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Wie im echten Leben – Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges

Erstellt am 28.01.2008 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde mal gelesen und am 05.06.2008 zuletzt geändert.

Die Grafik Joris Luyendijk, 2007,
Wie im echten Leben, Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges
,

Hardcover, Tropen Verlag.

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Joris Luyendijk

 


Joris Luyendijk

Joris Luyendijk (* 1971 in Amsterdam) ist ein niederländischer Sachbuchautor und Auslandskorrespondent.

Joris Luyendijk studierte Sozialwissenschaften und Arabisch in Kansas, Amsterdam und Kairo. Sein erstes Buch Die Kinder der Midaq-Gasse. Ein Jahr Kairo (1998, Een goede man slaat soms zijn vrouw) beschreibt die ägyptische
Gesellschaft aus westlicher Sicht und beruht auf Luyendijks Erfahrungen, die er während seiner Studentenzeit in Kairo gemacht hatte. Es sorgte auch wegen seines Originaltitels für Aufsehen, der übersetzt „Ein guter Mann schlägt manchmal seine Frau“ lautet, ein Ausspruch einer ägyptischen Studentin.

Als Auslandskorrespondent der Zeitungen de Volkskrant und NRC Handelsblad sowie der Rundfunkanstalt NOS berichtete er für diese im Nahen Osten aus Ägypten, dem Libanon und Israel. Die dabei gewonnenen Erfahrungen beschreibt er medienkritisch in seinem 2006 erschienen Buch Wie im echten Leben. Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges (Het zijn net mensen), worin er aufzeigt wie wichtig es ist, die Nachrichten aus den Krisengebieten kritisch zu hinterfragen, da beispielsweise die gezeigten Fernsehbilder oft inszeniert sind und nicht immer die vorherrschende Stimmung wiedergeben. Er weist unter anderem auch darauf hin, dass Auslandskorrespondenten oft auch gar nicht an dem Ort sind, über den sie berichten, sondern in einem ganz anderem Land, so dass sie oft selbst nur wenig Bescheid wissen. Das Buch wurde in den Niederlanden ein großer Erfolg und verkaufte sich binnen eines Jahres 120.000 mal, obwohl kaum Rezensionen darüber erschienen.[1]

Luyendijk hat auch über den Irakkrieg berichtet. Zur Zeit lebt Joris Luyendijk in Amsterdam.

2006 erhielt Luyendijk den Pressepreis Dick Scherpenzeel Prijs.

 

Posted in Friedensjournalismus, Kultur


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