Erneuerbare Energie Gemeinschaft Fichtengasse (EEGFi):

Wie wir Neu-Guntramsdorf mit Sonnenstrom Autokraten-Gas-Öl und Kohle ersetzen und damit
- aktive Nicht-Zusammenarbeit 2026 auf ein neues Niveau heben – warum Energiegemeinschaften unser „Gandhi 2.0“ sind?
- „Aufstand mit friedlichen Mitteln gegen zerstörerische fossile Energielobbys und Krieg leisten:
Die EEG Fichtengasse als Modell für Österreich, EU und die Menschheit - zeigen dass Christentum statt Kreuzzügen heute wieder im Sinne von Jesus nachhaltig friedlich wirken kann: Wie die Pfarre St. Josef eine lokale Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft fördert
- Raus aus dem Fossil-Militärischen Komplex: Warum lokale Sonnenstrom-Netze in der größten Rüstungswelle der Menschheitsgeschichte jetzt zählen
Nicht-Zusammenarbeit 2026: Die EEG Fichtengasse als „Gandhi 2026“ gegen Öl, Gas und Krieg
Seit dem Angriff russischer Truppen auf die Ukraine habe ich gemeinsam mit meiner Mutter den Ausstieg aus Autokraten-Gas und Autokraten-Öl begonnen. Heute, fast vier Jahre später, wird daraus in Neu-Guntramsdorf etwas noch Handfesteres: die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG), die Nachbarinnen und Nachbarn mit regionalem Sonnenstrom verbindet.
Gestern fand ein Info-Abend in der Pfarre St. Josef in Neu-Guntramsdorf statt. Der Diakon Andreas Frank, Attac-Mitglied und Leiter einer Musterpfarre, hat mit seiner Unterstützung klargemacht:
Die bemerkenswerten päpstlichen Texte zur
- Bewahrung der Schöpfung,
- zur Klimakrise und
- zum Frieden fallen
hier auf fruchtbaren Boden.
Das ist mehr als „Kirche im Dorf“. Das ist zivilgesellschaftliche Infrastruktur für ein Überleben, das nicht auf Gewalt, Abhängigkeit und Zynismus baut.
Was ist eine Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft
Eine Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG) ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei Teilnehmenden, die Energie aus erneuerbaren Quellen gemeinsam erzeugen und nutzen. Kurz gesagt: Wer Photovoltaik-Strom (PV) im Ort produziert, kann ihn im Rahmen der Regeln gemeinschaftlich an andere weitergeben, statt dass alles anonym über den Markt läuft. Genau dafür gibt es in Österreich einen eigenen Rechtsrahmen.
Die EEG Fichtengasse: Worum es konkret geht
Die EEG Fichtengasse ist der lokale Versuch, eine große politische Idee klein, einfach und alltagstauglich zu machen: Abhängigkeit reduzieren, Geld regional halten, Emissionen senken, Gemeinschaft stärken.
Was dabei passiert, ist unspektakulär und gerade deshalb so wirksam und nachhaltig auf vielen Ebenen:
- Menschen mit Photovoltaik-Anlage speisen Überschussstrom in die Gemeinschaft ein.
- Nachbarinnen und Nachbarn beziehen diesen Strom, wenn er gerade im Ort verfügbar ist.
- Die Abrechnung läuft transparent über die Energiegemeinschaft.
- Schritt für Schritt wächst ein Netz aus Vertrauen, Technik und Gewohnheiten.
Warum das mehr ist als „Energie“
Wer nur über Kilowattstunden spricht, übersieht den Kern. Fossile Energie ist in der realen Welt selten nur „Energie“. Öl und Gas sind Machtmittel. Wer daran hängt, hängt oft indirekt auch an Erpressbarkeit, an Preis-Schocks, an autoritären Regimen und an einem Politikstil, der Konflikte lieber „absichert“ als löst.
Ich nenne das den Fossil-Militärischen Komplex: Ein Geflecht aus fossilen Einnahmen, geopolitischer Drohlogik, Rüstungswirtschaft, Lobby-Einfluss und einem Medienreflex, der Aufrüstung als „Normalität“ verkauft. In so einem System wird Frieden zur PR-Floskel, während man weiter die Rechnungen an die falschen Akteure überweist.
Nicht-Zusammenarbeit 2026: Warum das zentral ist
„Aufstand“ klingt nach Barrikaden.
Gemeint ist hier aber das Gegenteil: der friedliche Entzug von Zustimmung und Geldflüssen.
