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Weltbürgerbewegung wird 70

Erstellt am 22.11.2017 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 547 mal gelesen und am 31.12.2017 zuletzt geändert.

Die Weltbürgerbewegung wurde, laut wikipedia, am 22. November 1948 durch Garry Davis ins Leben gerufen, der sich selbst als „Weltbürger Nr. 1“ bezeichnete.

Am 22. November 1948 unterbrach Davis zusammen mit Gesinnungsfreunden die Vollversammlung der Vereinten Nationen. Die Gruppe rief zu einer Weltversammlung, zur Errichtung einer Weltverfassung und einer Weltregierung auf. Im Anschluss daran bildeten namhafte Intellektuelle ein Unterstützungskomitee, darunter waren Albert Einstein, Albert Camus, Emmanuel Mounier, André

Breton, Richard Wright und Carlo Levi. Zu einer großen Versammlung in Paris erschienen 17.000 Teilnehmer. Alle Menschen der Welt wurden dazu aufgerufen, sich zu „Weltbürgern“ zu erklären.

Am 1. Januar 1949 wurde das Internationale Weltbürgerregister in Paris eröffnet. Innerhalb von zwei Jahren ließen sich 750.000 Menschen aus mehr als 150 Ländern als Weltbürger registrieren.

Aus dieser Bewegung sind verschiedene Organisationen und Institutionen hervorgegangen, darunter

  • Registre des Citoyens du Monde (Weltbürgerregister) in Paris,
  • Association of World Citizens mit Sitz in San Francisco,
  • World Government of World Citizens,
  • World Citizen News und
  • World Service Authority in Washington, D.C.,
  • World Citizen Foundation in New York und
  • World Constitution and Parliament Association in Colorado.

Die World Service Authority

Sie stellt einen Weltpass aus,[1] der jedoch nur von sehr wenigen Staaten offiziell anerkannt wird.[2] Namentlich sind dies: Burkina Faso, Ecuador, Mauretanien, Tansania, Togo und Sambia.[3] Allerdings wurde der Pass in 187 Ländern mindestens einmal akzeptiert, darunter auch in Deutschland.[4]

Eingetragene Weltbürger, die das Anliegen öffentlich aktiv unterstützten, waren u.a. die Nobelpreisträger Linus Pauling, Lord John Boyd Orr, Alfred Kastler und Bertrand Russell.[5]

Die World Service Authority ließ den World Passport auch für Julian Assange und Edward Snowden ausfertigen.[6][7][8]

Weltföderalisten

So bezeichnet man Menschen, die sich für eine nach föderalistischen Prinzipien organisierte Weltordnung einsetzen. Die Nationalstaaten sollen nicht aufgehoben werden, sondern für das Allgemeinwohl aller Souveränitätsrechte an internationale Institutionen übertragen werden.

Weblinks

Einzelnachweise

World Service Authority issued the world citizen passport to Edward Snowden, inserbia.info, 10. Juli 2013.

 

 

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