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Vaterland

Erstellt am 14.03.2020 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 433 mal gelesen und am 21.03.2020 zuletzt geändert.

Spurensuche in Ruanda

heute ab 9:05 lief auf Ö1 das Hörbild:

Vaterland.
Von Amelia Umuhire.
DLF Kultur 2018

Das Hörbild ist auf oe1.orf.at noch eine Woche nachzuhören.

Amelia Umuhire, die derzeit in Deutschland lebt, macht sich auf die Suche nach Spuren ihres im Genozid in Ruanda ermordeten intellektuellen Vaters Innocent Seminega.

1957 geboren, hatte Seminega schon früh mit der Diskriminierung gegen die Tutsi-Minderheit zu kämpfen. Mitte der achtziger Jahre gelang es ihm seine Heimat zu verlassen und in Belgien Anthropologie und Literatur zu studieren. Anschließend kehrte er als nach Ruanda zurück und war bei seiner Tötung Lehrer im Lycee. Mithilfe seiner Arbeiten, Briefe und der Erinnerungen seiner Zeitgenossen, nähert sich Amelia Umuhire dem Vater an. Sie offenbart auf einfühlsame Weise die tragischen Folgen der Weltgeschichte auf ein kurzes Leben. Die Geschichte der Familie die Umuhire als Bill Cosby-Show einer Genozid-Familie aus Ruanda bezeichnet wurde von Hollywood in dem Film Hotel Ruanda aufbereitet. Er erschien im Jahr 2004 und ging wohl im Medienrauschen rund um die Invasion der USA im Irak unter.

 

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