Letzte Woche stimmte die Staatsduma, das Unterhaus des russischen Parlaments, dafür, beim UN-Sicherheitsrat zu appellieren, eine Untersuchung der Nord-Stream-Sabotage einzuleiten. Außerdem hat Moskau eine Sitzung des Sicherheitsrates am 22. Februar beantragt, um die Pipeline-Angriffe zu erörtern.
#Stecken die USA hinter den Explosionen an den Nordstream-Pipelines im September 2022?
Der US-Journalist Seymour Hersh wolle genau das jetzt herausgefunden haben. Das wäre natürlich ein Dickes Ei für die NATO und die EU – mit erheblicher Spaltkraft und würde Biden einen Platz unter größten Klimaverbrechern sichern. Biden hat ja bereits vor dem Krieg vor laufenden Kameras angekündigt, dass die USA Nord Stream ausschalten können.
Was ist dran? Die Stuttgarter Zeitung hat einen relativ vorsichtige Videobeitrag gestaltet. Was wahr ist wäre natürlich höchst interessant. Das ist aber im unversellen Verblendungszusammenhang nicht so leicht zu klären.
Seit Jahrzehnten wird Klimaschutz aktiv von ÖVP, WKO und Industriellenvereinigung verhindert – zum Schaden von uns allen. Gemeinsam gehen wir, Fridays For Future, beim Weltweiten Klimastreik gegen diese Blockierer auf die Straße. Und das ist wichtig.
Denn während Politiker*innen auf Klimaaktivismus mit Repression reagieren und in der Regierung blockieren, bringen wir die Demokratie auf die Straße und setzen uns als Zivilgesellschaft für die notwendige Wende ein. Gemeinsam mit unseren Allianzen, NGOs, Gewerkschaften und vielen anderen Gruppen rufen wir daher zur Großdemonstration am 3. März in Wien auf. Sei dabei!
Klimastreik: auch Friedensnews.at lässt natürlich keine Gelegenheit aus, auf den bevorstehenden Klimastreik am Freitag, 3. März, hinzuweisen. Alle Infos zu den Veranstaltungen findet ihr hier: https://fridaysforfuture.at/events/weltweiter-klimastreik-am-3-3
Diesen Freitag, 17. Februar 18:00 gibts die vorläufig letzte Folge Wissen4Future. Den Abschluss macht Umwelthistorikerin Verena Winiwarter mit dem Versuch einer systemtheoretischen Antwort auf die Frage: Warum handeln „wir“ nicht, wo „wir“ doch wissen?
VO10: 17.2.2023, 18 Uhr: ich fürchte online dafür global vor dem Bildschirm hör- und sehbar
Warum handeln „wir“ nicht, wo „wir“ doch wissen?
Eine systemtheoretische Antwort
Im Vortrag werden Rollen, Möglichkeiten und Grenzen sozialer Bewegungen zur Lösung globaler Probleme betrachtet.
Welche gesellschaftlichen Strukturen und Funktionsweisen prägen fossilenergiebasierte Gesellschaften (“funktional differenzierte Gesellschaften”)?
Wie trägt Kommunikation zur Handungs(un)fähigkeit bei und wie (in)effizient sind “Problemlösungsstrategien”?
Und können Bewegungen wie S4F oder FFF in unserer Gesellschaft Wandel bringen?
Die rasante Geschwindigkeit, mit der digitale Technologien immer mehr vernetzt werden und in alle Lebensbereiche vordringen, erfordere auch eine ständige Anpassung der gesetzlichen Regulierungen, so die NGO Epicenter Works.
Auch vor dem Bereich der Kriminalitätsbekämpfung mache diese Entwicklung nicht halt.
Von Regelungen auf regionaler Ebene zu globalen Reglen
Trotz bereits bestehender Regelungen auf regionaler Ebene (etwa durch die Budapest-Konvention des Europarats) laufen seit einem Jahr deshalb Verhandlungen auf UN-Ebene zu einer neuen, weltweit geltenden Konvention zur Bekämpfung von Computerkriminalität (Cybercrime Convention). Diese sollen laut Plan im Jänner 2024 abgeschlossen werden. Der Vertrag werde in Wien und New York verhandelt.
epicenter.works ist bei den aktuellen Verhandlungen in Wien im Namen der Eticas Foundation vertreten. Die Verhandlungen laufen dabei nach dem in Wien üblichen Verfahren ab. Das heißt, es wird versucht, die Bestimmung im Konsens anzunehmen und nicht mit einem Mehrheitsbeschluss. Sollte dennoch kein Konsens erzielt werden, braucht es zur Einigung eine Zweidrittelmehrheit aller UN-Staaten. Die Staaten verpflichten sich mit der Ratifizierung dieser Konvention dazu, sie in nationales Recht umzusetzen.
