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Friedensbrücken

Erstellt am 12.02.2015 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 3600 mal gelesen und am 11.03.2015 zuletzt geändert.

Laut Wikipedia war 1926 der – von Otto Schönthal und Emil Hoppe geplante Bau von Waagner Biro – fertiggestellt. Er erhielt den Namen „Friedensbrücke“. Die Verkehrsfreigabe fand am 3. Oktober 1926 statt.

1941 wurde der Name vom NS-Regime auf „Brigittenauer Brücke“ geändert, vermutlich, weil „Friedensbrücke“ mitten im Zweiten Weltkrieg, den Hitler als Eroberungskrieg begonnen hatte, nicht zeitgemäß war, und man nicht zum Namen einer Heiligen zurückkehren wollte. (Heute ist „Brigittenauer Brücke“ der Name einer 1982 eröffneten Donaubrücke.)

Am 10. April 1945 wurde die Brücke, wie fast alle Donaukanalbrücken, im Zuge der Schlacht um Wien von der abziehenden Wehrmacht gesprengt, um der eindringenden Roten Armee die Verfolgung zu erschweren. Bei der Sprengung wurde allerdings nur der Mittelteil beschädigt. Noch im gleichen Monat wurde die Brücke von Pionieren der Roten Armee für Fußgänger benutzbar gemacht. Vom September 1945 bis zum Sommer 1955 verlief am Donaukanal die Sektorengrenze zwischen dem amerikanischen Sektor (9. Bezirk) und dem russischen Sektor (20. Bezirk). Ab der Wiedereröffnung am

12. Februar 1946 wurde die Brücke wieder Friedensbrücke genannt.

 

 

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