 11. 2010 / 15:00 – 20:00 / HS 9 Sa / 27. 11. 2010 / 09:00 – 16:00 / HS 2 Fr / 17. 12. 2010 / 14:00 – 19:00 / HS 4 Sa / 18. 12. 2010 / 09:00 – 15:00 / HS 2
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 35; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul V: Innergesellschaftliche Gewalt 120.521
Ulrike Loch
Gewalt und Familie
Zeit/Ort
Wöchentlich; Montag, 10:30 – 12:00; V.1.01; Beginn 11. 10. 2010.
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 35; Ende der Anmeldefrist: 08. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. Modul VI: Geschichte, Krieg und Gewalt
120.363
Brigitta Huhnke
(2 SE)
(2 SE)
(2 SE)
Erinnerungen nach dem Holocaust. Ein Vergleich von Opfer- und Täterdiskursen
Zeit/Ort
Do / 28. 10. 2010 / 13:00 – 20:00 / HS 6 So / 31. 10. 2010 / 09:00 – 15:00 / HS 3 Do / 20. 01. 2011 / 12:00 – 20:00 / HS 3 So / 23. 01. 2011 / 09:00 – 15:00 / HS 3
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 35; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
10 Friedensstudien
Modul VI: Geschichte, Krieg und Gewalt 220.017 (1 KU)
Ulfried Burz
Theordor Herzl und die Vorgeschichte des Staates Israel
Zeit/Ort
Fr / 08. 10. 2010 / 10:30 – 12:00 / I.1.04 Fr / 22. 10. 2010 / 10:30 – 12:00 / I.1.04 Fr / 05. 11. 2010 / 10:30 – 12:00 / I.1.04 Fr / 19. 11. 2010 / 10:30 – 12:00 / I.1.04 Fr / 03. 12. 2010 / 10:30 – 12:00 / I.1.04 Fr / 14. 01. 2011 / 10:30 – 12:00 / I.1.04 Fr / 28. 01. 2011 / 10:30 – 12:00 / I.1.04
Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul VI: Geschichte, Krieg und Gewalt 220.044 (1 KU)
Werner Drobesch
Die Habsburgermonarchie im Kontext der europäischen Politik: von den Koalitionskriegen bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs
Zeit/Ort
Mo / 04. 10. 2010 / 18:00 – 20:00 / I.1.04 Mo / 18. 10. 2010 / 18:00 – 20:00 / I.1.04 Mo / 08. 11. 2010 / 18:00 – 20:00 / I.1.04 Mo / 22. 11. 2010 / 18:00 – 20:00 / I.1.04 Mo / 06. 12. 2010 / 18:00 – 20:00 / I.1.04 Mo / 10. 01. 2011 / 18:00 – 20:00 / I.1.04 Mo / 24. 01. 2011 / 18:00 – 20:00 / I.1.04
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 20; Ende der Anmeldefrist: 01. 10. 2010. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul VI: Geschichte, Krieg und Gewalt 220.052 (2 VO)
Dieter Pohl
Von Krieg zu Krieg: Die Welt 1914-1945
Zeit/Ort
Wöchentlich; Mittwoch, 15:00 – 16:30; HS 3; Beginn 13. 10. 2010. Anmeldung Im ZEUS erbeten; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
11 Friedensstudien
Modul VI: Geschichte, Krieg und Gewalt 220.054
Willibald Holzer
Erinnerungskultur und kollektives Gedächtnis: Gedenktage
Zeit/Ort
Mi / 13.10.2010 / 16:00 – 19:00 / I.1.12 Mi / 20.10.2010 / 16:00 – 19:00 / I.1.12 Mi / 10.11.2010 / 16:00 – 19:00 / I.1.12 Mi / 17.11.2010 / 16:00 – 19:00 / I.1.12 Mi / 24.11.2010 / 16:00 – 19:00 / I.1.12
Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul VII: Psychologische Grundlagen der Friedensarbeit 160.340
Harald Haas/Andrea Plaschke
Konflikt und Psyche
Zeit/Ort
Wöchentlich, Mittwoch, 08:30 – 10:00; I.1.44; Beginn 06. 10. 2010. Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul VII: Psychologische Grundlagen der Friedensarbeit 160.516
Barbara Preitler
Kultur und Trauma
Zeit/Ort
Do / 21. 10. 2010 / 13:30 – 18:30 / HS 6 Fr / 22. 10. 2010 / 13:00 – 18:00 / I.2.35 Sa / 23. 10. 2010 / 09:30 – 12:45 / I.2.35 Do / 18. 11. 2010 / 13:30 – 18:30 / HS 6 Fr / 19. 11. 2010 / 13:00 – 18:00 / I.2.35
Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
(1 KU)
(2 IL)
(1 VS)
12
Friedensstudien
Modul VII: Psychologische Grundlagen der Friedensarbeit 160.530
Klaus Ottomeyer
Beispiele ethnopsychoanalytischer Forschung
Zeit/Ort
Wöchentlich, Donnerstag, 09:30 – 11:00; I.2.35; Beginn 01. 10. 2010.