17. – 19. Feb. 2023: Internationale Münchner Friedenskonferenz: Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg! > zum Programm (Website) > Programm (pdf)
22. Feb. 2023, 17:00: Treffen des AbFaNG-Koordinationsteams im ÖNB (???)
23. Feb. 2023, ab 19:00: „The victroy we need is peace!“ – Friedenskudgebung und Lichtprojektion Ort: Heldenplatz, Wien Veranstalter: transform!eu
Ukrainische Forscher haben spekuliert, dass die östliche Region des Landes fast 500.000 Tonnen Lithiumoxid enthält, eine Lithiumquelle, die für die Herstellung von Akkus und für allerhand Rüstungsproduktion benötigt wird.
Diese Einschätzung würde, sofern sie zuträfe, die Lithiumreserven der Ukraine zu den größten der Welt machen. Ohne diese seltenen Erden gäbe es aber auch keine
Präzisionsmunition
Laser-Zielgeräte
Luftfahrtsysteme
Radarsysteme
Nachtsichtgeräte
Satelliten- und Kommunikationssysteme.
Die Förderung von dieses Minerals sei allerdings meist unwirtschaftlich und sehr giftig. Nun gibt es zumindest für die E-Mobilität eine erfreuliche industrielle Alternative: Natrium-Ionen-Batterien
Wie beeinflussen sich Konfliktbearbeitung und Digitalisierung?
Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung
21.04.2023 – 23.04.2023
THEMA
Die Corona-Pandemie hat weltweit einen erheblichen Digitalisierungsschub in nahezu allen Lebensbereichen ausgelöst. Gleichzeitig ist der große Optimismus, der digitalen Technologien einst entgegengebracht wurde, zunehmend verblasst. Ob Soziale Medien, digitale Identitäten, KI, Geographische Informationssysteme, Blockchain oder Big Data – diese Technologien fördern nicht nur transnationalen Austausch, Demokratisierung und Frieden. Vielmehr ist die digitale Transformation weltweit besonders im Bereich der Konflikt- und Gewaltausübung sowie des autokratischen Machtmissbrauchs fortgeschritten. Zudem ist Digitalisierung aus sich heraus konfliktträchtig aufgrund der von ihr verursachten grundlegenden Umwälzungen in Produktionsformen, Lebensweisen und Machtverhältnissen.
All dieser Ernüchterung zum Trotz hat sich in den letzten Jahren zunehmend das Feld des digital peacemaking etabliert. Durch den innovativen Umgang mit der Digitalisierung an der Schnittstelle zwischen online- und offline-Welt wurden positive Erfahrungen für die Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung gesammelt.
Allerdings hinken diese Aktivitäten derzeit deutlich hinter der unheilvollen, autokratischen und friedensbedrohenden Anwendung digitaler Technologien hinterher.
Peace talks Klima-Krise mit ScienceCard hört die Letze Generation (LG) zu bevor ihr vielleicht mitklebt oder noch was wirksameres ausdenkt
Alle in ‚Umweltwissenschaften‘Mit Ihren öffentlichkeitswirksamen und mitunter polarisierenden Aktionen versuchen dieAktivist*innen der Letzten Generation immer wieder, auf die dramatische Situation rund um den Klimawandel aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Peace Talks Klima-Krise wird am Di 14. Februar 2023 (17-19 Uhr) Lorenz Trattner von der Letzten Generation in der VHS Rudolfsheim-Fünfhaus über Anliegen und Vorgehensweise der Aktivist*innen sprechen und für Fragen zur Verfügung stehen.
Nach einem Input einer Expertin / eines Experten kommt in einem Redekreis jede / jeder mit seiner persönlichen Meinung zu Wort. Wir streiten nicht, sondern hören einander zu.
„Überall auf der Welt wollen Menschen in Frieden leben. Aber so einfach ist das nicht. In Europa schien es, als sei der Frieden gesichert. Doch mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine gibt es auch in Europa wieder Krieg. Ist dauerhafter Frieden eine Illusion? Was können wir tun, um Kriege zu beenden oder gar nicht erst entstehen zu lassen? Es gibt über 13.000 Atomwaffen auf der Welt. Genug, um uns alle auszulöschen. Mehrfach.“