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Der Freiheit geopfert: Die Biografie des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo

Erstellt am 29.01.2011 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 5630 mal gelesen und am 03.02.2011 zuletzt geändert.

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Gerade weil dieses Buch viel erklärt,
aber auch immer wieder zu Fragen anregt, ist es
Pflichtlektüre.“

Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek

Der Freiheit geopfert

Die Biografie des Friedensnobelpreisträgers

Liu Xiaobo Bei Ling

Er steht seit mehr als zwei Jahrzehnten für den gewaltfreien Kampf chinesischer Intellektueller gegen die Unterdrückung des Volkes und für mehr Menschenrechte in China.

ISBN 978-3-86883-134-4
Seiten 384
Riva Verlag
Erschienen am 07. 12. 2010
Der Schrifsteller Liu Xiaobo

Seinen Einsatz für

  • mehr geistige und
  • gesellschaftliche Unabhängigkeit in der Volksrepublik

hat Liu Xiaobo mit seiner Freiheit bezahlt.

  • Liu sitzt in einem Gefängnis,
  • 500 Kilometer von seinem Zuhause in Peking entfernt.

Der chinesische Dissident und Präsident des PEN-Clubs unabhängiger Schriftsteller in China wurde zu elf Jahren Haft verurteilt:

Der Vorwurf: Untergrabung der Staatsgewalt.

Am 10. Dezember 2010 erhält der Kämpfer für Menschenrechte den Friedensnobelpreis.

Sein langjähriger Freund, der Schriftsteller und Dissident Bei Ling, gründete mit Liu Xiaobo zusammen den PEN-Club in China. Auch er wurde von den chinesischen Sicherheitsbehörden verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Bei Ling wurde freigelassen, weil sich namhafte Schriftstellerkollegen

  • wie Günther Grass oder
  • Susan Sontag

für ihn einsetzen. Jetzt schreibt er die ganz persönliche Biografie von Liu Xiaobo, seinem Freund und Wegbegleiter.

„Dies ist ein Buch über einen Abwesenden, einen im Gefängnis Festgehaltenen, über einen Nobelpreisträger, der seinen Preis nicht entgegennehmen darf: Liu Xiaobo. Sein alter Freund Bei Ling schreibt über ihn. Er zeichnet ein Bild mit vielen Facetten, wie es nur ein Freund kann. Es geht in diesem Buch um Manifeste, Unterschriftenaktionen, politische Handlungen, aber auch um Selbstzweifel und Schuldgefühle, Sturheit und Ehrgeiz. Der Autor, der einst selbst inhaftiert war, sieht es als seine Pflicht an, ein differenziertes Bild des Bürgerrechtlers Liu Xiaobo zu malen, mit allen Zwischentönen. Bei Ling ist bewußt, daß es nur ein Bild von einer Seite her sein kann, sozusagen im Halbprofil, aber schon dieser Ausschnitt eines Lebens enthüllt einen ganzen Kosmos aus Mut und Repression, es erzählt vom Arbeitslager und dem Leben unter Polizeiaufsicht, wie es die Frau des Bürgerrechtlers führen muß. Gerade weil dieses Buch viel erklärt, aber auch immer wieder zu Fragen anregt, ist es Pflichtlektüre.“

Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek

 

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