Erstellt am 20.06.2016 von Andreas Hermann Landl
Wenn man in die internationalen Medien schaut, kann es passieren, dass die Beunruhigung wächst:
- Italien verkauft ein paar Kriegsschiffe an Qatar,
- Deutschland überholt China bei Waffenexport,
- die russische Waffenindustrie brummt.
Und in den USA? lesen sie mehr »
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Erstellt am von Andreas Hermann Landl
Die ambivalente Rolle von Religion in Konflikten
3 – 8 Juli 2016 Sommerakademie im Friedenszentrum Schlaining im Burgenland
Im Namen der Religion wird jeden Tag Gewalt gegen Menschen ausgeübt: In Zentralafrika und Nigeria terrorisieren “christliche” und “islamische” Milizen die Zivilbevölkerung. Auch von buddhistischer Seite kommt es in Sri Lanka, Thailand und Burma immer wieder zu Gewalt gegen Angehörige anderer Religionen. Von Saudi-Arabien über Katar, Israel-Palästina, Syrien, Irak, Libanon bis zum Iran und nach Afghanistan wird Gewalt ausgeübt im Namen von Islam, aber auch Judentum und Christentum. Dabei richtet sich diese Form von Gewalt oftmals gegen Mitglieder der eigenen Religionsgemeinschaft. Viele Religionen scheinen gerade in den vergangenen zwei Jahrzehnten vermehrt in den Sog politischer Entwicklungen geraten zu sein. So ist Religion gegenwärtig in zwei Dritteln aller Konflikte weltweit ein mehr oder weniger bedeutendes Element. lesen sie mehr »
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Erstellt am 18.06.2016 von Andreas Hermann Landl
Samstag 25. Juni 2016 09:05 „An die Grenzen gehen“- Hörbilder-Schwerpunkt Juni 2016. Grenzen – Ungarn 1956, 1989 und 2015/16.
Vom Eisernen Vorhang zum Stacheldraht Victor Orbáns.
Feature von Robert Schmidt und Andreas Kebelmann (SWR/ORF).
„Ich denke an die Flucht meines Vaters, während ich mich im September 2015 an der Grenze zwischen Ungarn und Serbien aufhalte, als die letzte Lücke im Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien geschlossen wird.“
Die Festung Europa schottet sich besonders in Ungarn immer mehr ab. Der populäre Zaun Victor Orbáns unterbricht die so genannte „Balkanroute“ der Flüchtlinge.
Ungarn vom Fluchtland zur Sperspitze der Festung Europa
- 1956 flohen die Menschen aus Ungarn nach Österreich,
- im August 1989 kamen die ersten DDR-Flüchtlinge über die ungarische Grenze nach Westeuropa.
- 2015 schließt Ungarn als erstes mitteleuropäisches Land die Grenzen, lesen sie mehr »
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Erstellt am von Andreas Hermann Landl
Hörbild Samstag 18. Juni 2016 09:05 „An die Grenzen gehen“: Der Hörbilder-Schwerpunkt im Juni 2016.
Hightech für die Außengrenze. Rüstungsindustrie und Sicherheitsfirmen:
Die Profiteure der europäischen Flüchtlingsabwehr.
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Erstellt am 14.06.2016 von Andreas Hermann Landl
Am Sonntag den 12. Juni 2016 um 22:30 befasste sich die Oe1-Sendung matrix – computer & neue medien mit dem Thema „Digitaler Hass“. Julia Gindl gestalte diesem Beitrag. „Der Tonfall in Sozialen Medien wird immer härter und hetzerischer. Seit Anfang des Jahres drohen Hassposter/innen im Internet jetzt auch härtere rechtliche Konsequenzen, Cybermobbing gilt in Österreich seit 2016 als eigener Straftatbestand. Hat der neue Paragraph eine abschreckende Wirkung? Und warum teilen Nutzerinnen und Nutzer – und nicht nur jene aus dem rechtspopulistischen Eck – so ungefiltert ihre rassistischen Parolen und dumpfen Stänkereien?“
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Erstellt am 07.06.2016 von Andreas Hermann Landl
Bild linke Säule geschätzte Steuerhinterziehung in der EU
Bild rechte Säule Schuld der 27 Staaten der EU
laut Schätzungen von EU-Experten
Die großen Wirtschaftskriminellen könnten
Die Panama-Papers bringen den EU-Betrugsbekämpfern Rückenwind. Sowohl für die Erhebung der Steuern als auch für die Bekämpfung von Steuerbetrug und Steuerhinterziehung sind die nationalen Behörden der EU-Länder verantwortlich. Ein großer Teil des Betrugs geht jedoch über Grenzen hinweg und ein einzelnes Land wird, wenn es allein handelt, nicht viel erreichen. Die EU bietet den Mitgliedstaaten schon seit langem Instrumente, die ihnen helfen sollen, den Betrug wirksamer zu bekämpfen. Nun erhöht sie mit einem Aktionsplan das Tempo.
