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Lasst uns cooler handeln in heißer Zeit

Erstellt am 13.08.2026 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 398 mal gelesen und am 13.08.2026 zuletzt geändert.
„Menschen steuern gemeinsam ein kreisförmiges Zukunftsinstrument, das einen Panzer in Wasser, Bahnverkehr, Gesundheit und einen lebenden Baum verwandelt.“

Nachhaltigkeit und Abrüstung werden Zukunft

Sicherheit neu denken: Wenn militärische Ressourcen in Klimaschutz, öffentliche Infrastruktur und nachhaltigen Frieden fließen. © AHL – friedensnews.at co-kreation mit KI

Die Hitze liegt über Österreich und Europa. Felder trocknen aus, Bäume geraten unter Stress, Wohnungen werden zu Wärmespeichern. Für ältere Menschen, Kinder, Kranke und Menschen, die im Freien arbeiten müssen, wird Hitze zur unmittelbaren Lebensgefahr und zum Milliardengrab. Wasser, Schatten und eine kühle Nacht sind plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr.

Hitze und Dürre sind eine Aufforderung der Natur vom Protest zum Handeln zu kommen, zum Aufstand mit friedlichen Mitteln. Sie sind ein Auftrag, unsere Städte, Landschaften, Wirtschaft und Demokratie und unsere Sicherheitspolitik für nachhaltigen Frieden und Abrüstung gemeinsam umzubauen – aber auch unsere Demokratie und Sicherheitspolitik.

Denn dauerhafte Sicherheit entsteht nicht durch immer neue Rüstungswettläufe, sondern durch Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, internationale Zusammenarbeit, zivile Konfliktprävention und schrittweise globale Abrüstung.

Klimaschutz und Abrüstung gehören zusammen

Ein wirklich zukunftsfähiges österreichisches Klimagesetz darf deshalb nicht beim Austausch von Heizungen, bei Verkehrszielen und Emissionsbudgets enden. Es sollte Klimaneutralität bis 2040 mit einem umfassenderen Verständnis menschlicher Sicherheit verbinden.

Dazu gehört auch ein Staatsziel für nachhaltigen Frieden, internationale Abrüstung und zivile Konfliktlösung im Verfassungsrang.

Österreich kann die globale Abrüstung nicht im Alleingang gesetzlich verordnen. Es kann sich aber verbindlich dazu verpflichten, bis 2040 mit überprüfbaren Etappenzielen zu ihr beizutragen. Ein solches Verfassungsziel müsste durch konkrete Maßnahmen wirksam werden:

  • Österreich setzt sich in der UNO und anderen internationalen Organisationen für überprüfbare, wechselseitige Abrüstungsverträge ein.
  • Militärische Ausgaben, Beschaffungen und Rüstungsexporte werden vollständig transparent gemacht.
  • Die Treibhausgasemissionen des Militärs und der gesamten militärischen Lieferketten werden ohne Sonderregeln in die nationalen Klimabilanzen und Reduktionspfade aufgenommen.
  • Öffentliche Mittel werden schrittweise von offensiven Waffensystemen in Katastrophenschutz, Diplomatie, zivile Friedensdienste, Klimaanpassung und soziale Sicherheit umgeleitet.
  • Rüstungsbetriebe erhalten Unterstützung bei der Umstellung auf zivile und gesellschaftlich nützliche Produktion.
  • Österreich stärkt seine Rolle als neutraler Ort für Verhandlungen, Rüstungskontrolle und internationale Vertrauensbildung.
  • Regierung und Parlament legen jährlich offen, welche Fortschritte bei Klimaschutz, Friedensförderung, Rüstungskontrolle und Konversion erzielt wurden.

Dabei darf Abrüstung nicht als einseitige Wehrlosigkeit missverstanden werden. Gefragt ist ein planvoller, international abgestimmter Prozess, der militärische Risiken tatsächlich verringert: durch Verträge, Kontrollen, Transparenz, Vertrauensbildung und starke Institutionen der Vereinten Nationen.

Sicherheit neu definieren

Was schützt uns, wenn Felder vertrocknen, Trinkwasser knapp wird, Pflegeeinrichtungen überhitzen und Extremwetter die Infrastruktur zerstört?

