Die Aufrüstung der NATO und der SOZ im Eis beschleunigt die Klimakrise. Wir dürfen unseren Selbstmord auf Raten nicht hinnehmen!
Die Arktis ist kein leerer Raum auf der Landkarte. Sie ist ein Kühlsystem der Erde. Wenn dort mehr Militär bewegt wird, mehr Treibstoff verbrannt wird, mehr Infrastruktur gebaut wird, dann ist das nicht nur Geopolitik. Es ist auch Klima. Und weil die Arktis sich schneller erwärmt als der Rest der Welt, wirken zusätzliche Emissionen und Ruß dort wie ein Brandbeschleuniger.
Seit Anfang Februar 2026 koordiniert die NATO unter dem Namen „Arctic Sentry“ verstärkt Aktivitäten im hohen Norden.
„Offiziell“ geht es vorgeblich um Sicherheit, Abschreckung und Koordination, auch vor dem Hintergrund russischer und chinesischer Interessen in einer Region, die durch schmelzendes Eis zugänglicher wird.
Das Problem: Militärische Logik und Klimaphysik passen schlecht zusammen. Wer im arktischen Raum aufrüstet, heizt eine der empfindlichsten Zonen des Planeten zusätzlich an. Das ist keine moralische Behauptung, sondern eine nüchterne Folgenabschätzung.
Wie Aufrüstung in der Arktis den Klimawandel schneller macht
Die neuen „Epstein Files“ sind kein einzelner Skandal, sondern ein Blick in ein Machtmilieu, das Menschen zu Objekten macht und sich über Jahre gegen Konsequenzen abschirmt. Gleichzeitig treibt die US-Politik unter Donald Trump die Rüstungsproduktion erneut an. Das sind nicht automatisch „eine große Verschwörung“ – aber es sind ähnliche Muster: Nähe, Abhängigkeit, Angstkommunikation, Lobbydruck, Straflosigkeit.
Die Grüne Abgeordente des Europäischen Parlaments, Lena Schilling, schrieb heute: „Hey Andreas H.,BREAKING NEWS:Kathrin Glock hat mich auf Instagram blockiert. Unsere klare, öffentliche Frage zu ihren Waffenverträgen mit ICE und der US Border Patrol hat sie offenbar getroffen. Aber anscheinend ist es ja „eine große Ehre“, an diese Behörden zu liefern…Das ist ein erster, riesiger Erfolg: HACK JETZT NOCHMAL NACH
Frieden und Nachhaltigkeit ist mehr als Waffenstillstand und der Ersatz der Verbrenner durch E-Autos. (energiesuffizienz – Girlkott – Keine Gas- oder Ölkriege – Cyber Peace …) Wie sagte Arnold Schwarzenegger so schön: Make what you can with what you have.
ARGE WDV: Startete die Kampagne „Österreich ohne Armee“
Pazifisten waren meist für Abrüstung. Ich bin ja für stufenweise Abrüstung mit Verifikation, Kontrolle und Snap Back, wenn die schummelt wird … Allerdings gibt es Länder die ohne Armee auskommen – seit Jahrzehnten wie z.B. Costa Rica. Das gibt doch zu denken. Milliarden für das Militär einsparen statt bei den Kindergärten, der Gesundheit, der Friedensforschung, der Traumatherapie, der aktiven Friedenspolitik, … Im Ernst was will Putin mit den stolzen Österreicherinnen und Österreichern, wenn die soviel Zivilcourage entwickeln wie Gandhi. 9 Mio. Friedensarbeiter die Energieautark sind, geistig imprägniert sind gegen „Kriegshysterie“ …
Am 20.1.2026 – am sogenannten „Tag der Wehrpflicht“ – meldeten sich Antimilitarist:innen zu Wort
Die Arbeitsgemeinschaft für Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit (ARGE WDV) startete am 20.1.2026 eine Kampagne „Österreich ohne Armee“.
Gegen „Kriegshysterie“, Aufrüstung und Wehrpflicht-Verlängerung gibt es eine Antwort:
Die Stimme der Vernunft ist unvernünftig leise. Daher habe ich bis heute die gute Nachricht nicht mitbekommen (gefunden auf abfang.org). Das Bild mit dem Inuit aus Alaska ist hell sichtig aus 2025 – nur ein orange-haariger Hominoide fehlt am Bild, weil er gerade den „Weltfriedensrat“ mit 60 Hyridregimen parallel zu UNO aufzubauen versucht. Hoffentlich hält er nicht bald eine Friedensrede wie Hitler 1933 im Reichstag.
Am 4. März 2025 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution A/RES/79/269, in der der 28. Januar zum Internationalen Tag des friedlichen Zusammenlebens erklärt wurde.
Nein das ist nicht Ingeborg Bachmann. Sie stellte scharfsinnig schon nach 1945 fest dass der Krieg eigentlich nur die Form wechselte. Ein Frieden mit stehenden Armeen verdient den Namen. Immanuel Kant stellte das gleich zu Beginn zu seiner epochalen Schrift „Zum ewigen Frieden“, 1795, fest.
Wer ist die Dumpfbacke die uns mehr als 200 Jahre in die unsägliche nationalstaatliche Geschichte zurück werfen möchte:
Mit obigem Sager erklärte Polens Premier Donald Tusk am 29. September 2025 beim Warschauer Sicherheitsforum den Ukrainekrieg zur identitätsstiftenden Dauerlage – und lieferte damit den Soundtrack für eine Politik, die Aufrüstung als Normalzustand verkauft.
Genau gegen diese schleichende Gewöhnung an den Ausnahmezustand richtet sich der neue Sammelband „Militarisierung der Gesellschaft. Von der Glückssüchtigkeit zur Kriegsbereitschaft“ (Hg. Klaus-Jürgen Bruder u.a.). Er fragt:
Welche psychologischen Mechanismen,
welche Medienlogiken und
welche Sprachbilder machen aus Angst Zustimmung – und
aus Zustimmung Kriegsbereitschaft?
„Denn was sich hier zusammenbraut, davor es selbst dem Teufel graut“. Zuerst seit Fall der Mauer wieder Aufrüsten und sich strukturell verwundbar machen und dann behaupten ohne Heere und Aufrüstung kein Frieden und alle Pazifisten sind blöde, feig, … – na gehts noch meine Damen und Herrn?
So einen starken Schluss habe ich schon lange nicht mehr in einem Buch gelesen! (Michael Schneider/Connie Kunze: Disput vor der Himmelspforte – Eine satirische Inspektion … frei nach Goethe … – S. 259)
Wer der Kriegseuphorie etwas entgegensetzen will, findet hier Material für Gegenfragen, Gegenargumente – und für eine Debatte, die nicht im Schützengraben endet, sondern bei Demokratie, Sozialstaat und Menschenwürde beginnt. Wie sang John Lennon 1971: War is over – if we want … Als Draufgabe gibt also hier noch das zeitlos klassische Anti-Kriegs-Originalsvideo von John und Yokos Plasticband: