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Waffenhandel weiter nach Faustrecht

Erstellt am 29.03.2013 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 3992 mal gelesen und am 29.03.2013 zuletzt geändert.

„Es ist absurd, dass der Handel mit Bananen stärker reglementiert ist als der Handel mit Waffen.“
Heinz Patzelt, Generalsekretär von Amnesty International Österreich

Am 28.03.2013 unterstützten bei der UN-Waffenhandelskonferenz in New York 190 Staaten die Verabschiedung eines international verbindlichen Waffenhandelskontrollvertrags. Nur drei Staaten – Iran, Nordkorea und Syrien – blockierten den weltweiten Konsens. Damit konnte der Vertrag nicht verabschiedet werden.

„In letzter Minute haben drei Staaten, die für systematische schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, ihre eigenen Interessen durchgesetztund sorgen so dafür, dass der weltweite Waffenhandel nicht erfolgreich reglementiert und eingeschränkt werden konnte“, bedauert Heinz Patzelt, Generalsekretär von Amnesty International Österreich, den Ausgang der Konferenz. „Es ist absurd, dass der Handel mit Bananen stärker reglementiert ist als der Handel mit Waffen.“

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