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 35; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. Modul VII: Psychologische Grundlagen der Friedensarbeit
160.575
Gerhild Trübswasser
(1 SE)
(2 SE)
Kultur – Konflikt – Gesellschaft. Interkulturelle Aspekte psychosozialer Probleme
Zeit/Ort
Fr / 05. 11. 2010 / 12:00 – 20:00 / I.2.35 Sa / 06. 11. 2010 / 08:30 – 11:30 / I.2.35 Fr / 10. 12. 2010 / 12:00 – 20:00 / I.2.35 Sa / 11. 12. 2010 / 08:30 – 11:30 / I.2.35
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 15; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. Modul VIII: Medien, Kultur, Interkulturalität
120.302 (2 SE)
Georg Gombos
Modelle und Konzepte interkultureller Arbeit
Zeit/Ort
Mo / 04. 10. 2010 / 10:30 – 12:00 / HS 9 Mo / 11. 10. 2010 / 10:30 – 12:00 / HS 9 Mo / 18. 10. 2010 / 08:30 – 12:00 / HS 9 Mo / 29. 11. 2010 / 08:30 – 12:00 / HS 9 Mo / 22. 01. 2010 / 08:30 – 12:00 / HS 9 Mo / 06. 12. 2010 / 08:30 – 12:00 / HS 9 Mo / 13. 12. 2010 / 08:30 – 12:00 / HS 9 Mo / 10. 01. 2011 / 08:30 – 12:00 / HS 9 Mo / 24. 01. 2011 / 08:30 – 12:00 / HS 9 Mo / 31. 01. 2011 / 10:30 – 12:00 / HS 9
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 35; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. 13 Friedensstudien
Modul VIII: Medien, Kultur, Interkulturalität 120.321 (2 SE)
Ulrich Steuten/Erol Yildiz
Fremdheitskonzepte in der Interkulturellen Bildung
Zeit/Ort
Sa / 09. 10. 2010 / 14:00 – 18:00 / I.2.35 Sa / 11. 12. 2010 / 09:00 – 16:00 / HS 9 So / 12. 12. 2010 / 09:00 – 14:00 / HS 9 Sa / 15. 01. 2011 / 09:00 – 16:00 / HS 9 So / 16. 01. 2011 / 09:00 – 16:00 / HS 9
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 35; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. Modul VIII: Medien, Kultur, Interkulturalität
120.322 (2 SE)
Erol Yildiz
Diversität, Migration und Bildung
Zeit/Ort
Sa / 16. 10. 2010 / 14:00 – 18:00 / I.1.44 Sa / 22. 01. 2011 / 09:00 – 16:00 / HS 5 So / 23. 01. 2011 / 09:00 – 16:00 / HS 5 Sa / 29. 01. 2011 / 09:00 – 16:00 / HS 5 So / 30. 01. 2011 / 09:00 – 14:00 / HS 5
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 35; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. Modul VIII: Medien, Kultur, Interkulturalität
180.101 (2 PS)
Christine Schachtner
Transkulturalität und digitale Medien
Zeit/Ort
Wöchentlich, Donnerstag, 11:00 – 13:00; V.1.07; Beginn 07. 10. 2010. Fr / 21. 01. 2011 / 09:00 – 16:00 / V.1.07
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 30; Ende der Anmeldefrist: 30. 09. 2010; Anwesenheitspflicht
Nähere Informationen Siehe ZEUS.
