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Stellt die Friedensfragen!

Internationale Sommerakademie: ‚Europa Macht Frieden‘

Erstellt am 20.06.2002 von Christian Apl
Dieser Artikel wurde 2691 mal gelesen und am 28.09.2009 zuletzt geändert.

Das Friedensforschungszentrum Schlaining (Burgenland) feiert heuer sein 20jähriges Jubiläum. Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder die Internationale Sommerakademie. Zu dieser Akademie unter dem Titel „Europa Macht Frieden“ vom 7. – 13. Juli sind alle sehr herzlich eingeladen!

Thomas Roithner

Europa Macht Frieden – Die Rolle Österreichs

Sonntag, 7. Juli – Samstag, 13. Juli 2002

„Europa Macht Frieden“ oder „Macht Europa Frieden“?Bei der heurigen Sommerakademie setzen wir uns mit diesen bedeutenden friedens- und sicherheitspolitischen Fragestellungen des beginnenden 21. Jahrhunderts auseinander. Berücksichtigt werden dabei die Ergebnisse des auf fünf Jahre angelegten Schlaininger Forschungsprojektes „Friedensmacht Europa?“ – ein Projekt, das sich ausführlich mit den verschiedenen Dimensionen friedenspolitischer Konzeptionen für das neu entstehende Europa befasst hat.

Seit der großen geopolitischen Wende des Jahres 1989/90 hat sich vieles auf diesem Kontinent ereignet: Die EU entwickelt sich von einer Wirtschaftsgemeinschaft zu einem politischen globalen Machtfaktor. Die geopolitische Situation in Europa wird gegenwärtig schon als der „Neue Kalte Krieg“ (Achcar) bezeichnet. Die traurigen Terroranschläge in den USA haben die begrenzte Wirksamkeit von Aufrüstung und konventionellem Sicherheitsdenken aufgezeigt.
Sind die neuen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts Schimäre oder Wirklichkeit?
Viele Menschen in Europa betrachten ihre demokratie-, sozial- und
friedenspolitische Zukunft angesichts des Tempos und der Richtung der wirtschafts- und militärpolitischen Integration mit Sorge.

Das „Europa der BürgerInnen“ hat scheinbar viele Menschen noch nicht erreicht. Dabei stellt sich auch die Frage, wie groß der Spielraum der Nationalstaaten für eine eigenständige Politik innerhalb Europas überhaupt noch ist?
Wie kann die Ökonomie und die Sozialpolitik eines friedlichen Europas aussehen? Das Stichwort der „anderen Globalisierung“ eröffnet nicht erst seit den Massenprotesten gegen die heutige Weltwirtschaftsordnung neue Denkwege. Es stellt sich im Zuge der gemeinsamen Außenpolitik auch die Frage, ob die EU entwicklungspolitisch – als „global payer“ und „global player“ – der Rolle als weltweite Sozial- und Friedensmacht gerecht wird.

Diese Fragestellungen führen uns auch zur Rolle Österreichs im Spannungsverhältnis „Europa Macht Frieden“. Welchen Einfluss kann das neutrale Österreich in Zeiten der Militarisierung der EU und dem europaweiten radikalen Umbau des Sozialstaates auf die Friedensfähigkeit Europas ausüben? – Europa steht vor wachsenden Herausforderungen, die wir am Beginn des neuen Jahrhunderts annehmen müssen.

PROGRAMM

Sonntag, 7. Juli 2002

15.00 Uhr: Anreise und Anmeldung
18.00 Uhr: Begrüßung durch Gerald Mader (Präsident des ÖSFK)
Eröffnung: Inge Jäger (NR-Abgeordnete), Erwin Schranz (2. Burgenländischer Landtagspräsident)

Festvortrag:
Europa Macht Frieden. Die Rolle Österreichs
Manfred Rotter (Universität Linz)

