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Freie Männer wie Gandhi im Gefängnis in China, Isarael,…

Erstellt am 10.12.2010 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1781 mal gelesen und am 11.12.2010 zuletzt geändert.

Die „Frauen in Schwarz“ (Wien) www.fraueninschwarz.at wiesen heute darauf hin, dass

  • In China lässt man Liu Xiabo nicht zur Verleihung des Friedensnobelpreises in Stockholm reisen,
  • in Israel wird Mordechai Vanunu an der Ausreise gehindert. So kann er eine Ehrung in Berlin nicht entgegennehmen.

Es war ein warmer heller Apriltag im Jahr 2004, als Mordechai Vanunu aus dem Gefängnis in der südisraelischen Hafenstadt Ashkelon entlassen wurde. Mit zum Siegeszeichen ausgestreckten Fingern ging er auf die zahlreich erschienenen Reporter zu. Und obwohl seine Brüder versuchten, ihn zurückzuhalten, ließ er es sich nicht nehmen, in die Mikrofone zu sprechen:

„Ich bin Mordechai Vanunu, der Mann hinter dem Artikel in der Sunday Times vom 5. Oktober 1986. Der Artikel über die Atomwaffen Israels.“

Atomwaffen in der Wüste

Geheimnisverrat

Strenge Sicherheitsauflagen

Die Internationale Liga für Menschenrechte will Vanunu mit ihrer jährlich vergebenen Carl-von-Ossietzky-Medaille ehren.

Doch auch

  • Israel lässt den ehemaligen Häftling nicht ausreisen.
  • Statt der Ehrung ist daher am Sonntag (12.12.2010) in Berlin ist wie in Stockholm eine Protestveranstaltung geplant.

Wie die Deutsche Welle meldete.

 

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