14 Friedensstudien
Modul VIII: Medien, Kultur, Interkulturalität 180.151 (2 SE)
Elisabeth Jaksche-Hoffmann
Dialog und interkulturelle Kommunikation
Zeit/Ort
Do / 07. 10. 2010 / 09:00 – 12:00 / HS 10 Do / 28. 10. 2010 / 09:00 – 12:00 / Z.1.29 Do / 11. 11. 2010 / 09:00 – 12:00 / HS 10 Do / 25. 11. 2010 / 09:00 – 12:00 / HS 1 Do / 09. 12. 2010 / 09:00 – 12:00 / HS 1 Do / 13. 01. 2011 / 09:00 – 12:00 / HS 1 Do / 27. 01. 2011 / 09:00 – 12:00 / HS 1
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 30; Ende der Anmeldefrist: 30. 09. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. Modul VIII: Medien, Kultur, Interkulturalität
191.201 (2 SE)
Brigitte Hipfl
Migration in Film und Fernsehen
Zeit/Ort
wöchentlich, Mittwoch, 12:00 – 14:00, V.1.07, Beginn: 05. 10. 2010.
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 15; Ende der Anmeldefrist: 30. 09. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul VIII: Medien, Kultur, Interkulturalität 240.724 (2 SE)
Eva Masel
Interkulturalität im Literaturunterricht
Zeit/Ort
Wöchentlich, Mittwoch, 12:15 – 13:45; I.0.56; Beginn 13. 10. 2010. Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 05. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS.
15 Friedensstudien
Modul VIII: Medien, Kultur, Interkulturalität 551.236
Werner Delanoy
Topics in Literature: Migrant Perspectives in British Fiction & Film
Zeit/Ort
Wöchentlich, Montag, 16:00 – 18:00; I.0.27; Beginn 01. 10. 2010.
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 25; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul IX: Kommunikation, Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeit 530.999
R. Ayaß/E. Bergmeister/U. Doleschal/G. Fenk-Oczlon/ M. Glaboniat/G. Gombos/A. Grilz/M. Hilzensauer/P. Kucher/ H. Maurer-Lausegger/A. Pirker/A. Saxalber-Tetter/ J. Strutz/V. Wakounig/W. Wintersteiner
Mehrsprachigkeit interdisziplinär
Zeit/Ort
Wöchentlich, Mittwoch, 16:30 – 18:00; HS 3; Beginn 01. 10. 2010. Anmeldung Im ZEUS erbeten; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
Modul IX: Kommunikation, Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeit 120.312
Vladimir Wakounig
Theorien der Erziehungs- und Bildungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Transkulturalität
Zeit/Ort
Wöchentlich, Donnerstag, 14:30 – 16:00; HS 2; Beginn 01. 10. 2010. Do / 21. 10. 2010 / 14:30 – 16:00 / HS 10
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 35; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS.
(2 PS)
(2 VO)
(2 VO)
16 Friedensstudien
Modul IX: Kommunikation, Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeit 520.717
Werner Wintersteiner
Literatur als Medium politischer Bildung
Zeit/Ort
Wöchentlich, Dienstag, 14:30 – 16:00; HS 6; Beginn 05. 10. 2010.
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 25; Ende der Anmeldefrist: 04. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS.
(2 PS)
Inhalt „Was könnte grundlegender und wichtiger sein, als die Mitglieder von literalen und demokratischen Gesellschaften umfassend und effektiv auf den Umgang mit schriftlichen Texten vorzubereiten und dieses Bemühen um Schriftlichkeit wissenschaftlich zu erforschen? Die an der Schriftlichkeit orientierte Kommunikation ist der Kitt, der literale Gesellschaften zusammenhält. Sie müssten ein starkes Interesse daran haben, dass dieser Kitt nicht brüchig wird und dass möglichst alle Mitglieder selbstbestimmt als verantwortliche Bürger an dieser Kommunikation partizipieren können. Die eigensprachliche Didaktik, in deutschsprachigen Ländern die Deutschdidaktik, hat sich als Wissenschaft die Aufgabe gestellt, diese Kommunikation zu untersuchen und Wege zu erkunden, wie Lerner, in erster Linie Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene (Analphabeten oder Immigranten), möglichst effektiv und umfassend in eine literale Gesellschaft hineinwachsen können.“ (Wolfgang Steinig 2004, 31).
Themen Theorie: Was ist Politik? Was ist politische Bildung? Zusammenhang von literarischer und politischer Bildung? Praxis: Studium literarischer Werke nach zwei Gesichtspunkten: Politische Themenfelder & Ästhetische Wirkungsweisen
Lehrziel Verständnis für das „Politische“ entwickeln, den Zusammenhang von Ästhetik und Politik verstehen, didaktische Fähigkeiten einer literaturbasierten politischen Bildung erwerben.
