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Stellt die Friedensfragen!

Friedensbildung AKTUELL – Neu 2017

Erstellt am 24.10.2017 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 954 mal gelesen und am 24.10.2017 zuletzt geändert.

Friedensbildung AKTUELL erschien heuer im Juni zum ersten mal. Mehrmals jährlich soll dieses neue Periodikum gratis Hinweise und Anregungen zur Friedensbildung an Schulen geben. Im September erschien Heft 2 zum Thema Rüstungsexporte Dabei werden aktuelle Diskussionen aufgegriffen, mit bewährten Methoden kombiniert und Bezüge zum Bildungsplan 2016 für Baden-Württemberg hergestellt der glücklicher Weise in den meisten Dimensionen auch für Österreich und Deutschland Sinn macht.

Sie finden in jeder Ausgabe Informationen zu Angeboten der 2015 eingerichteten Servicestelle Friedensbildung.
Viele Entwicklungen innerhalb und im Umfeld Europas zeigen, dass es nicht selbstverständlich ist, in friedlichen Umständen zu leben.

Es muss immer und überall etwas dafür getan werden, Frieden, Sicherheit, Vertrauen und ein konstruktives, gewaltfreies Zusammenleben aufrechtzuerhalten zu gestalten. Friedensbildung soll dazu beitragen.

  • islamistische Terorroranschläge in Europa und weltweit,
  • rechtsradikale Überfälle auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland,
  • Krieg in Syrien,
  • ein Mauerbau in den USA und
  • die angespannte Beobachtung der sozialen und politischen Entwicklungen in der Türkei
  • aktuelle Ereignisse

Sie verunsichern nicht nur Erwachsene, sondern gerade auch Jugendliche im deutschsprachigen Raum
Friedensbildung stärkt die Friedens- und Konfliktkompetenz von Schüler*innen, indem sie sich auf Theorien der Friedens- und Konfliktforschung bezieht und damit fundierte Antworten auf emotional aufgeladene Fragen geben kann.

Friedensbildung unterstützt durch ihre Inhalte und Ansätze die Entwicklung einer eigenen Haltung, die die persönliche
Friedensfähigkeit bestärkt und proaktives Friedenshandeln ermöglichen kann. Zentral ist dabei das Erlernen und Wertschätzen eines konstruktiven Konfliktaustrags.

»Konstruktive Konfliktkultur«

So nennt der Bremer Friedensforscher Prof. Dieter Senghaas eine der sechs Bedingungen für eine zivilisierte, d. h. nachhaltig gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten. In seinem »Zivilisatorischen Hexagon« bündelt er historische Erfahrung aus der neuzeitlichen Geschichte in entwickelten Regionen Europas. Neben der »Konfliktkultur« beschreibt er weitere Eckpunkte. Alle Bedingungen sind miteinander verknüpft und durchaus brüchig. Geraten zum Beispiel

  • Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit oder
  • der Konfliktkultur ins Wanken,

sind weitreichende Folgen auch in anderen Bereichen nicht auszuschließen.

Hexagon und Friedensbildung

Seit einigen Jahren ist das »Hexagon« Bestandteil von Schulbüchern und Abiturprüfungen. Auch im Bildungsplan 2016 für die Schulen Baden-Württembergs wird die Auseinandersetzung mit diesem einprägsamen Erklärungs und Diskussionsmodell empfohlen. Dabei liegt der Fokus zumeist auf der internationalen Ebene. Doch das Hexagon bietet unter Aspekten der Friedensbildung mehr, denn die Bezüge zu innergesellschaftlichen Diskussionen und zur Lebenswelt der Schüler*innen liegen nahe:

  • Wie ist es umdie Konfliktkultur in der Schule bestellt?
  • Wie sieht es mit Möglichkeiten der Partizipation aus?
  • Wie werden Aspekte sozialer Ungerechtigkeit thematisiert?

Links

Servicestelle Friedensbildung

http://www.friedensbildung-bw.de/

  1. Heft von Friedensbildung Aktuell

http://www.friedensbildung-bw.de/fileadmin/friedensbildung-bw/redaktion/bilder/Friedensbildung_AKTUELL/20170620_FriBi_AKTUELL_.pdf

 

Posted in Friedenspädagogik

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