Empfang durch die Stadtgemeinde Schlaining

Montag, 8. Juli 2002
9.30 – 12.30 Uhr
Die neuen geopolitischen Konfliktformationen des 3. Millenniums und die Rolle neutraler Kleinstaaten
* Von der „andauernden Freiheit“ zum permanenten Krieg: Konturen einer
militärischen Globalisierung
Peter Strutynski (Gesamthochschule Kassel)
* Militärpolitische Entwicklungen rund um Österreich – was nun?
Carola Bielfeldt (Universität Innsbruck)
Moderation: Thomas Roithner (ÖSFK)

14.30 Uhr: Vorstellung der Workshops
15.00 – 18.00 Uhr: Workshops
20.00 Uhr: Latin, Afro, Asian and other World Beats mit DJs Rasheed Akinyemi und Manfred Hainzl

Dienstag, 9. Juli 2002
9.30 – 12.30 Uhr
Die neuen Bedrohungen für Europa im 21. Jahrhundert – Schimäre oder
Wirklichkeit?

* EUropa auf dem Irrweg zur Militärmacht. Alter Wein in neuen Schläuchen?
Andreas Zumach (Journalist, Genf)
* Amerikanischer Unilateralismus und europäische Hilflosigkeit? Grenzen und Chancen einer zivilen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik
Werner Ruf (Universität Kassel)
Moderation: Gerhard Maurer (Oberösterreichische Nachrichten)

15.00 – 18.00 Uhr: Workshops

20.00 Uhr
Podiumsdiskussion: Hiroshima mahnt!
Die atomare Abrüstung in der Sackgasse?
* Wernfried Köffler (Außenministerium)
* Friedrich Korkisch (Verteidigungsministerium)
* Klaus Renoldner (IPPNW Österreich)
* Bernhard Wrabetz (CTBTO PrepCom)
Moderation: Gerhard Maurer (Oberösterreichische Nachrichten)

Mittwoch, 10. Juli 2002

9.30 – 12.30 Uhr
Die EU als Sozial- und Friedensmacht? Entwicklungspolitische Perspektiven eines Kontinents

* Der Beitrag der EU für eine zukunftsfähige Entwicklung Gerda Daniel (Horizont 3000)
* Rindfleisch, Sherry und Good Governance
Die Europäische Union und das Südliche Afrika
Walter Sauer (SADOCC)
Moderation: Cornelia Krebs (ORF)

15.00 – 18.00 Uhr: Workshops
20.00 Uhr: Filmabend gegen Krieg und Gewalt

Donnerstag, 11. Juli 2002

9.30 – 12.30 Uhr
Eine andere Globalisierung – Die Ökonomie eines friedlichen Europas und die Rolle Österreichs im globalen Markt

* Sicherheit als öffentliches Gut. „Human Security“ unter den Bedingungen der Globalisierung
Birgit Mahnkopf (Fachhochschule für Wirtschaft Berlin)
* Zur Balance zwischen Markt und Politik auf globaler Ebene – Was kann
Österreich beitragen?
Stephan Schulmeister (Wirtschaftsforscher)
Moderation: Veronika Gasser (Wiener Zeitung)

15.00 – 18.00 Uhr: Workshops

20.00 Uhr
Podiumsdiskussion: Verantwortung der Weltreligionen für Frieden und soziale Gerechtigkeit

* Omar Al-Rawi (Österreichische Muslime)
* Paul Chaim Eisenberg (Israelitische Kultusgemeinde)
* Paul Iby (Katholische Kirche)
* Gertraud Knoll (Evangelische Kirche)
* Bimal Kundu (Hinduistische Gemeinde)
* Eva Maroscheck (Buddhistische Religionsgesellschaft)
Moderation: Gabriele Neuwirth (Kirchenzeitung Wien)

Freitag, 12. Juli 2002
9.30 – 12.30 Uhr
Vom Ringen um sicherheitspolitische Hegemonie in und um Europa und die Rolle Österreichs innerhalb der GASP

* Die EU-Erweiterungspolitik – Wirkungen für die gesamteuropäische
Sicherheit
Patricia Bauer (Universität Osnabrück)
* Loyalitätspflichten im Rahmen der GASP und dauernde Neutralität
Franz Leidenmühler (Universität Linz)
Moderation: Wolfgang Machreich (Die Furche)