Literatur Zur Einführung empfohlen: Ursula Esterl/Werner Wintersteiner (Hg.) Politische Bildung. Informationen zur Deutschdidaktik (ide) 4/2008. Werner Wintersteiner. Hätten wir das Wort, wir bräuchten die Waffen nicht. Innsbruck: StudienVerlag 2001.
E-Learning Material- und Informationsbereitstellung, z.B. LV-Unterlagen, Informationen zur LV, Videoaufnahmen der LV oder Kalender online etc. Kooperation, z.B. Online-Diskussionsmöglichkeiten für Studierende und mit Studierenden, Wikis, Videokonferenzen oder peer-reviews (Feedback durch KommilitonInnen) etc.
Anmerkung Diese Lehrveranstaltung kann im Rahmen der Zusatzausbildung Politische Bildung absolviert werden (Achtung Studierende der Pädagogischen Hochschule: Sie müssen sich an der Universität inskribieren, um ein Zeugnis erwerben zu können!).
Modul IX: Kommunikation, Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeit 560.003
Lena Freimüller
Friedensbildung in Theorie und Praxis
Zeit/Ort
Mi / 06. 10. 2010 / 16:30 – 18:30 / I.2.35 Do / 21. 10. 2010 / 12:00 – 19:00 / V.1.08 Fr / 22. 10. 2010 / 09:00 – 17:00 / V.1.08 Do / 04. 11. 2010 / 12:00 – 19:00 / V.1.08 Fr / 05. 11.2010 / 09:00 – 17:00 / HS 9
(2 SE)
17
Friedensstudien
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 30; Ende der Anmeldefrist: 01. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Inhalt Ziel ist es Prinzipien, Methoden, Arbeitsfelder und aktuelle Herausforderungen der Friedenspädagogik kennenzulernen. Anhand von Texten, praktischen Projekten und Übungen können so friedenspädagogische Kompetenzen erworben, geschärft und angewandt werden.
Themen Friedenspädagogik, Friedensarbeit und Friedenskompetenzen, konkrete friedenspädagogische Prinzipien und kreative Friedensbildungsprojekte.
Lehrziel Friedenspädagogische Kompetenzen erlernen und erweitern; Kennen lernen konkreter internationaler Friedensbildungsprojekte; interdisziplinäres wissenschaftliches Arbeiten; Anwendung kreativer Lehr- und Lernmethoden.
Inhaltliche Voraussetzungen Keine, Verständnis englischer Texte und Materialien von Vorteil. Lehrmethode Inputs der Lehrveranstaltungsleiterin, Lesen wissenschaftlicher Texte, Projektarbeiten
/Präsentationen durch Studierende, Analyse, Diskussion und Reflexion.
Prüfungsmodus Mündlich: 1. aktive Mitarbeit und Lesen der Texte, 2. Präsentation der Gruppenarbeit im Rahmen des Seminars (ausreichend für „teilgenommen“); schriftlich: 3. Zusammenfassung und Diskussion eines wissenschaftlichen Textes (max. 2 Seiten, 4. Reflexion und Verschriftlichung der Lernerfahrungen (max. 2 Seiten).
Literatur Wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben, Texte und Ressourcen werden bereitgestellt.
Anmerkung Diese Lehrveranstaltung kann im Rahmen der Zusatzausbildung Politische Bildung absolviert werden (Achtung Studierende der Pädagogischen Hochschule: Sie müssen sich an der Universität inskribieren, um ein Zeugnis erwerben zu können!).
Doktoratstudium
Friedensforschung (Kultur und Frieden)
Schon bislang gibt es eine Reihe von Studierenden an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die zu friedenswissenschaftlichen Themen dissertieren. Aufgrund der in jüngster Zeit stark steigenden Nachfrage bemüht sich das Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik um den Aufbau eines eigenen DoktorandInnen- Kollegs Friedensforschung (Kultur und Frieden). Aufgrund der geringen Mittel kann dieser Aufbau nur schrittweise erfolgen.