Panzer können keinen ausgetrockneten Boden bewässern. Raketen löschen keine Waldbrände im Gegenteil, heute brennen noch in Österreich Wälder, weil sich Munition aus dem II. Weltkrieg entzündet bei extremer Hitze. Neue Waffensysteme ersetzen weder widerstandsfähige Krankenhäuser noch funktionierende Diplomatie. Sie führen in der Regel zu chronischen Konfliktherden.

Das bedeutet nicht, bestehende Gefahren zu leugnen. Es bedeutet, Sicherheit vollständig zu denken. Ein Staat ist nicht sicher, wenn er militärisch aufrüstet, während seine natürlichen Lebensgrundlagen, sozialen Netze und demokratischen Institutionen zerfallen.

Sicherheitspolitik für das 21. Jahrhundert muss deshalb mindestens fünf Bereiche gleichrangig schützen:

  1. Frieden und Menschenrechte
  2. Klima und natürliche Lebensgrundlagen
  3. Gesundheit und soziale Sicherheit
  4. demokratische Institutionen
  5. zivile und internationale Konfliktlösung

Im Geist der Vereinten Nationen

Diese Verbindung entspricht dem Grundgedanken der Agenda 2030: „Es kann keine nachhaltige Entwicklung ohne Frieden und keinen Frieden ohne nachhaltige Entwicklung geben.“ Klimaschutz findet sich im SDG 13, friedliche und inklusive Gesellschaften im SDG 16. Dessen Unterziel 16.4 verlangt ausdrücklich eine deutliche Verringerung illegaler Waffenströme – und dieser Kompromiss kann nur ein erster Schritt zu nachhaltigem Frieden sein. Das erkannte schon I. Kant 1795 nach den verheerenden Napoleonischen Kriegen. Er stellte die seither aktuelle Frage:
Wie kann dauerhafter Frieden entstehen, wenn Staaten einander misstrauen, ständig aufrüsten und immer wieder Krieg führen?
Kant’s logische Antwort war unter anderem: republikanische Staaten, internationale Verträge und ein Bund friedlicher Staaten – ohne stehende Heere.

Auch Artikel 26 der UNO-Charta enthält einen nahezu vergessenen Auftrag: Der Weltfrieden soll mit einer möglichst geringen Umleitung menschlicher und wirtschaftlicher Ressourcen in die Rüstung gesichert werden = 0.

Der Zukunftspakt der Vereinten Nationen warnt ebenfalls davor, dass steigende Militärausgaben Investitionen in nachhaltige Entwicklung und dauerhaften Frieden verdrängen. Die UNO hält fest, dass Rüstungsausgaben Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und Friedensarbeit Ressourcen entziehen.

Österreich könnte hier glaubwürdig vorangehen. Die nukleare Abrüstung und eine Welt ohne Massenvernichtungswaffen zählen nach Angaben des österreichischen Außenministeriums bereits zu den außen- und sicherheitspolitischen Prioritäten des Landes. Der nächste Schritt wäre, Klimaverantwortung, Friedenspolitik und Abrüstung in einer langfristigen, gesetzlich überprüfbaren Sicherheitsstrategie zusammenzuführen.

Bis 2040 per Klimagesetz klimaneutral zu werden, während weltweit immer größere Ressourcen in Aufrüstung fließen, wäre nur ein halber Umbau.

Unser Ziel muss hinreichend groß sein: ein Österreich, das seine Emissionen senkt, seine Bevölkerung vor Klimafolgen schützt und seine internationale Stellung für Diplomatie, Rüstungskontrolle und friedliche Konfliktlösung wirksam nachhaltig nutzt.

So würde aus dem Klimagesetz mehr als ein technisches Regelwerk. Es könnte zum Zukunftsgesetz werden das endlich in der gebotenen Eile – für ein widerstandsfähiges, unerpressbares, neutrales und friedensfähiges Österreich im Geist der Menschheitsziele (SDGs) und der Vereinten Nationen.