15.00 – 18.00 Uhr: Workshops
20.00 Uhr: Großes Burgfest mit Bendula (Westafrika)

Samstag, 13. Juli 2002

9.30 – 12.30 Uhr
Round Table: Europa Macht Frieden –
Eine zukunftsfähige Friedens- und Sicherheitspolitik
Politikvorschläge und Beiträge der Wissenschaft

* Johan Galtung (Friedensforscher)
* Otmar Höll (ÖIIP, Universität Wien)
* Erwin Lanc (Bundesminister a.D., IIP)
Moderation: Gudrun Harrer (Der Standard)

13.00 Uhr: Abreise der TeilnehmerInnen

Workshops:

Die Workshops finden parallel jeweils die ganze Woche hindurch von 15 – 18 Uhr statt.

Workshop 1: Europa Macht Frieden – Integrativ-Workshop

Der Integrativworkshop 2002 wird seine Betrachtungen aus drei Blickwinkeln durch die Diskussion der Schwerpunkte der Akademie mit VertreterInnen von NGOs anstellen. Mit der Teilnahme der Vortragenden des Vormittags soll die Forschungsperspektive eingebracht werden. Durch die ständige Beteiligung von NGO-VertreterInnen soll der Blick von Bewegung und Zivilgesellschaft vergegenwärtigt werden.
PolitikpraktikerInnen sollen die Probleme der Realpolitik erfassen helfen. Die genannten drei Bezugsfelder entsprechen jenen der Friedensforschung selbst.

Es wird in dem Workshop also darum gehen:
* die Vormittagsdiskussionen zu vertiefen und zusammenzuführen,
* den transdisziplinären Charakter der Friedensforschung einer
Zwischenbilanz zu unterziehen,
* die Friedensforschung als Politikberatung bzw. als NGO-Ressource zu
reflektieren,
* den multidimensionalen Anspruch der Friedensforschung zu überprüfen und
* Selbstverständnis, Anspruch und Wirklichkeit der Friedensforschung heute zu diskutieren.

Leitung: Peter Steyrer (Grüner Klub, Wien)

Workshop 2: Der Nahostkonflikt: Geschichte – Dynamik – Perspektiven

Kein Konflikt entsteht ohne eine Vorgeschichte – auch nicht der Nahostkonflikt – , selbst wenn uns Medienbilder oft glauben machen, dieser Konflikt wäre lediglich die Konsequenz von unversöhnlichem und irrationalem Fanatismus. Wir werden im Workshop versuchen, ein differenzierteres Bild des Konfliktes um Israel und Palästina zu bekommen.

Den Anfang wird ein kurzer geschichtlicher Überblick über die letzten 150 Jahre der Geschichte Palästinas und Israels bilden. Wir werden dann die gesellschaftliche, soziale, wirtschaftliche, militärische und politische Entwicklung seit der israelischen Staatsgründung genauer betrachten und zwar aus der Perspektive der palästinensischen und israelischen Bevölkerung.
Diese Lebensbedingungen lassen sich nur beschreiben, wenn wir die Erfahrungen von Krieg und Gewalt (direkte und strukturelle Gewalt) mit einbeziehen.

Wir werden die Geschichte des Friedensprozesses und die Hindernisse für einen Frieden (Flüchtlinge, Siedlungen, Jerusalem, Wasser …) sowie die Ursachen für den Ausbruch der Al-Aqsa-Intifada kennenlernen.

Die militärischen und politischen Akteure beider Seiten (Parteien, Armeeführung, Milizen …), ihre Ziele und ihre Strategien etwas genauer zu erfassen, wird ebenso Teil des Workshops sein wie die Rolle der internationalen Gemeinschaft, der UN, der USA, Europas und der arabischen Staaten zu analysieren.

Abschließend werden wir den Blick auf das „andere Israel“ und das „andere Palästina“ lenken und Perspektiven für ein friedliches Neben- und Miteinander kennenlernen.

