Wie Friedensnobelpreisträger Óscar Arias dem US-Imperium die diplomatische Stirn bietet
Schlagworte: Óscar Arias, Friedensnobelpreis, Abrüstung, Visum, Hegemonie, USA, Ukraine-Friedensvorschlag, Costa Rica Land ohne Armee
Der Ober-Hegemon schlug zurück und die USA verlieren immer mehr Freunde
Am 1. April 2025 wurde dem ehemaligen Präsidenten Costa Ricas und Friedensnobelpreisträger Óscar Arias Sánchez das US-Visum entzogen. Die Begründung blieb vage. Beobachter vermuten jedoch, dass seine Friedensvorschläge zur Ukraine sowie seine öffentliche Kritik an der US-Außenpolitik unter Trump ausschlaggebend waren.
„Wer für den Frieden spricht, muss bereit sein, einen Preis zu zahlen – sonst ist es keine Haltung, sondern PR.“
Friedensnobelpreisträger von 1987 Óscar Arias Sánchez 1987 er erhielt den Friedensnobelpreis für sein Vorgehen zur Herstellung eines dauerhaften Friedens in Mittelamerika und machte 2023 einen Vorschlag zur diplomatischen Beilegung des Ukraine-Krieges
Am 15. Mai 2025 lädt ATTAC Österreich zu einem besonderen Vortrag mit Univ.-Prof. Dr. Heinz Gärtner ein. Anlass ist der 70. Jahrestag des österreichischen Staatsvertrags. In Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen stellt sich erneut die Frage: Welche Rolle kann eine aktive Neutralitätspolitik für den Frieden spielen?
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Blumenfabrik, Neustiftgasse 36, 1070 Wien
Thema: Neutralität und Friedenssicherung
Dr. Gärtner analysiert, warum glaubwürdige Neutralität eine starke sicherheitspolitische Option für kleine Staaten sein kann – insbesondere dann, wenn sie als engagierte Neutralität verstanden wird.
Gestern Do 1.5.2025 war ab 11.00 der das neue Infostand-Zelt der ARGE Wehrdienstverweigerung erstmals im Soli-Dorf der KOMINTERN im Einsatz im Votivpark (Sigmund Freud Park) . Peter Kolba dankt im Namen der ARGE Wehrdienstverweigerung alle Spender:innen. Das Zelt war am 1. Mai erstmals im Einsatz im Solidorf nach der 1. Mai Demo im Wiener Votivpark.
Die Plattform Stimmen für Neutralität – Gemeinsam für Frieden, Demokratie & soziale Gerechtigkeit und ihre Mitglieder werden analog nun auch bei Infoständen Unterschriften zu sammeln. Weitere Termine für Friedensbewegungte und Kriegsgegner*innen in Wien im Vorfeld der geplanten großen Friedensdemo in Wien am Sa dem 18.10.2025.
Die Frage nach dem größten pazifistischen Handabdruck, der sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig ist, führt uns direkt zur Suche nach einem drei-fach wirksamen Hebel, der:
den Frieden stärkt,
die Natur schützt,
und eine gerechte Wirtschaft ermöglicht.
Nach Analyse vieler Studien (Chenoweth, Galtung, Senghaas, UN-Reports, Klima- und Friedensforschung) und im Sinne eines friedensjournalistischen Denkens ergibt sich:
Der größte pazifistische Handabdruck entsteht durch:
Das „labor alltagskultur“, schreibt in seinem April-Newsletter: „nun ist unser mai-programm auch schon online, und … vorab leute, die krilit-programme verteilen, bes. am ersten mai … auf die völkerfreundschaft und den weltfrieden, eure ulli.
Was hat haben die Kritische Literatur und der 1. Mai mit Weltfrieden zu tun und mit Völkerfreundschaft?
Schön wäre, wenn am 1. Mai mehrere Köpfe wie Ulli an die Menschheit denken: „Wer im Stich lässt seines gleichen, lässt ja nur sich selbst im Stich.“ Doch von der Völkerfreundschaft und dem Weltfrieden ist es leider oft nur ein Katzensprung bis zu Völkerfeindschaft und Weltkrieg. Also Vorsicht bei Marschmusik! Die ist nur für Leute denen das Wurmmittel gegen COVID19 oder der Wurm von US-Gesundheitsminister Kennedy das Hirn geschädigt hat.
