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Platz der Menschenrechte in Wien

Erstellt am 15.03.2019 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1104 mal gelesen und am 20.03.2019 zuletzt geändert.

Grund- und Menschenrechte stehen in der Wahrnehmung der Mehrzahl der Wiener und Wienerinnen im Dauerbeschuss der Bundesregierung. Sogar österreichweit gibt es eine Mehrheit, die eine Beschneidung des Schutzes durch die Menschenrechte nicht gegen eine „Schicherungsverwahrung“ oder dergleichen zur Disposition stellen will.

Negative Umfragewerte hat sich Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) im Jänner mit der Aussage zur Europäischen Menschenrechtsrechtskonvention und dem Befund, dass das Recht der Politik folgen müsse, eingehandelt.

52 Prozent der Befragten stimmten in einer Unique research-Umfrage für das „profil“ der Meinung zu, Kickls Aussage sei „sehr gefährlich“ und zeige, wie wenig ihm der Rechtsstaat wert sei.

Ende Februar legte die Bundesregierung nach. Die Falken in der neo-konservativen Regierung rudern vor zu zurück, je nach Gegenwind. Friedensbewegten macht es Sorgen, wenn die Söhne und Enkel ewiggestriger wieder gegen die Menschenrechte und für nationale Egoismen mobil machen. Heute ist ein wichtiger Jahrestag für Menschenrechtsliebende.

Der Menschenrechtsrat feiert Geburtstag

Er wurde am 15. März 2006 von der UNO-Generalversammlung geschaffen. Er berichtet der Generalversammlung direkt. Er ersetzte die 60 Jahre alte UNO-Menschenrechtskommission als das zwischenstaatliche Gremium der Vereinten Nationen für Menschenrechte.

Wo wäre ein symbolträchtiger Platz in Herzen Österreichs, um die Menschenrechte als zentrale Errungenschaft nach dem II. Weltkrieg nicht unter die Räder vom modernen Blitzkriegern kommen zu lassen.

Platz der Menschenrechte in Wien

Er liegt am östlichen Ende des Wiener Museumsplatzes – in unmittelbarer Anlehnung zur Fußgängerzohne der Mariahilferstraße. Er wurde am 10. Dezember 2014, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, festlich eingeweiht. Auf dem Platz steht auch das Omofuma-Denkmal. Der Gedenkstein der Künstlerin Ulrike Truger erinnert an den nigerianischen Asylwerber Marcus Omofuma, der 1999 bei seiner Abschiebung zu Tode kam.

Fazit von Axel K im Trip-Advisor: Es ist halt ein politisches Statement. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Mit dem Platz an sich und der Bebauung habe das Denkmal sehr wenig zu tun, so Axel K. Nun, was weiß ein Tourist?

 

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