- EU-Steueroasen-Liste,
- Offenlegung von Briefkastenfirmen,
- Sanktionen für Staaten die Steuerbetrügern dienen
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Erstellt am 05.06.2016 von Andreas Hermann Landl
Im April legte der „Guardian“ aufgrund von Recherchen zu den „Panama Papers“ offen, dass ein Britischer Banker vermutlich Nordkorea beim Waffenhandel geholfen habe.Die Firma eines Briten soll von den Jungferninseln aus Sanktionen ignoriert und den nordkoreanischen Waffenhandel unterstützt haben. Der Banker weist jede Verantwortung von sich. Die Mega-Skandale die durch die Panama Papers sein ohne Big-Data-Technologie undenkbar. 2,6 Terabyte umfassen die bislang geleakten Dokumente der Kanzlei Mossack Fonseca. Ohne die von Jounalistinnen und Journalisten und ihrem IT-Team aufgebauten Graphdatenbank wären die vielschichtigen Strukturen von Steuerhinterziehung und Offshore-Geschäften vermutlich nie ans Licht gekommen. lesen sie mehr »
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Erstellt am 02.06.2016 von Andreas Hermann Landl
Die Presse zeigte am 31.05.2016 einen Demonstranten bei einer Pegida-Demo in Graz am Samstag davor mit Steirer-Janker und Hitlerbart mit marschierte. Wien Anna Thalhammer weiter berichtet legen nach dem Anstieg von Straftaten die Grünen einen umfangreichen Bericht vor. Neben Bundesländeranalysen wurden Parallelen zwischen Rechtsextremismus und Islamismus gezogen. Nina Weißensteiner schrieb am 4. April 2016 im Standard einen Artikel: >>Rot und Grün kämpfen gegen „Kalaschnikow-Front“<<
Debatte um Verbot halbautomatischer Schusswaffen spaltet die Parteien in zwei Lager
Ende Mai 2016 lief dann ein Neonazi lief in Nenzing in Vorarlberg Amok. Er schoss mit einem Kalaschnikow-Nachbau bei einem Konzert in die Menschenmenge. Der 27-jährige amtsbekannte Extremist Mann tötete
- zwei Menschen und sich selbst,
- zwölf Menschen wurden verletzt.
In Oberösterreich drohte ein Mann mit einem Amoklauf gegen Asylwerber und ein Asylheim wurde abgefackelt.
Bei einer Pegida-Demo in Graz Ende Mai tauchte ein Demonstrant mit Hitlerbart und -frisur auf.
Ein Polizist sagte gegenüber der „Presse“, dass es in letzter Zeit vermehrt Bombendrohungen gegen Asyleinrichtungen gegeben habe. Das alles ereignete sich seit April.
Der Verfassungsschutz
Er sprach Anfang des Monats von einem dramatischen Anstieg bei Tathandlungen mit
- rechtsextremistischem,
- fremdenfeindlichem,
- rassistischem oder
- antisemitischem Hintergrund.
Diese sind von 2014 auf 2015 um 54,1 Prozent gestiegen. Das Mauthausen-Komitee beklagt dass immer weniger Schüler die Gedenkstätte im Konzetrationslager besuchen.
Ex-Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hatte nach rechtsextremen Störaktionen in der Gedenkstätte Ebensee 2009 noch einen Maßnahmenkatalog für mehr politische Bildung angekündigt. Ein zentraler Punkt lautete:
Alle Schulen sollten künftig verpflichtend das KZ besuchen.
Trotz Häufungen rechtsextremer Vorfälle und der Tatsache, dass rechtsextreme Bewegungen wie die Identitären massiven Zulauf haben, lasse die politische Debatte inklusive Maßnahmen, laut Thalhammer (Die Presse) bisher auf sich warten.
Erster Rechtsextremismus-Bericht seit der Schwarz-Blauen Regierung
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Erstellt am 16.05.2016 von Andreas Hermann Landl
WIE SIEHT FRIEDEN AUS? So lautete 2015 zum Dritten mal die Frage, die im Rahmen des Alfred Fried Photography Awards. Fotografen aus 121 Ländern auf allen fünf Kontinenten versuchten sie mit Bildern zu beantworten. Eine 16-köpfige Jury bewertete über 14 000 eingereichte Fotografien.
Bild: aus der Serie „Tururo Roots“, von David Martín Huamaní Bedoya, Peru – einer der Ausgezeichneten Arbeiten.
Die Bandbreite ganz unterschiedlicher Annäherungen an die Antworten lassen den Schluss zu,
- dass Frieden als etwas sehr Persönliches verstanden wird und
- jeder von uns, Frieden auf andere Weise interpretiert.
So wie sich Frieden in einer bestimmten Art zu leben ausdrücke, so intensiv seien die Visualisierungen durch Symbole, Emotionen oder Erzählungen der Einreichenden geworden. Die Einreichfrist für die Alfred Fried Photography Awards 2016 läuft noch bis 1. Juni 2016. lesen sie mehr »
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