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Altmeister Johan GALTUNG

Erstellt am 22.11.2006 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde mal gelesen und am 02.05.2008 zuletzt geändert.

Johan Galtung

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Johan Galtung (2.v.l.) mit dem singhalesischen Friedensaktivisten A. T. Ariyaratne (2.v.r.) in Kilinochchi, Sri Lanka (Dez.04/Jan.05)

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Johan Galtung (2.v.l.) mit dem singhalesischen Friedensaktivisten A. T. Ariyaratne (2.v.r.) in Kilinochchi, Sri Lanka (Dez.04/Jan.05)

Johan Galtung (* 24. Oktober 1930 in Oslo) ist ein norwegischer Politologe. Er gilt als einer der Gründungsväter der Friedens- und Konfliktforschung.

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Wirken [Bearbeiten]

Johan Galtung gründete das Internationale Friedensforschungsinstitut in Oslo, das erste seiner Art in Europa. Er ist Direktor des internationalen TRANSCEND-Netzwerks für Frieden und Entwicklung und Begründer der Transcend-Methode. Im Jahre 1987 erhielt er den Alternativen Nobelpreis, 1993 den Gandhi-Preis.

In über 40 Konflikten weltweit wirkte er als Vermittler, so in Sri Lanka, Afghanistan, Nordkaukasus und Ecuador. Er prägte auch die Begriffe strukturelle Gewalt und positiver Frieden und war maßgeblich an der Entwicklung des Konzeptes der sozialen Verteidigung beteiligt.

Für die Kommunikationswissenschaft bedeutsam sind die von ihm 1965 gemeinsam mit Mari Holmboe Ruge herausgearbeiteten Nachrichtenfaktoren.

Galtung setzt sich darüber hinaus für eine Demokratisierung der
Vereinten Nationen (UN) ein. In zahlreichen Reden und Artikel hat er
sich für die Etablierung eines Weltparlaments ausgesprochen. Galtung
ist auch Beiratsmitglied des 2004 neu gegründeten Komitees für eine
demokratische UNO [1].

siehe auch: Graswurzel-Journalismus, Friedensjournalismus

Werke [Bearbeiten]

  • Modelle zum Frieden. Methoden und Ziel der Friedensforschung. Vorwort von Lutz Mez“, Jugenddienst-Verlag, Wuppertal 1972, ISBN 3-7795-7201-X
  • Strukturelle Gewalt. Beiträge zur Friedens- und Konfliktforschung, rororo aktuell, Reinbek bei Hamburg 1982, ISBN 3-499-11877-7
  • Die andere Globalisierung. Perspektiven für eine zivilisierte Weltgesellschaft im 21. Jahrhundert, Agenda-Verlag, Münster 1998, ISBN 3-89688-025-X
  • Frieden mit friedlichen Mitteln. Frieden und Konflikt, Entwicklung und Kultur, Leske + Budrich, Opladen 1998, ISBN 3-8100-1864-3
  • Preis der Modernisierung. Struktur und Kultur im Weltsystem, Promedia Verlag, Wien 1997, ISBN 3-85371-123-5
  • Die Zukunft der Menschenrechte. Verständigung zwischen den Kulturen, Campus-Verlag, Frankfurt/M. 2000, ISBN 3-593-36043-8

Literatur [Bearbeiten]

  • Peter Lawler: A question of values. Johan Galtung’s peace research, Rienner, Boulder, Colo. 1995, ISBN 1-55587-507-6
  • Hajo Schmidt, Uwe Trittmann (Hrsg.): Kultur und Konflikt – Dialog mit Johan Galtung, Agenda-Verlag, Münster 2002, ISBN 3-89688-144-2

Quellen [Bearbeiten]

  1. Komitee für eine demokratische UNO

Weblinks [Bearbeiten]

Quelle: Wikipedia

 

Posted in Abrüstung, Friedensbewegung, Friedensjournalismus, Kultur


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