Das Doktoratsstudium dauert gemäß § 54 Abs. 4 UG drei Jahre bzw. sechs Semester. Dissertantinnen/Dissertanten werden durch fachlich zuständige Universitätslehrer/innen mit Lehrbefugnis individuell betreut. Zusätzlich sind Lehrveranstaltungen, die in Absprache mit der Betreuerin/dem Betreuer und der Studienprogrammsleiterin/dem Studienprogrammsleiter festzulegen sind, im Ausmaß von 16 Semesterwochenstunden zu absolvieren. (Genaueres siehe: http://www.uni-klu.ac.at/rechtabt/downloads/mbl20b2_08_09.pdf)
Friedensforschung ist eine Querschnittsmaterie und geht über die Grenzen der traditionellen wissenschaftlichen Disziplinen weit hinaus. Daher ist bei der Auswahl des Themas der Dissertation darauf zu achten, dass es auch einem traditionellen Fach zuordenbar ist. Das Thema ist mit den jeweiligen Betreuer/innen abzusprechen bzw. kann man sich auch eine/n zum Thema passenden Betreuer/in suchen. Einstweilen haben sich folgende Professor/innen als Betreuer/innen friedenswissenschaftlicher Arbeiten zur Verfügung gestellt: Wilhelm Berger (Philosophie), Brigitte Hipfl (Medienkommunikation), Werner Wintersteiner (Friedenspädagogik, Kulturwissenschaften).
Besonders empfohlen für Dissertierende werden folgende Lehrveranstaltungen:
18 Friedensstudien
180.127 (2 PV)
Brigitte Hipfl
Privatissimum für DissertantInnen und DiplomandInnen
Zeit/Ort
wöchentlich, Mittwoch, 18:00 – 20:00 / V.1.27, Beginn 01.10.2010 Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010.
Nähere Informationen Siehe ZEUS. 816.050 (2 SE)

Wilhelm Berger, Methoden der Interdisziplinarität I
Zeit/Ort
Nach Übereinkunft. Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 10. 10. 2010; Anwesenheitspflicht. Nähere Informationen Siehe ZEUS.
520.917 (2 SE)
Werner Wintersteiner
Betreuungsseminar Bakk., Mag., Dipl., Dr.
Zeit/Ort
Fr / 08. 10. 2010 / 15:00 – 20:00 / I.1.42 Fr / 19. 11. 2010 / 15:00 – 20:00 / I.1.42 Fr / 03. 12. 2010 / 15:00 – 20:00 / I.1.42 Fr / 14. 01. 2011 / 15:00 – 20:00 / I.1.42 Fr / 21. 01. 2011 / 15:00 – 20:00 / I.1.42
Anmeldung Im ZEUS; Ende der Anmeldefrist: 07. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
Nähere Informationen Siehe ZEUS.
191.107 (2 SE)
Gertrud Brücher

Menschenbilder – Menschenrechte

Zeit/Ort
Do / 07. 10. 2010 / 12:00 – 18:00 / V.1.08 Fr / 08. 10. 2010 / 12:00 – 18:00 / V.1.08 Sa / 09. 10. 2010 / 09:00 – 12:00 / V.1.08 Do / 09. 12. 2010 / 12:00 – 18:00 / V.1.08 Fr / 10. 12. 2010 / 12:00 – 18:00 / V.1.08 Sa / 11. 12. 2010 / 09:00 – 12:00 / V.1.08
Anmeldung Im ZEUS; max. TeilnehmerInnenzahl 15; Ende der Anmeldefrist: 01. 10. 2010; Anwesenheitspflicht.
19 Friedensstudien
Inhalt Diskussionen über zeitgemäße Menschenbilder haben ein Stadium erreicht, das bio- und sicherheitspolitische Konsequenzen für den Menschenrechtsgedanken sichtbar werden lässt. Ideologische Gegensätze sind einem evolutionstheoretisch fundierten programmatischen Menschenbild gewichen, das Selbstbestimmung als Selbsthervorbringung deutet und mit dem Instrumentalisierungsverbot unvereinbar ist. In einem dadurch erzeugten Klima gesteigerter Verhaltens- und Erwartungsunsicherheit wird der Andere zur potentiellen Gefahr. Das Seminar beschäftigt sich mit den Denkvoraussetzungen, den kulturellen und gesellschaftsstrukturellen Bedingungen des vorherrschenden und den Konturen eines alternativen Menschenbildes. Es soll ein Zusammenhang aufgezeigt werden zwischen den erkenntnisleitenden Unterscheidungen, mit denen der Mensch bezeichnet wird, und akzeptierten Praktiken des Umgangs.
