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Gedenken an Charlie Hebdo

Erstellt am 07.01.2016 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 2424 mal gelesen und am 22.01.2016 zuletzt geändert.

Vernissage mit Gerhard Haderer und Sigi Zimmerschied in Geretsried am ersten Jahrestag des Anschlags auf Charly Hebdo

Zum Gedenken an die Opfer des Attentats, die bei dem Anschlag auf das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ in Paris ermordet wurden, veranstaltete die Kulturbühne Hinterhalt in Kooperation mit dem bfg münchen und der gbs eine Vernissage zur 5. Ausschreibung des Blasphemie-Kunstpreises „Der Freche Mario“. Zu den Gästen gehören der Karikaturist Gerhard Haderer (STERN-Zeichner), der Kabarettist Sigi Zimmerschied und

der Aktionskünstler Wolfram P. Kastner, der durch seine außergewöhnlichen Kunstaktionen (u.a. „Brandfleck“, „Papst und Hitler“) von sich Reden machte.

Anlass für die Auslobung des Blasphemie-Preises war der Karikaturenstreit im Jahr 2006, der zu einer weltweiten Diskussion um Religions-, Presse-, Kunst- und Meinungsfreiheit führte.

Der tödliche Anschlag in Paris am 7. Januar 2015

Er hat die Debatte um den sogenannten Blasphemie-Paragrafen 166 im Strafgesetzbuch neu entfacht.

Die Veranstalter des Blasphemiepreises forderten die Streichung des „Gotteslästerungsparagraphen“ § 166 StGB. Er mache den verhängnisvollen Eindruck erweckt, „religiöse Gefühle“ seien bedeutsamer als die Freiheit der Kunst!

Niemals darf die Freiheit der Kunst und der Meinungsäußerung aus Rücksicht auf religiöse Gefühle eingeschränkt werden dürfen!

Am ersten Jahrestag des Anschlags auf „Charlie Hebdo“ kam

  • das Passauer Kabarett-Urgestein Sigi Zimmerschied in den „Hinterhalt“. Er war in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wegen seines religions- und kirchenkritischen Programms „Himmelskonferenz“ gemeinsam mit Bruno Jonas und Rudolf Klaffenböck angeklagt nach § 166 StGB. Begrüßt wird er u.a. vom österreichischen
  • STERN-Zeichner Gerhard Haderer, der wegen seiner religionskritischen Karikaturen in Griechenland zunächst gar zu 6 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden war.

Bericht in der Süddeutschen Zeitung: Link

 

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