„Klimakatastrophe und Konflikte“ – Wie wir Klima schützen und Frieden schaffen
Am Freitag, 27. Jänner 2023 von 14.00 – 19.00 Uhr finden in Linz im Wissensturm wieder Friedensgespräche statt.
Brennende Chemiefabriken
angeschossene Atomkraftwerke
überflutete Bergwerke
„Nicht erst seit dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts sei klargeworden, wie sehr Rüstungsindustrie und Kriege der Umwelt schaden. „Außerdem wirkt der Klimawandel als Risikomultiplikator und Konflikttreiber. Gelingt es in den kommenden Jahren nicht, den bislang von Jahr zu Jahr weiter zunehmenden Kohlendioxid- und Methan-Ausstoß in die Atmosphäre drastisch zu verringern, werden sich die bereits bestehenden Fragilitäts- und Konfliktrisiken weiter verstärken. Dazu kommt die Gefahr, dass immer dringender werdende Aktivitäten und Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes Spaltungen in der Gesellschaft hervorrufen und dadurch Konfliktpotenziale erhöhen.
Die Linzer Friedensgespräche 2023 stellen die Frage nach den Zusammenhängen von Klima, Konflikten und Frieden und diskutieren Möglichkeiten einer gemeinsamen Klima- und Friedenspolitik zur Stabilisierung unserer Gesellschaften und zum Schutz der Umwelt.
1) EU-Militarisierung: „Das Ziel Nummer Eins unserer Generation“ Der „Strategische Kompass“ der EU startet mit einem zusätzlichen 200 Milliarden Aufrüstungspaket bis 2025. EU-Ratspräsident Charles Michel schwärmt von der umfassenden EU-Kriegsfähigmachung als „dem Ziel Nummer Eins unserer Generation“. Die oberste Repräsentantin des EU-militärisch-industriellen-Komplexes drängt: „Das ist unser Augenblick!“ Weiterlesen
2) Friedensbewegung: Den „eigenen“ MIK entmachten!
Stolz präsentierte die EU-Kommissionspräsidentin Ursula van der Leyen das EU-Aufrüstungspaket bis 2025: 200 Milliarden an zusätzlichen Militärausgaben. Dieser EU-Aufrüstungswahnsinn wird mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine begründet. Das ist gleich doppelt falsch. Weiterlesen
Ankündigung der Weltuntergangsuhr 2023 24. Januar 2023In diesem Jahr bewegt das Wissenschafts- und Sicherheitsgremium des Bulletin of the Atomic Scientists die Zeiger der Weltuntergangsuhr vor, hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) wegen der zunehmenden Gefahren des Krieges in der Ukraine. Die Uhr steht jetzt bei 90 Sekunden vor Mitternacht – so nah an einer globalen Katastrophe wie nie zuvor.
Wie groß ist die die Gefahr eines Atomkrieges 2023?
Es ist schwer, die Gefahr eines Atomkrieges für das Jahr 2023 genau einzuschätzen. Wie in jedem Jahr hängt es von vielen Faktoren ab und es gibt solange es so viele Atomwaffen gibt keine Garantie, dass ein Atomkrieg nicht stattfinden wird.
Die Rüstungsindustrie hat einen direkten und indirekten Beitrag zur Klimakrise. Der direkte Beitrag kommt aus den Treibhausgasemissionen, die durch die Produktion von Rüstungsgütern und Waffen entstehen. Indirekt trägt die Rüstungsindustrie durch den Einsatz von Waffen und die Durchführung von Kriegen und militärischen Konflikten zur Klimakrise bei, indem sie zu Umweltzerstörung, Landnutzungsveränderungen und der Displacement von Bevölkerungen führen.
Laut dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) trug die Rüstungsproduktion in einigen Ländern zwischen 2 und 4 Prozent zu den nationalen Treibhausgasemissionen bei. Diese Schätzungen beziehen sich jedoch nur auf die direkten Emissionen aus der Produktion von Rüstungsgütern und nicht auf die indirekten Emissionen aus militärischen Einsätzen.
Es gibt auch eine Zusammenarbeit bei Rüstungsindustrie und Klimaschutz. Einige Länder und Rüstungsunternehmen haben begonnen, ihre Produktionsprozesse zu ändern und zu versuchen, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren. Einige Länder haben auch angefangen, ihre Rüstungsausgaben zu reduzieren und in den Klimaschutz zu investieren.
Es ist jedoch zu beachten, dass die Rüstungsindustrie nur ein Teil des gesamten Problems der Klimakrise darstellt.
