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Stellt die Friedensfragen!

Die 20 mächtigsten Menschen könnten es richten

Erstellt am 07.07.2016 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 2281 mal gelesen und am 12.07.2016 zuletzt geändert.

Paix_Pour_ParisDie G20 sind die Gruppe der Zwanzig Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Beim letzten Gipfel in Antalya 2015 ging es nach den Pariser Terror-Anschlägen aus aktuellem Anlass um Terrorbekämpfung und um den Dauerbrenner der Inklusion von arbeitslosen Jugendlichen und die globale Steuerhinterziehung … .

September 2016 treffen sich die G20 in China in Hangzhou .

Nach den Terroranschlägen in der Türkei

In Hangzhou wird es wohl wieder um

  • Terrorprävention und
  • die wichtigsten sozialen Fragen der Menschheit gehen.

2017 treffen sich die Regierungsspitzen der G20  voraussichtlich in Hamburg unter deutschem Vorsitz. Vielleicht kann hier ja mehr bewegt werden wie beim G7 Gipfel 2007 in Heiligendamm bevor die Weltwirtschaft kolabierte. Die Friedensbewegung der freieren Welt könnte den Mächtigen wieder einmal ihre globale Verantwortung klar machen.

Die G20

Die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) befassen sich bei ihren jährlichen Treffen traditionell mit Fragen des Wachstums der Weltwirtschaft und der Regulierung der Finanzmärkte.

Was haben die G20 2015 in der Türkei beschlossen

Bei ihrem 10. Treffen am 15. und 16. November 2015 in Antalya unter türkischer G20-Präsidentschaft haben sie aufgrund der kurz zuvor erfolgten schweren Anschläge in Paris in einer gesonderten Erklärung ihre Entschlossenheit zum Kampf gegen den Terrorismus bekräftigt. Weiterhin vereinbarten sie auch, ihre Hilfe für Migranten zu verstärken. Sie behandelten im Vorfeld der Konferenz COP 21 in Paris auch den internationalen Klimaschutz.

Wirtschaftswachstumsziele bis 2018

Bis 2018 soll das gemeinsame Wirtschaftswachstum der Mitgliedsländer der G20 im Vergleich zum Jahr 2013 um 2,1% steigen. Dies soll mit über 800 Einzelmaßnahmen in den G20-Staaten erreicht werden. Dies konfligiert natürlich mit den Klimaschutzzielen.

G20 in China 2016

China hat am 1. Dezember 2015 die G20-Präsidentschaft übernommen. Der nächste G20-Gipfel wird am 4. und 5. September 2016 in Hangzhou stattfinden. Die chinesische Präsidentschaft hat den Gipfen unter das Motto „In Richtung auf eine innovative, gestärkte, verbundene und inklusive Weltwirtschaft“ gestellt. Die chinesische Präsidentschaft möchte das Wachstum der Weltwirtschaft insbesondere durch

  • Innovation,
  • Produktivitätssteigerung,
  • Strukturreformen,
  • internationale Wirtschaftskooperation,
  • Interkonnektivität sowie
  • Ausbau der digitalen Wirtschaft fördern und
  • auch die internationale Finanzarchitektur ausbauen.

Entwicklungsfragen  sowie Energie- und Klimathemen sollen ebenfalls fortgesetzt behandelt werden. Insbesondere die Umsetzung der im September 2015 in New York von den Vereinten Nationen beschlossenen „Agenda 2030“ soll näher erörtert werden.

G20 Gipfel in Deutschland 2017

Am 1. Dezember 2016 wird Deutschland die G20-Präsidentschaft übernehmen. 2017 werden sich die G20 voraussichtlich in Hamburg treffen.

Wer gehört zu den G20?

Der Gruppe der Zwanzig (G20) gehören

  1. 19 Staaten sowie
  2. die EU an.

Die 19 Staaten von A-Z sind:

Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die USA.

Die EU-Kommission und der Präsident des Europäischen Rats teilen sich den gemeinsamen EU-Sitz.

An den G20-Gipfeln haben zudem folgende Internationale Organisationen teilgenommen:

Internationaler Währungsfonds (IWF), Weltbank (WB), Financial Stability Board (FSB), Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Welthandelsorganisation (WTO), Internationale Arbeitsorganisation (ILO) und Vereinte Nationen (VN).

Das Vorsitzland kann weitere Staaten und Regionalorganisationen einladen. In Antalya 2015 waren dies: Spanien, Singapur, Aserbaidschan, Zimbabwe für die Afrikanische Union (AU), Malaysia für den Verband südostasiatischer Nationen (ASEAN) sowie Senegal für die Neue Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas (NEPAD).

 

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