Leitung: Claudia Haydt (Religionswissenschafterin, IMI Tübingen)

Workshop 3: „Europäische“ Rüstungsindustrie – keine Schranken für denpolitisch-industriellen Komplex?

Jahrzehnte konkurrierten Westeuropas Rüstungsschmieden – dabei massiv von den jeweiligen Regierungen unterstützt – miteinander, vor allem aber gegen die übermächtige amerikanische Konkurrenz. Ende der 80er Jahre schien der Wettlauf für die europäischen Unternehmen verloren, letzte Hoffnungen ruhten auf europäischen Fusionen, zunächst in der Luft- und Raumfahrtindustrie, mittlerweile auch bei den Landsystemen und im Marinesektor. Mit Verweisen auf nationale „Systemkompetenzen“, Arbeitsplätze und Prestige wurden großzügige Subventionen kassiert, Exportschranken abgebaut und parastaatliche Marketingagenturen aufgebaut. Doch trotz vieler Privilegien fühlen sich die Rüstungsvorstände einzig dem „shareholder value“ verpflichtet. Marktnischen werden gepflegt, unrentable Sektoren abgestoßen, kooperiert und Waffen verkauft an jeden, der zahlt.

Der Workshop soll erhellen, wie eine Branche mit der nationalen Karte den europäischen Aufstieg schaffte, um nun meistbietend und jenseits jeder politischen Kontrolle im globalisierten Gewaltmarkt aufzugehen.

Leitung: Stefan Gose (Konfliktforscher, Berlin)

Workshop 4: Die Kunst der Konflikttransformation … mit friedlichen Mitteln… für Menschen, die an Theorie und Praxis einer wirklich friedlichen, d.h. gewaltfreien, dialogischen, solidarischen und zukunftsfähigen Konfliktbearbeitung interessiert sind.
Wenn strukturelle und kulturelle Gewalt als Ursachen bzw. Hintergründe für direkte Gewalt verstanden werden, müssen ein Friedensprozess, eine
Friedensstruktur und eine Friedenskultur auf all diesen Ebenen in Gang
gesetzt und immer mehr vertieft werden:
– vom Abbau direkter Gewalt zur Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse,
– vom Abbau struktureller Gewalt zu kreativer Überwindung von sozialen
Trennungslinien,
– vom Abbau kultureller Gewalt zu allseitiger und tiefer kultureller
Empathie.
„Konflikttransformation mit friedlichen Mitteln“ (Johan Galtung) basiert auf drei Schlüsselkompetenzen, die auch ein spezielles Training erfordern: Empathie, Kreativität und Gewaltfreiheit. Wir wollen solche Schlüsselkompetenzen entdecken, verstehen und erfahren.

Als Methodik dienen theoretische Grundlagen, Bearbeitung von Fallbeispielen, die von den TeilnehmerInnen selbst mitgebracht werden sowie Kleingruppen und Rollenspiele zu ausgewählten Fallbeispielen, u.a. mit Methoden wie Transcend (Johan Galtung), psychodramatisches Rollenspiel (J. L. Moreno), „Co-reflecting Team“ (Ed Watzke).

Der Workshop versteht sich als Weiterführung der Veranstaltung des Vorjahres und will neue Perspektiven einbringen. Er setzt aber keine Vorkenntnisse voraus, alle sind herzlich willkommen.

Leitung: Gudrun Kramer (ÖSFK), Wilfried Graf (ÖSFK)

Workshop 5: Multimedia, Medienkonzentration und Machtgefälle – Der
informations- und friedenspolitische Graben im Cyberspace

Der Siegeszug des Internets seit dem Beginn der 90er Jahre brachte eine der kontroversiellsten Diskussionen des letzten Jahrhunderts hervor: Das Internet und seine gesellschaftspolitischen Auswirkungen in Hinblick auf das 21. Jahrhundert. Dieser Workshop wird anhand von verschiedenen Diskursen einen kritischen Rückblick auf die „Cyberkultur“ (Mark Dery) der 90er Jahre werfen und analysiert dabei die informations- und friedenspolitische Diskrepanz zwischen „digitaler Demokratie“ und „digitalem Populismus“ des globalen Datennetzes.
Abgerundet wird der Workshop durch die Präsentation von Filmsequenzen über die Problematik der „Hyperrealität“ („Final Fantasy“, „Tron“, „Artificial Intelligence“, „War Games“) und der praktischen Arbeit mit friedenspolitischen Ressourcen im Internet.

