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Nobel-Stiftungsspitze wird von Nobelpreistragenden enttarnt

Erstellt am 31.10.2017 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1472 mal gelesen und am 11.11.2017 zuletzt geändert.

Wie der APA bzw. dem Standard am 27. Oktober 2017, zu entnehmen war soll Nobelpreis nicht mehr über Atomwaffen-Gelder finanziert werden. Die Nobel-Stiftung gelobte nach peinlichen Enthüllungen einer Mitgliedsorganisation von ICAN (Friedensnobelpreis 2017) Besserung. Die Investitionen in Herstellerfirmen von Atomwaffen sollen binnen zwölf Monaten zurückgefahren  werden

Das passe nicht, räumte der Chef des Nobel-Instituts, Olav Njölstad, im norwegischen Radio mit Blick auf die Enthüllungen ein. Die Stiftung sei aber dabei, die Investitionen in Herstellerfirmen von Atomwaffen entsprechend einer im März verabschiedeten Ethikregelung „binnen zwölf Monaten“ zurückzufahren. Nichtregierungsorganisationen hattebn aufgedeckt, dass die Nobel-Stiftung Fonds von Unternehmen besitzt, die am Atomwaffenbau beteiligt sind.

Njölstad bestätigte zwar der Nachrichtenagentur AFP, dass „weniger als ein Prozent“ der Stiftungs-Aktiva betroffen seien. Die Enthüllungen bedeuten aber, dass ein Teil der neun Millionen schwedische Kronen (rund 930.000 Euro), mit denen der Nobelpreis dotiert ist, aus der Rendite dieser nun enthüllten Investitionen kommen könnte. Besonders peinlich seien die Enthüllungen auch deshalb, weil der Friedensnobelpreis heuer an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) ging und eine Mitgliedsorganisation von ICAN auf die Fakten stieß.

Links

https://www.icanaustria.at

http://www.icanw.org/

 

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