Literatur Ganten, Detlev/Gerhardt, Volker/Heilinger, Jan Christoph/Nida-Rümelin, Julian (Hg.) (2008): Was ist der Mensch, Berlin/ New York. Brücher, Gertrud (2004): Menschenmaterial. Zur Grundlegung der Menschenwürde aus system-theoretischer Sicht, Opladen.
Brücher, Gertrud (2004): Postmoderner Terrorismus. Zur Grundlegung der Menschenrechte aus systemtheoretischer Sicht, Opladen. Luhmann, Niklas (1995): Soziologische Aufklärung 6. Die Soziologie und der Mensch, Darmstadt. Luhmann, Niklas (1994): Die Gesellschaft der Gesellschaft, Frankfurt am Main, darin: Kap. 3 „Evolution“, S. 413–594.
Weitere Literatur wird in der LV bekannt gegeben.
Zusätzlich empfehlen wir Veranstaltungen aus folgenden Bereichen (siehe weiter vorne): Lehrveranstaltungen A (4 ECTS): Internationale Beziehungen
Lehrveranstaltungen B (4 ECTS): Kulturwissenschaft und Frieden Lehrveranstaltungen C (4 ECTS): Kommunikation – Interaktion – Konflikttransformation Lehrveranstaltungen D (4 ECTS): Erziehung für eine Kultur des Friedens und Politische Bildung
Gemeinsamer (Ausbildungs-)Lehrgang
POLITISCHE BILDUNG
der Universität Klagenfurt und der Pädagogischen Hochschule Kärnten
Angesichts der neuen Schwerpunktsetzung des Unterrichtsministeriums, Politische Bildung verstärkt in der Sekundarstufe I zu unterrichten, und aufgrund der Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre ergibt sich die Notwendigkeit, die Kompetenz der Lehrenden in diesem Bereich zu erweitern und zu vertiefen. Das Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik bietet deshalb in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule (PH) Kärnten einen Grundlehrgang an, der mit einem Zertifikat im Sinne eines Zusatzqualifikationsnachweises abgeschlossen werden kann.
Bei Abschluss aller vier angebotenen Lehrveranstaltungen erhalten die AbsolventInnen ein Zertifikat der Alpen- Adria-Universität Klagenfurt und der Pädagogischen Hochschule Kärnten bzw. bei Lehramtsstudien eine Spezifizierung der freien Wahlfächer, das eine ausdrückliche Befähigung zur Umsetzung des Unterrichtsprinzips Politische Bildung im schulischen und außerschulischen Bereich sowie in der Erwachsenenbildung ausweist.
20 Friedensstudien
Semester Wintersemester
Wintersemester
Sommersemester Sommersemester
Übersicht über die Lehrveranstaltungen Thema Einführung in die Politische Bildung (Pädagogische Hochschule)
Spezielle Lehrveranstaltung aus den Bereichen Menschenrechte, Politikwissenschaft, Zeitgeschichte, Friedensforschung und – pädagogik, Genderforschung, Medienkommunikation oder Interkulturelles Lernen
(Universität) Didaktik und Methodik der Politischen Bildung (Pädagogische Hochschule) Spezielle Lehrveranstaltung aus den Bereichen Menschenrechte, Politikwissenschaft, Zeitgeschichte, Friedensforschung und – pädagogik, Genderforschung, Medienkommunikation oder Interkulturelles Lernen (Universität)
ECTS 1
2
2 2
Die Lehrveranstaltungen finden teilweise an der Alpen-Adria-Universität und teilweise an der PH Kärnten statt. Studierende beider Bildungsinstitutionen müssen jeweils auch an der anderen Institution inskribieren.
Politische Bildung = Demokratie lernen
Politische Bildung im Sinne von Demokratie Lernen soll Menschen jeden Alters befähigen, aktiv am politischen Prozess teilzunehmen. Im Vordergrund des Lehrgangs stehen die dazu nötige Urteils-, Handlungs-, Methoden- und Sachkompetenz in Verbindung mit den Unterrichtsprinzipien Interkulturellem Lernen, Medienerziehung, Erziehung zur Gleichstellung von Mann und Frau sowie mit der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit, mit Friedenserziehung und Globalem Lernen.
Ziele des Ausbildungslehrganges
* Erweiterung der inhaltlichen, didaktischen und methodischen Kompetenzen zur Vermittlung des Unterrichtsprinzips „Politische Bildung“ für Studierende aller Studienrichtungen und LehrerInnen im Sinne des Grundsatzerlasses Politische Bildung und des Kompetenz-Strukturmodells Politische Bildung (vgl. http://www.phsalzburg.at/didaktik/politischebildung/).
* Vertiefung der inhaltlichen, didaktischen und methodischen Kompetenzen aus Politischer Bildung für Studierende der Studienrichtung Geschichte und Politische Bildung und Lehrende der einschlägigen Unterrichtsfächer.
Lehrveranstaltungen der Pädagogischen Hochschule
Andreas Petrik

Didaktik und Methodik der Politischen Bildung

1. Veranstaltung
28.01.2011 / 09:00 – 18:00 29.01.2011 / 09:00 – 14:00
2. Veranstaltung
13.05.2011 / 09:00 – 18:00 14.05.2011 / 09:00 – 14:00
Ziele Die Veranstaltung zielt darauf ab, politikdidaktisch denken zu lernen. Sie will zwei zentrale Lehrerkompetenzen anbahnen: 1. Analysekompetenz als Fähigkeit, eigene und fremde Ziel-, Inhalts-, Methoden- und Medien-Entscheidungen kriteriengeleitet zu analysieren und zu begründen. 2. Methodenkompetenz als Kenntnis sozialwissenschaftlicher Grundlagen, Einsatzmöglichkeiten, Phasen, unterschiedlicher Wirkungsweisen und Schwierigkeiten sowie von Praxisbeispielen der zentralen Makro- und Mikro-Methoden der politischen Bildung.
21 Friedensstudien
Inhalte Politikdidaktisches Denken geht von alltäglichen, institutionellen und sozialwissenschaftlichen Erscheinungsformen des Politischen aus und macht sich zur Aufgabe, zwischen diesen Wissensformen zu vermitteln: Wie können wir fruchtbare Begegnungen zwischen den politischen Vorstellungen von Jugendlichen, politischen Entscheidungsprozessen und sozialwissenschaftlichen Konzepten inszenieren? Die Veranstaltung wird diese Fragen anhand der didaktischen Strukturfragen der Ziele, Inhalte, Methoden, Medien sowie der Analyse politischer Lehr- Lern-Bedingungen systematisch beantworten und mit den wichtigsten politikdidaktischen Prinzipien und Konzeptionen verknüpfen. Im Zentrum stehen dabei Unterrichtsbeispiele zu den Methoden Lehrstückunterricht, Phantasiereise, Streitgespräch, Pro-Kontra-Debatte, szenische Interpretation/Rollenspiel, Fishbowl-Talkshow, kategoriale Konflikt-Analyse, Planspiel, Szenariotechnik, Zukunftswerkstatt, Fallanalyse und Fallstudie.
Methode Die Veranstaltung ist überwiegend induktiv aufgebaut. Die TeilnehmerInnen werden immer wieder zentrale Ausschnitte aus Unterrichtsmodellen im Selbstversuch (also in der Schülerrolle) ausprobieren, um deren didaktische Konstruktion und Lernchancen am eigenen Leib erfahren und reflektieren zu können (Lehrkunstwerkstatt). Die so erarbeiteten Zusammenhänge zwischen Zielen, Inhalten, Methoden und Medien werden dann im Vortrag vertieft.
Lehrveranstaltungen der Pädagogischen Hochschule
Gerhard Rabensteiner

Politische Bildung
Termine siehe PH Kärnten
Bildungsziele Die Studierenden sollen Grundeinsichten in historische, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge gewinnen. Sie sollen zur rationalen und sachgemäßen politischen Urteilsbildung befähigt und zum demokratischen Handeln angeregt werden.
Bildungsinhalte Analyse und Reflexion der Begriffe „Politik“, „Politische Bildung“ und „Demokratie“. Gesellschaftliche Strukturen in ihrer Art und Bedingtheit (Interessen, Normen, Wertvorstellungen; Herrschaft, Macht, Machtverteilung; Politische Institutionen, Massenmedien). Der Mensch in der Wirtschaft (Globalisierung und transnationale Ökonomie, Sozialpartnerschaft, Wirtschaftssysteme und Wirtschaftsbündnisse in ihrer politischen Bedeutung). Menschenrechte (historische Entwicklung, Deklaration, Umgang mit Volksgruppen, Integration…). Rassismus und Neonazismus. Aktuelles politisches Geschehen.
