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Asoziale Medien

Erstellt am 15.02.2019 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 714 mal gelesen und am 15.02.2019 zuletzt geändert.

Dominik Kuhn (Dodokay)Dominik Kuhn (Dodokay)  Bild: Wolfgang Weichert

Facebook, YouTube, WhatsApp & Co. – noch nie hat die Menschheit so viel kommuniziert wie in unserer Zeit.

Niemand scheint allerdings zu bemerken, dass die Effektivität und Sinnhaftigkeit vieler privater und geschäftlicher Abläufe langsam aber sicher ins Bodenlose sinkt.

  • Die Anzahl von Verschwörungstheorien,
  • Fake-News und dergleichen in einer anscheinend so aufgeklärten Zeit wieder steigt,
  • 4 Jahre des Lebens von Managern werden mit unnützen Mails verplempert
  • 500000 in Deutschland sind pathologisch Internet-Abhängig („gehören in die die Klapse“) …

Das scheine nur wenige zu stören.

Dominik Kuhn, vielen besser bekannt als Dodokay, zeigt euch auf unterhaltsame Weise und ohne erhobenen moralischen Zeigefinger, warum der Kommunikations-Overkill so süchtig macht, wohin er führt und dass es privat wie geschäftlich auch ein Weg zum Erfolg ist, eben nicht kritiklos jede neue Kommunikationsart ungebremst zu nutzen. Die Welt auf Schwäbisch Thema Vortrag: asoziale Medien This talk was given at a TEDx event using the TED conference format but independently organized by a local community.

Stuttgart, 24.01.2019 [ENA] Auf der Such nach einem Aktuellen Beitrag stieß ich auf einen Vortrag von Dominik Kuhn im Gewächshaus in Stuttgart mit dem schlichten Titel: Asoziale Medien – Über das Für und
Wider von Kommunikation 4.0.

Am Donnerstag 24.01.2019 lud die Staatsschule für Gartenbau (Stuttgart-Hohenheim), laut ENA, zu einem Vortrag
von Dominik Kuhn (bekannt auch als Dodokay) ein. Thema war: „Asoziale Medien. “

Dominik Kuhn hielt mit seinem Vortrag den Zuhörern gewissermaßen auch immer wieder einen Spiegel
vors Gesicht. Er forderte die Anwesenden immer wieder auf, sich auch mal über das eigene Nutzerverhalten
Gedanken zu machen.
Ein Phänomen, so Kuhn, sei es, dass

  1. viele Leute denken, es gibt immer mehr Dumme auf der Welt.
  2. Aber das sei falsch.
  3. Richtig sei „dass die Dummen auf einmal ein Medium haben“.

Ein Fazit aus seinem Vortrag:

„We are living in a idiocracy! Don’t be part of it!“

Einen Grund für Likes in den sozialen Medien sieht Kuhn in der Grundfunktion des menschlichen Gehirns. Denn:

  1. Der Mensch wolle immer vor anderen gut da stehen und
  2. jedes Like gebe ein gutes Gefühl und
  3. der Körper schüttet dabei das Glückshormon Dopamin aus. Eigentlich sei das die selbe Wirkung die auch Alkohol und
    Drogen haben.
  4. Deshalb mache die Nutzung der Medien auch leicht süchtig.

Früher musste der Mensch bei anderen immer gut da stehen, damit er in der Gemeinschaft akzeptiert wurde
und deren Schutz genießen durfte.

Heute muss der Mensch gut dastehen, damit er in der Geschäftswelt
bestehen kann.

Dominik Kuhn führte, laut ENA, sehr locker durch ein an sich trockenes und theoretisches Thema.

Nach dem Vortrag macht man sich Gedanken,

  1. ob man wirklich alles sofort im Internet posten muss und
  2. ob wir die Kommunikationswege, die wir nutzen, überdenken sollten.

„Der Mensch hat ja jetzt ein Gerät, mit dem man jeden Hirnfurz ungefragt loswerden kann.“

Fazit:

Diesen Vortrag sollten wirklich viele Internet-Nutzer anhören.

 

Posted in Friedenspädagogik, Gewaltprävention, Global, Unfrieden

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