Die Hitze liegt über Österreich und Europa. Felder trocknen aus, Bäume geraten unter Stress, Wohnungen werden zu Wärmespeichern. Für ältere Menschen, Kinder, Kranke und Menschen, die im Freien arbeiten müssen, wird Hitze zur unmittelbaren Gefahr. Wasser, Schatten und eine kühle Nacht sind plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr.

Das österreichische Umweltbundesamt stellt nüchtern fest:
Steigende Temperaturen, zunehmende Hitze- und Dürreperioden, schmelzende Gletscher sowie heftigere Starkregenereignisse verändern bereits heute unser Leben. Der Alpenraum hat sich in den vergangenen 170 Jahren um rund zwei Grad erwärmt – deutlich stärker als der globale Durchschnitt.

Doch welche Geschichte erzählen wir darüber?

Die eine lautet: Die Lage ist aussichtslos. Die Mächtigen machen ohnehin, was sie wollen. Österreich ist zu klein. Europa ist zu langsam. Einzelne Menschen können nichts bewirken.

Diese Erzählung ist falsch – und politisch gefährlich. Denn Ohnmacht ist der wichtigste Rohstoff autoritärer Politik.

Die gebotene Geschichte beginnt mit einem einfachen Satz:

Wir sind zumindest so groß wie Greta Thunberg. Wir stehen bisher nur zu oft und zu wenig ausdauernd und geschickt am falschen Hebel.

Hitze und Wetter sind hochpolitisch – weil wir das Klima machen und uns daran gut oder schlecht anpassen können

Die gegenwärtige Hitze ist nicht nur Wetter. Sie trifft auf Städte, die jahrzehntelang versiegelt wurden, auf Böden, die immer weniger Wasser aufnehmen können, auf Gebäude ohne ausreichenden Sonnenschutz und auf ein Wirtschaftssystem, das fossile Energie noch immer massiv begünstigt.

Eine Hitzewelle wird zur Katastrophe, wenn Pflegeheime nicht ausreichend gekühlt werden, Schulhöfe aus Asphalt bestehen, bequeme und schnelle Nachtzüge etc. fehlen, Bäume keinen Wurzelraum bekommen und Regenwasser möglichst schnell in die Kanalisation geleitet wird und so weiter und so fort.

Daran lässt sich etwas ändern

Wir können unsere Häuser und Städte kühlen, Wasser in der Landschaft halten, Menschen schützen und gleichzeitig Österreichs und Europas Abhängigkeit von Öl und Gas verringern. Das ist Klimapolitik, Sozialpolitik, Gesundheitspolitik und Friedenspolitik zugleich.

Denn wer von fossilen Energieimporten abhängig bleibt, macht sich politisch erpressbar. Er finanziert Machtapparate, Konflikte und autoritäre Regime mit. Eine dezentrale europäische Energieversorgung aus Sonne, Wind, Speichern und intelligenten Netzen ist daher nicht nur sauberer. Sie ist ein Stück Friedens- und Sicherheitspolitik.

Sicherheit beginnt mit Wasser, Schatten und Fürsorge

In akuter Hitze und bei Krisen und Kriegen zählt zunächst nicht die große Theorie, sondern der konkrete Schutz von Menschen.

  • Wer lebt allein in unserer Nachbarschaft?
  • Gibt es erreichbare Trinkwasserstellen und kühle Räume?
  • Können Arbeitszeiten verlegt werden?
  • Sind Schulen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen vorbereitet?
  • Werden Menschen ohne Wohnung erreicht?

Österreich verfügt über einen nationalen Hitzeschutzplan. Entscheidend ist jedoch, ob solche Pläne vor Ort tatsächlich umgesetzt wurden.

Eine friedliche Gesellschaft erkennt man nicht nur daran, dass keine Waffen sprechen. Man erkennt sie auch daran, ob sie ihre verletzlichsten Mitglieder in Krisen aller Art schützt.

Unsere Gemeinden sind keine Nebenschauplätze

Viele der wirksamsten Entscheidungen fallen nicht bei internationalen Gipfeltreffen, sondern milliardenfach in Gemeinderäten, Bauämtern, Wohnbaugesellschaften, Schulen und Betrieben.

