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US-JournalistInnen-Abhörung

Erstellt am 07.08.2013 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 3438 mal gelesen und am 07.08.2013 zuletzt geändert.

Der Standard meldete: „Justizministerium registrierte AP-Telefonate – Schon werden Stimmen laut, die Justizminister Eric Holder den Rücktritt nahelegen

Watergate-Aufdecker Carl Bernstein empört diese staatliche Einschüchterung.

  • Garry Pruitt, Chef der Nachrichtenagentur AP, sieht den Schutz journalistischer Quellen auf massive Weise verletzt.
  • Die Bürgerrechtsliga ACLU beklagt „inakzeptablen Missbrauch der Macht“.“

Es wurden Stimmen laut, die Justizminister Eric Holder den Rücktritt nahelegen.

Holders Ressort ließ zwei Monate Telefone von AP-Reportern überwachen, dienstliche und private. Das war keine Abhöraktion im klassischen Sinn, vielmehr hat man sämtliche Verbindungsdaten aufgezeichnet, um undichte Stellen im Regierungsapparat aufzuspüren. Laut AP wurden im April und Mai 2012 bei mehr als 20 Anschlüssen ein- und ausgehende Anrufe sowie Dauer jedes Telefonats registriert.

Über 100 Journalisten waren betroffen.

Die Obama-Administration geht mit einer Härte gegen interne Whistle-Blower vor wie sie zuletzt Nixon zeigte.

Härte gegen Whistleblower

Der Anlass: Im Frühjahr 2012 arbeiteten AP-Büros an einer Story über den vereitelten Anschlag auf eine Transatlantikmaschine mit Kurs auf die Vereinigten Staaten. Demnach wollte ein Al-Kaida-Ableger im Jemen einen Selbstmordattentäter in Marsch setzen, um an Bord einen in seine Unterwäsche eingenähten Sprengsatz zu zünden.“

Mehr:

http://derstandard.at/1363711006775/Missbrauch-der-Macht-USA-hoerten-Journalisten-ab

 

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