Leitung: Ronald H. Tuschl (EPU)
Teilnahme auf max. 15 Personen beschränkt, Grundkenntnisse am PC

Workshop 6: Zivilgesellschaft im Prozess der politischen und
gesellschaftlichen Veränderungen

Die politischen Veränderungen der letzen Jahre sind in Europa durch steigenden Rechtspopulismus und Nationalismus gekennzeichnet. Grund dafür sind die Veränderungen in den Parteienlandschaften in vielen europäischen Staaten als auch Konflikte in unmittelbarer Nachbarschaft und die symptomatischen „Flüchtlingswellen“. Das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen in Europa wird durch die Verschärfung von Fremden- und Einwanderungsgesetzen, restriktive Arbeits- und Niederlassungsbestimmungen und unmenschliche Abschiebepraxen noch schlimmer gemacht.
Die gesamte europäische Einwanderungspolitik wird verschärft und in manchen Ländern wird die EU-Osterweiterung politisiert und als ein Gespenst dargestellt. Friedenspolitik darf auch nicht als eine ausschließlich staatliche Aufgabe betrieben werden, sondern die Zivilgesellschaft in Europa muss ihren Anspruch auf politische Partizipation durch gezieltes soziales, politisches und kulturelles Engagement zeigen.

Der Workshop beschäftigt sich mit der Rolle der Zivilgesellschaft als Beitrag zu einer europäischen Friedensmacht. Beleuchtet wird die österreichische Zivilgesellschaft und ihre Reaktionen seit den politischen Veränderungen des Jahres 2000 und welche gesellschaftlichen Auswirkungen die Donnerstags-Demonstrationen haben. Wie reagiert die europäische Zivilgesellschaft nach dem 11. September und welche Möglichkeiten bieten sich für einen europaweiten Dialog zu Religion und Kultur aus Sicht der Zivilgesellschaft?

Leitung: Rasheed Akinyemi (EPU)