Dort sollten wir konsequent verlangen:

  • die heißesten Straßen, Plätze, Schulhöfe und Haltestellen zuerst zu beschatten;
  • Böden zu entsiegeln und Regenwasser vor Ort zu speichern;
  • Bäumen ausreichend Platz und langfristige Pflege zu sichern;
  • Trinkbrunnen und öffentlich zugängliche Kühlräume einzurichten;
  • außenliegenden Sonnenschutz, helle Dächer und Gebäudebegrünung zu fördern;
  • verbindliche Hitzestandards für Schulen, Pflegeheime und Arbeitsplätze einzuführen;
  • weitere Bodenversiegelung zu stoppen.

Das österreichische Umweltbundesamt nennt Beschattung, Entsiegelung, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Grün- und Wasserflächen als wichtige Mittel gegen städtische Hitzeinseln. Das sollte jährlich in jeder Gemeinde erhoben werden und dann kontrolliert und zügig umgesetzt werden. Bummler und Blockierer sollten so öffentlich aufgezeigt werden wie die besten Vorbilder.

Das sind in Zukunft keine dekorativen „Umweltprojekte“. Sondern sie schützen Deine Gesundheit und Lebensqualität. Sie sparen Kühlenergie und verhindern Milliardenschäden. Sie erhalten oder schaffen lebenswerte Orte für alle.

Wasser muss wieder in der Heimat bleiben dürfen

Dürre und Starkregen wirken nur auf den ersten Blick wie Gegensätze. Wo Böden verdichtet, Flüsse begradigt, Feuchtgebiete zerstört und große Flächen versiegelt wurden, kann Wasser weder gut versickern noch lange gespeichert werden. Es fehlt in Trockenzeiten und richtet bei Starkregen umso größere Schäden an.

Darum müssen wir unsere Moore und Feuchtgebiete wiederherstellen, unseren Flüssen mehr Raum geben, Humus aufbauen, landwirtschaftliche Böden möglichst dauerhaft bedecken und Regenwasser in Städten wie in Landschaften zurückhalten.

Unverbauter Boden speichert Wasser und Kohlenstoff und kühlt seine Umgebung. Renaturierte Auen und Feuchtgebiete sind natürliche Sicherheitsinfrastrukturen. Sie schützen vor Dürre, Hitze und Hochwasser – oft gleichzeitig.

Der größte persönliche Hebel ist nicht der perfekte Einkauf

Natürlich ist es sinnvoll, Energie zu sparen, weniger Ressourcen zu verbrauchen und klimaverträglich unterwegs zu sein. Doch wir dürfen politische Verantwortung nicht auf private Kaufentscheidungen reduzieren, sondern im Gegenteil sollten wir zu allererst die politisch verantwortlichen in die Pflicht nehmen.

Ein Mensch, der im Supermarkt stets das richtige Produkt sucht, verändert etwas aber weniger als zehn Menschen, die gemeinsam einen Gemeinderatsbeschluss, ein Millionenbudget oder die Investitionspolitik einer Wohnbaugesellschaft bewegen oder ein Gesetz schaffen das es belohnt das richtige Produkt zu wählen und das Verursacherprinzip in den allen Industrien durchsetzt.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur: „Was konsumiere ich?“

Sie lautet: „Welche Entscheidung kann ich gemeinsam mit anderen verändern?“

  • Wo fließt öffentliches Geld noch in neue fossile Abhängigkeiten?
  • Welche Gebäude werden in den kommenden Jahren saniert?
  • Welche Flächen sollen verbaut werden?
  • Was kaufen Gemeinden, Krankenhäuser, Universitäten und Betriebe ein?
  • Wie investieren Banken, Versicherungen und Pensionsfonds?

Dort liegen die großen Hebel.

Trump und Co. leben von unserer Vereinzelung

Autoritäre Politiker wirken übermächtig, weil sie die öffentliche Aufmerksamkeit beherrschen. Doch ihre Macht beruht auf veränderbaren Strukturen:

  • großen Geldflüssen
  • fossilen Interessen
  • medialer Verstärkung und
  • der Resignation und Bequemlichkeit ihrer Gegnerinnen und Gegner.