Literatur Richter, Dagmar (2007): Politische Bildung von Anfang an, Bonn.
Kontaktadressen und Ansprechpersonen
Pädagogische Hochschule / Viktor Frankl Hochschule Kärnten:
Prof. Mag. Edith Erlacher-Zeitlinger, MAS, edith.erlacher@ph-kaernten.ac.at Tel. 0463 508 508 200
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Univ.-Prof. Dr. Werner Wintersteiner, werner.wintersteiner@uni-klu.ac.at Tel. 0463 2700 2724
Lehrveranstaltungen des Friedenszentrums
520.717 W. Wintersteiner: Literatur als Medium politischer Bildung 560.001 K. Tudyka: Regionale Konflikte und globale Bedrohungen. Einführung in die Friedensforschung 560.003 L. Freimüller: Friedensbildung in Theorie und Praxis
22 Friedensstudien
Veranstaltungshinweise
ARBEITSKREIS MENSCHENRECHTE & UNIVERSITÄT
Freitag, 1. Oktober 2010, 14.00 – 17:00, Friedenszentrum, StudentInnendorf, Haus 8, Erdgeschoss
Der AK wurde im Juli 2010 von Studierenden der AAU gemeinsam mit dem Friedenszentrum gegründet und trifft sich regelmäßig zur Diskussion und Planung von konkreten Vorhaben auf dem langen Weg zu einer „Menschenrechts-Universität“ Klagenfurt. Offen für Studierende aller Fakultäten – Mitmachen erwünscht!
LANGE NACHT DER FORSCHUNG
Freitag, 5. November 2010, an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Das Friedenszentrum präsentiert sich mit dem Schwerpunkt „Menschenrechte & Universität“, u.a. mit einem Quiz und anderen interaktiven Elementen zur Sensibilisierung für die Thematik innerhalb und außerhalb der Universität.
4. FRIEDENSERZIEHUNGSENQUÊTE
25. November 2010, 9:00 – 17:00, Stiftungssaal der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Servicegebäude
Den thematischen Schwerpunkt der seit 2006 alljährlich statt findenden Enquête bildet 2010 „Jugend und Gewalt“. Ziel ist es, den Vernetzungsprozess zwischen Einrichtungen, die mit LehrerInnenbildung befasst sind, LehrerInnen, Studierenden, SchülerInnen und ForscherInnen zu stärken sowie konkrete friedenspädagogische Projekte vorzustellen. Mit Vorträgen von Konfliktforscher und Berater Dieter Lünse (Hamburg), Lebens- und Sozialberaterin Birgit Zesar-Bergmair (Klagenfurt), VertreterInnen der Jugendanwaltschaft Kärnten. Zudem finden Projektpräsentationen verschiedener Schulen statt.
Unkostenbeitrag (Mittagsbuffet): € 15
THIS HUMAN WORLD – FILMABEND & DISKUSSION
Dezember 2010
Zum 10. Dezember 2010, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, plant findet ein Filmabend in Kooperation mit einem Kino in Klagenfurt oder Villach, der unter dem Dach des Wiener Menschenrechts- Filmfestivals „This Human World“ stattfinden soll, das damit erstmals auch außerhalb Wiens präsent sein wird. Mit anwesenden FilmemacherInnen und ExpertInnen soll es dazu auch eine anschließende Diskussionsveranstaltung mit dem Fokus „Menschenrechte & Bildung“ (Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung für Menschenrechte) geben.
WORKSHOP „MENSCHENRECHTE & UNIVERSITÄT“
Dezember 2010
Einen Tag vor oder nach der Filmvorführung wird ein halbtägiger Workshop zum Themenfeld „Menschenrechte & Bildung“ statt finden, bei dem einerseits der Filmabend thematisch vertieft und andererseits die mögliche Weiterarbeit konkretisiert werden soll. Perspektivisch soll/kann daraus auch ein zukünftiges Forschungsprojekt entstehen, an dem bereits konzeptionell gearbeitet wird. Verantwortlich: Josefine Scherling (Research Fellow am Friedenszentrum, josefine.scherling@uni-klu.ac.at).
23 Friedensstudien
http://www.uni-klu.ac.at/frieden

 

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