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Stellt die Friedensfragen!

Pazifistinnen und Pazifisten halten Costa Rica die Daumen

Erstellt am 05.07.2014 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 2578 mal gelesen und am 09.07.2014 zuletzt geändert.

Heute spielen die Niederlande gegen Costa Rica im Männer-Fußball-WM-Viertelfinale 2014 live. Ich oute mich als spontaner Costa Rica Anhänger, denn ein Land das auf eine Arme verzichtet um in Bildung und soziales zu investieren klingt sehr sympathisch. Aber halt in Den Haag steht ja der Friedenspalast und 1911 erhielt der Niederländer Tobias Asser gemeinsam mit dem Östereicher Alfred Hermann Fried für die Gründung der Deutschen Friedensgesellschaft (Österreich-Ungarn) den Friedensnobelpreis. Bei etwas Überlegung 2:1 für die Niederlande und Deutschland wäre pazifistisch betrachte auch politisch korrekt für einen Sieg bei Fussball-WM. Seis drum es soll ja nur ein Spiel sein und fair soll gespielt werden. Kanibalen und Wirbelbrecher sind ja schon rausgeflogen.

Der Männer-Fussball scheint ja eher zentrale Bastion der Kultur der hegemonialen Männlichkeit und des Patriarchats zu sein aber jede und jeder kann ja Teil der Veränderung sein die er oder sie anstrebt. Die Friedenskultur im Fussball hat aktuell noch viel Potential. Es wäre aber sicher ein Fehler den Fussball rechts liegen zu lassen. Fussball begeistert die Massen und es ist schon ein großer Fortschritt, denn sich die Massen daran ergötzen statt an Gladiatorenspielen oder öffentlichen Hinrichtungen. Im Prinzip ist nichts gegen Brot und Spiele einzuwenden, wenn beides nicht instrumentalisiert wird von den Gewalttätigen. Wenn ich Zeit finde, dann schaue ich heute Costa Rica gegen die Niederlande. Möge die befriedigendere Mannschaft gewinnen.

 

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