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Enthauptungs-Jusitz in islamischen Staaten

Erstellt am 10.01.2016 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 3884 mal gelesen und am 10.01.2016 zuletzt geändert.

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Der Nahe Osten ist keine stabile Region. Die befreundeten Staaten der USA und der EU verletzen die Menschenrechte in verglichbaren Ausmaß wie der IS. Die große Heuchelei und die Doppelstandards der NATO-Staaten in dieser Region werden sichtbar bei den Waffenembargos und Waffenexporten von NATO-Staaten in diese Region.

Bild: Judith enthauptet Holofernes – Galleria degli Uffizi, Florenz. (Gemeinfrei Wikimedia Commons).

Enthauptungen wie sie im IS und in Saudi Arabien heute praktiziert werden haben weltweit eine lange Tradition.

In der Zeit des Nationalsozialismus starben etwa 10.000 Menschen durch die Guillotine. In der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin wurden 1949 die letzten Enthauptungen vollzogen. In der DDR wurde bis 1968 die als „Fallschwertmaschine“ bezeichnete Guillotine eingesetzt, ehe man dort Ende der 1960er-Jahre auf Tod durch Erschießen wechselte. In Österreich fand nach alliiertem Recht innerhalb der US-amerikanischen Besatzungszone im Februar 1955 die letze Hinrichtung eines Kriegsverbrechers statt. Der Lageraufseher im KZ Mauthausen wurde allerdings erhängt.

 

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