Aktive Nicht-Zusammenarbeit heißt im Jahr 2026 zum Beispiel:
- So wenig fossile Energie wie möglich kaufen, besonders nicht dort, wo sie Autokratie und Krieg finanzieren kann.
- Möglichst viel Energie lokal erneuerbar erzeugen und teilen.
- Mobilität so umbauen, dass sie weniger Öl frisst: Fahrrad, zu Fuß, öffentlicher Verkehr, E-Auto dort, wo sinnvoll.
- Politisch und sozial die „kleinen Systeme“ stärken, die im Krisenfall stabil bleiben: Nachbarschaft, Gemeinde, Pfarre, Vereine, Energiegemeinschaft.
Das ist kein Moralismus. Es ist Risiko-Management. Wer Abhängigkeit senkt, senkt Verwundbarkeit.
Warum Gandhi hier als Vergleich passt
Gandhis Salz und Gandhis Spinnrad waren keine Folklore. Sie waren konkrete Werkzeuge, um ein ungerechtes System wirtschaftlich zu umgehen, ohne Gewalt zu benutzen.
Heute sind Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften und Fahrräder und alle Formen nachhaltigen Lebens sehr nah an dieser Logik:
- Das Fahrrad ist Mobilität ohne Öl-Abhängigkeit.
- Die Energiegemeinschaft ist Stromversorgung ohne fossil-geopolitische Abhängigkeit.
- Beides ist leise, massentauglich, dezentral und demokratisierbar.
Gandhi 2.0 ist kein Held. Gandhi 2.0 ist eine gut organisierte Nachbarschaft.
Warum eine Pfarre oder ein Trafogebiet als Ort dafür stark ist
Viele unterschätzen, was Pfarren können: Räume, Netzwerke, Vertrauen, Lernkultur. Genau diese „weichen“ Faktoren entscheiden oft, ob eine Energiegemeinschaft nur ein Projekt bleibt oder zur Gewohnheit wird.
Dass in Neu-Guntramsdorf die päpstlichen Texte zur Schöpfungsverantwortung und zur Klimakrise schon auf offene Ohren stoßen, ist nicht Nebensache. Es ist kulturelles Rückgrat.
Papst Franziskus hat mit Laudato si’ (2015) eine umfassende Sicht auf „ganzheitliche Ökologie“ gelegt und mit Laudate Deum (2023) den Handlungsdruck in der Klimakrise noch einmal verschärft.
Fünf Micro-Assets für Social Media und Newsletter
- Satz für Eilige EEG Fichtengasse heißt: Sonnenstrom aus der Nachbarschaft statt Geldflüsse zu Öl, Gas und Autokratie.
- Bild-Text (Hero-Image) Friedlicher Aufstand 2026: Nicht-Zusammenarbeit mit Öl und Krieg beginnt im eigenen Ort.
- Kurzer Call-to-Action Du hast Photovoltaik oder willst günstiger regionalen Strom beziehen? Komm in die EEG Fichtengasse.
- Stärkerer Satz (politisch, aber sachlich) Wer fossile Abhängigkeit reduziert, reduziert Kriegsrisiken, Preis-Schocks und Erpressbarkeit zugleich.
- Menschliche Note Ich habe den Ausstieg mit meiner Mutter begonnen. Sie wird heuer 90. Das ist kein Trend. Das ist Verantwortung über Generationen.
Was jetzt? Konkrete nächste Schritte in Neu-Guntramsdorf
- Interessierte sammeln: Produzierende (Photovoltaik) und Verbrauchende (Bezug) getrennt erfassen.
- Einfach erklären: „So funktioniert’s in 3 Minuten“ und „So rechnet es sich in 3 Beispielen“.
- Niedrigschwelliger Einstieg: Erst Strom teilen, dann schrittweise Ausbau (mehr Dächer, mehr Teilnehmende).
- Mobilität dazunehmen: Fahrrad- und Gehstrecken rund um die EEG als „Öl-freie Alltagsrouten“ sichtbar machen.
- Politische Anschlussfähigkeit: Gemeinde, Pfarre, Vereine als dauerhafte Partner einbinden.
Interne Verlinkung (Friedensnews-Bausteine, die thematisch passen)
- Krieg und Autokraten den Ölhahn abdrehen
- Krieg, Aufrüstung und Inflation als Bremsen der Klimawende
- Was den größten pazifistischen Handabdruck erzeugt, wenn es zur Massenbewegung wird – hey aufwachen 1000 sind zu wenig wir brauchen Millionen in DACH und anderswo
- Vom Kriegsmitläufer zum öko-pazifistischen Handabdruck (2025)
- https://www.friedensnews.at/?s=PV
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