Auf jede Provokation mit lauter Empörung zu reagieren, hält uns beschäftigt, verändert aber noch keine Machtverhältnisse.

Viel wirksamer ist es, uns dort zu organisieren, wo Geld, Regeln und gesellschaftliche Zustimmung zusammenkommen: in Gemeinden, Betrieben, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Medien, Vereinen, Genossenschaften und Wahlkreisen.

Zehn gut organisierte Menschen können an einem solchen Ort mehr erreichen als zehntausend vereinzelte Klicks.

Das bedeutet nicht, politische Gefahren zu verharmlosen. Es bedeutet, ihnen die Grundlagen zu entziehen: Abhängigkeit, Angst, Einsamkeit und das Gefühl, demokratische Politik könne ohnehin nichts mehr bewirken.

Einen Konflikt auswählen – und gewinnen

Wir müssen nicht überall gleichzeitig kämpfen. Wir können einen entscheidbaren Konflikt auswählen.

Zum Beispiel:

Bis zum nächsten Gemeindebudget werden die zehn heißesten Wege zu Schulen, Pflegeheimen und Haltestellen in unserer Umgebung beschattet und finanziert.

Diese Forderung ist konkret. Es gibt Verantwortliche, Kosten, einen Termin und ein überprüfbares Ergebnis. Eltern, Ärztinnen, Pflegekräfte, ältere Menschen, Gewerbetreibende, Einsatzorganisationen und Klimagruppen können dafür gemeinsam eintreten.

So entsteht eine Mehrheit, die sich nicht leicht in die üblichen politischen Lager zerlegen lässt.

Aus einem beschatteten Schulweg wird dann mehr als eine lokale Verbesserung. Er wird zum Beweis, dass demokratische Zusammenarbeit das Leben der Menschen tatsächlich sicherer machen kann.

Die neue Erzählung Europas

Europa erwärmt sich laut Europäischer Umweltagentur ungefähr doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Zwar besitzen die europäischen Staaten inzwischen Anpassungsstrategien, doch zwischen Plänen und Umsetzung bestehen weiterhin riesengroße Handlungslücken.

Genau diese Lücke können wir schließen.

  • Nicht durch den einen großen Retter.
  • Nicht durch Verachtung Andersdenkender.
  • Nicht durch Gewalt.
  • Und auch nicht durch die Erwartung, jede und jeder müsse allein die Welt retten.

Sondern durch viele organisierte Gruppen, die an den springenden Punkten ansetzen und aus Plänen konkrete Budgets, Fristen und sichtbare Veränderungen machen.

Die Hitze sagt nicht: Gebt auf.

Die Hitze sagt: Baut um.

Komm, lasst uns cooler handeln – mit kühlem Kopf, heißem Herzen und gemeinsamem Mut. Für schattige Straßen, lebendige Böden, eine unabhängige Energieversorgung und eine Demokratie, die Probleme löst.

Hitze ist die Warnung. Umbau ist die Antwort. Zusammenarbeit ist unsere Macht.

Interne Links

Zum Thema Abrüstung und Neutralität:

Wie aktuell solche Alternativen sind, zeigt auch die friedensnews-Rezension „Mehr Sicherheit ohne Waffen“ – Zur Aktualität von Hans Thirrings Friedensplan.

Im Abschnitt über gesellschaftliche Naturverhältnisse:

Bereits das friedenspolitische Magazin Miraculix untersuchte unter dem Titel „Autos fressen Menschen“, wie fossile Abhängigkeit, Rohstoffverbrauch und globale Ungleichheit zusammenwirken.

Im Abschnitt über Gewaltfreiheit und Friedenskultur:

Nachhaltiger Frieden beginnt nicht erst in der Außenpolitik. Der friedensnews-Beitrag „Friedenswerkstatt Kinderzimmer“ erinnert daran, dass Gewaltfreiheit gesellschaftlich gelernt und rechtlich abgesichert werden muss.

Externe Links und Quellen

Climate resilience in Europe, 2025 — progress and challenges
– EEA report 03/2026 vom 11 Jun 2026

www.eea.europa.eu/en/analysis/publications/climate-resilience-in-europe-2025-progress-and-challenges

 

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