Es gibt verschiedene Faktoren, die dazu beitragen könnten, Präsident Putin dazu zu bewegen, an Friedensverhandlungen teilzunehmen. Einige dieser Faktoren könnten sein:
Diplomatischer Druck: Diplomatischer Druck von anderen Ländern und internationalen Organisationen, insbesondere von den Mitgliedsstaaten der UNO und der EU, könnte Putin dazu bewegen, an Friedensverhandlungen teilzunehmen.
Wirtschaftlicher Druck: Wirtschaftlicher Druck, insbesondere Sanktionen und Embargos, kann dazu beitragen, den politischen Willen von Präsident Putin zu beeinflussen, an Friedensverhandlungen teilzunehmen.
Internationale Vermittlung: Eine Vermittlung durch eine internationale Organisation wie die UNO oder die OSZE könnte helfen, Friedensverhandlungen zu organisieren und Putin dazu zu bewegen, an den Gesprächen teilzunehmen.
Nationale Interessen: Befrieden von Konflikten und ein Eintritt in Friedensverhandlungen kann für die nationalen Interessen von Russland und seiner Bevölkerung besser sein als der Fortsetzung des Konflikts.
Humanitäre Situation: Eine Verschlechterung der humanitären Lage in dem konfliktgebiet kann Putin dazu bewegen, Friedensverhandlungen anzustreben um die Lage zu verbessern.
Es ist zu beachten, dass Friedensverhandlungen oft komplex und schwierig sein können und dass es keine Garantie dafür gibt, dass sie erfolgreich sein werden. Zudem, die Entscheidungen und Faktoren die eine Rolle spielen bei Friedensverhandlungen sind sehr komplex und oft von vielen Faktoren abhängig, und kann nicht einfach generalisiert werden.
Wie könnte die UNO die Sicherung des Weltfriedens besser erreichen und aus der Aufrüstungsdynamik aussteigen und zu einer globalen Abrüstung im Sinne von Imanuel Kant kommen?
Die UNO hat verschiedene Mechanismen und Programme entwickelt, um die Sicherung des Weltfriedens zu erreichen und die Aufrüstungsdynamik zu beenden, zum Beispiel :
Welche Reformvorschläge für den UNO-Sicherheitsrat gibt es?
Es gibt eine Reihe von Vorschlägen für die Reform des UN-Sicherheitsrates, die in den letzten Jahren vorgebracht wurden. Einige dieser Vorschläge umfassen:
Erweiterung der Mitgliederzahl: Der Sicherheitsrat hat derzeit 15 Mitglieder, 5 davon sind ständige Mitglieder und 10 sind nicht-ständige Mitglieder, die alle 2 Jahre gewählt werden. Einige Reformvorschläge sehen eine Erweiterung der Mitgliederzahl vor, um mehr Vertreter von unterschiedlichen Regionen und Ländern im Rat zu haben.
Erweiterung der Anzahl der ständigen Mitglieder: Es gibt Vorschläge, die Anzahl der ständigen Mitglieder im Rat zu erhöhen, um die Vertretung von Regionen wie Afrika, Lateinamerika und Asien zu stärken.
Ergänzung der Vetomacht der ständigen Mitglieder : Es gibt Vorschläge die Vetomacht der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats zu ändern, z.B. durch eine Ergänzung durch eine Vetomacht von zwei Dritteln der Mitglieder des Rates.
Verringerung der Zahl der ständigen Mitglieder: Einige schlagen vor, dass die Anzahl der ständigen Mitglieder verringert werden sollte, um die Entscheidungsfindung im Rat zu beschleunigen und zu vereinfachen.
Transparentere Entscheidungsfindung: Andere Vorschläge sehen eine höhere Transparenz der Entscheidungsfindung im Sicherheitsrat sowie die Schaffung von Mechanismen für den Widerruf von Entscheidungen vor.
Mehr Beteiligung und Koordination mit anderen UN-Organen: Es gibt auch Vorschläge um die Zusammenarbeit und Koordination mit anderen UN-Organen, insbesondere der Generalversammlung und des Internationalen Gerichtshofs, zu stärken.
Es ist jedoch zu beachten, dass eine Reform des Sicherheitsrates sehr schwierig umzusetzen ist, da die Entscheidungen im Rat, einschließlich Änderungen der UN-Charta, einstimmig oder mit Zustimmung von mindestens 2/3 der Mitglieder der Generalversammlung getroffen werden müssen.