“Wenn einer brüllt ‘NEIN!’ und 190 andere flüstern ‘Bitte, ja!’, dann ruft die alte UNO: ‘Okay, nein.’
Hätten sie vorher Systemisch Konsensiert (SK) würden sie sagen: ‘Moment – wir messen, wie laut und wie wichtig das Brüllen wirklich ist. Vielleicht braucht der Brüller nur ein Kissen – und der Frieden eine für Löwen akzeptable Stimme.’” Aber wie geht das mit dem E-Biz und E-Government-Award ausgezeichnete in der Form relativ neue und gleichzeitig uralte Verfahren?
Mit innovativem österreichischem Konsens-System die größten Probleme der Vereinten Nationen gemeinsam lösen
Die Weltgemeinschaft steht vor gewaltigen Herausforderungen: Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine, eine eskalierende Klimakrise und eine systematisch blockierte UNO, deren Sicherheitsrat seit 80 Jahren allzu oft durch Vetos gelähmt wird. Doch ein innovativer Ansatz aus der Systemanalytischen Konfliktforschung könnte helfen, all diese Gräben zu überwinden: Systemisches Konsensieren (SK).
„Beispielloser Anstieg der weltweiten Militärausgaben, auch in Europa und im Nahen Osten“
28. April 2025
(Stockholm, 28. April 2025) Die weltweiten Militärausgaben erreichten im Jahr 2024 2718 Milliarden US-Dollar, ein realer Anstieg von 9,4 Prozent gegenüber 2023 und der stärkste Anstieg seit mindestens dem Ende des Kalten Krieges.
Die Militärausgaben stiegen in allen Weltregionen, besonders stark wuchsen sie in Europa und
dem Nahen Osten.
Die fünf Länder mit den höchsten Militärausgaben weltweit sind:
1. die Vereinigten Staaten
2. China
3. Russland
4. Deutschland und
5. Indien
Die Big Five machten 60 Prozent der weltweiten Gesamtausgaben aus und beliefen sich zusammen auf 1635 Milliarden US-Dollar.
In der Geschichte der Menschheit haben immer wieder Führungspersönlichkeiten geglaubt, sie seien
unfehlbar,
auserwählt oder
hätten ein historisches Schicksal zu erfüllen.
Die Auswirkungen dieses vulgo „Größenwahns“ reichen von
gigantomanischen Bauprojekten über
riskante politische Manöver
bis hin zu verheerenden Kriegen.
Heute erleben wir erneut eine bald 100 Tage ein Ära, in der Größenwahnsinn einige politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger antreibt – mit unkalkulierbaren Folgen.
Was tut sich in und um die Friedensburg im Burgenland
Fast zwei Monate hat es gedauert bis die Nachricht aus Burgenland via Wiener Kurier gesickert ist. Seit dem 1. März 2025 stehtTobias Lang an der Spitze des Austrian Centre for Peace (ACP bis 2022 ASPR) in Stadtschlaining. Der Politikwissenschaftler und Nahostexperte folgt auf Moritz Ehrmann. Lang bringt umfangreiche Erfahrung aus Politik und Forschung mit. Sein Sozialkapital speist sich vor allem aus den Netzwerken der SPÖ-Burgenland. Langs Ziel ist es, das ACP als internationalen Knotenpunkt für praxisorientierte Friedens- und Konfliktforschung zu etablieren und gleichzeitig die regionale Verankerung im Burgenland zu stärken.
Im Februar vor Beginn der Münchner Sicherheitskonfernz erschien gerade rechtzeitig erschien das erste vernünftige Buch zum Thema seit langem in Österreich. Nun gibt es am
Dienstag, 20. Mai 2025 um 19 Uhr 30 im Musil-Museum, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt Werner Wintersteiner (Hg.) „MEHR SICHERHEIT OHNE WAFFEN“ Zur Aktualität von Hans Thirrings Friedensplan ISBN 978-3-85371-54-5, br., 248 Seiten, 24.- Euro Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/mehr-sicherheit-ohne-waffen/
Hier ein erster Bericht von der kleinen aber feinen Veranstaltung und die laut Wintersteiner 1. Rezension zum Buch weiter unten