Vortragende

Akinyemi Rasheed, European University Center for Peace Studies, Stadtschlaining
Al-Rawi Omar, Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
Bauer Patricia, Universität Osnabrück, Fachbereich Sozialwissenschaften – Internationale Politik
Bielfeldt Carola, Institut für Politikwissenschaften, Universität Innsbruck
Daniel Gerda, Horizont 3000, Vorstandsmitglied der EU-Plattform
österreichischer entwicklungspolitischer Organisationen
Eisenberg Paul Chaim, Oberrabbiner, Israelitische Kultusgemeinde, Wien
Galtung Johan, Friedensforscher, Direktor von Transcend – Netzwerk für
Frieden und Entwicklung
Gose Stefan, Konfliktforscher und Journalist, Geschäftsführer der
antimilitarismus information/ami, Berlin
Graf Wilfried, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ÖSFK, Außenstelle Wien, Koordinator des Transcend-Programms in Wien, Mediator in Ausbildung
Haydt Claudia, Religionswissenschafterin und Soziologin mit Schwerpunkt
Friedens- und Konfliktforschung, Beirätin der Informationsstelle
Militarisierung (IMI) e.V.
Höll Otmar, Professor für Politikwissenschaft an österreichischen
Universitäten, Direktor des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (ÖIIP)
Iby Paul, Bischof der Diözese Eisenstadt
Jäger Inge, Vorsitzende des entwicklungspolitischen Unterausschusses im
Parlament
Köffler Wernfried, Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und
Non-Proliferation im Außenministerium, Wien
Korkisch Friedrich, Bundesministerium für Landesverteidigung,
Generalstabsgruppe B, Referent für Luftkriegsangelegenheiten
Knoll Gertraud, Superintendentin der Evangelischen Kirche, Diözese
Eisenstadt
Kramer Gudrun, Leiterin des International Peacebuilding Training Program (IPT) und des Mission Preparation Training Program (MPT) am ÖSFK, psychodramatische Rollenspielleiterin in Ausbildung
Kundu Bimal, Präsident der Hinduistischen Gemeinde in Österreich
Lanc Erwin, Internationales Institut für den Frieden, Bundesminister a.D.
Leidenmühler Franz, Institut für Europarecht und Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen, Johannes Kepler Universität Linz
Mader Gerald, Präsident des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung, Stadtschlaining
Mahnkopf Birgit, Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Maroscheck Eva, Vizepräsidentin der Buddhistischen Religionsgesellschaft
Renoldner Klaus, Präsident von IPPWN Österreich, International Physicans for The Prevention of Nuclear War, Vorsitzender des NGO-Committee on Peace bei der UNO in Wien
Roithner Thomas, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen
Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Außenstelle Wien
Rotter Manfred, Professor und Vorstand am Institut für Völkerrecht und
Internationale Beziehungen und am Institut für Europarecht, Johannes Kepler Universität Linz
Ruf Werner, Professor für Internationale und intergesellschaftliche
Beziehungen und Außenpolitik, Universität Gesamthochschule Kassel
Sauer Walter, Dozent für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Vorsitzender des Dokumentations- und Kooperationszentrums Südliches Afrika (SADOCC), Wien
Schulmeister Stephan, Wissenschafter am Österreichischen Institut für
Wirtschaftsforschung, Wien
Schranz Erwin, Zweiter Burgenländischer Landtagspräsident
Steyrer Peter, Koordinator für Europapolitik im Grünen Klub im Parlament, Wien
Strutynski Peter, Politikwissenschafter an der Universität Kassel, Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag
Tuschl Ronald, European University Center for Peace Studies, Stadtschlaining
Wrabetz Bernhard, Preparatory Commission for the Comprehensive
Nuclear-Test-Ban Treaty Organization, CTBTO PrepCom
Zumach Andreas, Korrespondent für deutsche, schweizerische und österreichische Rundfunkanstalten bei der UNO in Genf

Teilnahmekosten:<br>
Vormittagsvorträge, Plenardiskussionen inkl. Workshops:
Euro 40,– für die ganze Woche
Euro 10,– pro Tag

StudentInnenermäßigung:<br>
Euro 20,– für die ganze Woche

Konto des Friedensfonds Schlaining:
P.S.K. Konto Nr. 7965.100

Kinderprogramm:<br>
Unter http://www.aspr.ac.at/museum/veranstaltungen.htm erfahren Sie mehr über Kinderbetreuungsmöglichkeiten während der Akademie.

Während der Sommerakademie gibt es eine Sachbuchausstellung zu den
Themenbereichen Friedenspolitik und nachhaltige Wirtschaft, die von Fritz Weber, ÖKO-TREFF in Lichtental, 1090 Wien betreut wird.

Unterbringungsmöglichkeiten:<br>

Hotel Burg Schlaining: Tel. 033 55 – 2600
Haus International: Tel. 033 55 – 2667
Kostenlose Unterbringung:
Eine kostenlose Nächtigung mit Schlafsack ist im Turnsaal der Volksschule Schlaining möglich. Waschmöglichkeiten sind ebenfalls kostenlos nutzbar.
Einfache Campingmöglichkeit am Sportplatz der Gemeinde ist gegeben.

Auskünfte, Anfragen und Anmeldung:<br>

Thomas Roithner in der ÖSFK Außenstelle Wien
Tel. ++43 (0) 1 – 79 69 959
Fax ++43 (0) 1 – 79 65 711
e-mail: aspr.vie@aspr.ac.at
Programm: http://www.aspr.ac.at/sak2002.htm
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***Mini-Friedensbewegung

UPPER AUSTRIA CUP 2002 Vom 8.-13. Juli

 

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